Sicherungsempfehlungen für Arzt- und Zahnarztpraxen

Sicherungsempfehlungen für Arzt- und Zahnarztpraxen

Es kommt immer wieder vor, dass auch in Arzt- und Zahnarztpraxen eingebrochen wird. Die Einbrecher haben es dabei in erster Linie auf hochwertige medizinische Geräte, z.B. Ultraschallgeräte, auf Zahngold, Rezeptblöcke, EDV-Geräte, aber auch auf Bargeld abgesehen. So gesehen besteht immer die Gefahr, dass Ärzte und Zahnärzte Opfer von Praxiseinbrechern werden, denn diese erhoffen sich lohnende Beute und nutzen günstige Tatgelegenheiten aus. Eingebrochen wird häufig über unzureichend gesicherte Türen, leicht erreichbare Fenster, Terrassen- und Balkontüren. Als Tatwerkzeug verwenden Einbrecher meist einfaches Hebelwerkzeug. Oft genügt aber schon ein Fußtritt gegen eine schwache Tür. Eingebrochen wird meist nachts oder am Wochenende. In Gebäuden, die untertags allgemein zugänglich sind, kommt es vor, dass sich die Täter einsperren lassen und dann in die Praxisräume eindringen. Die in solchen Gebäuden oft vorherrschende Anonymität erleichtert die Tatausführung. Nach unseren Erfahrungen kann man sich vor Einbrechern und natürlich auch vor Praxiseinbrechern wirkungsvoll schützen. Praxen müssen aber deswegen nicht gleich zu „Burgen“ und „Festungen“ ausgebaut werden.

Um die Ärzte und Zahnärzte bei ihren Eigenschutzmaßnahmen zu unterstützen, haben wir unter der Überschrift „Praxisgebühr“: Jetzt kommen die Einbrecher Sicherungsempfehlungen erarbeitet. Das Merkblatt liegt bei den Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen aus; auch kann es in digitaler Form per E-Mail zur Verfügung gestellt werden. Wo sich die nächste Beratungsstelle befindet, erfahren die Ärzte und Zahnärzte bei der zuständigen Polizeiinspektion oder über das Internet unter

www.polizei.bayern.de, Rubrik „Schützen & Vorbeugen - Kriminalpolizeiliche Beratungsstellen“.