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FAQ-Liste (Häufig gestellte Fragen) Fortbildungspunkte

Antwort:


Die rechtsverbindliche Grundlage zur Bewertung von Fortbildungsmaßnahmen im Zuständigkeitsbereich der Bayerischen Landesärztekammer ist die jeweils gültige Richtlinie des Vorstands der Bayerischen Landesärztekammer. Die Richtlinie wurde modifiziert fortgeschrieben mit Beschluss vom 10. September 2016, Änderungen veröffentlicht im Bayerischen Ärzteblatt, Ausgabe 12/2016 und ist am 01. Januar 2017 in Kraft getreten.

http://www.blaek.de/pdf_rechtliches/haupt/Fortbildungsordnung.pdf

http://kammerweb/pdf_rechtliches/extra/BLAEK_Amtliches_Fortbildung.pdf
 


Antwort:


Auf diesem bequemen, passwortgeschützten Online-Serviceportal können Ärztinnen und Ärzte nach Anmeldung zum Beispiel:

  • Ihr Fortbildungspunktekonto einsehen
  • Änderungen der Adresse, etc. melden
  • aktuelle Informationen der BLÄK erhalten


Antwort:


Der bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz war bei Planung sowie – gesetzeskonform – vor Inbetriebnahme des Konzepts zur Fortbildungspunkteverteilung sowie -registrierung von der Bayerischen Landesärztekammer um Beratung und Bewertung gebeten worden; der bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz war und ist mit dem vorgelegten Konzept zur Wahrung einschlägiger Bestimmungen des Datenschutzes in der nun operationalen Form der Punkteverwaltung einverstanden.


Antwort:


Über die Portalfunktion „Meine BLÄK“ möchten wir Sie möglichst komfortabel auch im Nachweis der sozialrechtlichen Fortbildungspflicht unterstützen. Ab sofort besteht die Möglichkeit, im Portal Ihr individuelles „Berechnungs-Start-Datum“ (zum Beispiel Zulassungsdatum, etc.) einzugeben, um einen auf Sie zutreffenden Fünfjahres-„ Sammelzeitraum“ zu berechnen (das Zulassungsdatum können sie ggf. direkt bei der KVB unter der E-Mail-Adresse praxisfuehrungsberatung@kvb.de oder telefonisch unter 089 570 93 -40010 erfragen).
Beim Einloggen auf „Meine BLÄK – Fortbildungspunktekonto“ werden Sie daher zu den relevanten Daten in mehreren Schritten befragt und erhalten wichtige Informationen hierzu. Sofern Sie dies wünschen, übermittelt die BLÄK beim Erreichen von mindestens 250 Fortbildungspunkten eine entsprechende Statusmitteilung über eine gesicherte Verbindung – datenschutzrechtlich einwandfrei – an die KVB. Der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz war und ist in die Konzeption und Umsetzung dieses Verfahrens einbezogen und hat seine Zustimmung erteilt.

Wenn die individuelle Zustimmung gegeben ist, wird folgender Datensatz beim Erreichen von mindestens 250 Fortbildungspunkten an die KVB übermittelt: Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, ggf. Geburtsname, Zulassungsdatum (etc.), Betriebstättennummer (so genannte „KV-Nummer“), Datum der ersten und letzten berücksichtigten Punkte-Meldung, Statusmitteilung: = 250 Fortbildungspunkte laut eingereichten Unterlagen erreicht. Es werden keine Details von Fortbildungsinhalten und / oder eine konkrete Punktezahl übermittelt!

Sind alle Daten zutreffend, erhalten Sie nach erfolgter Übermittlung von der KVB eine entsprechende Bestätigung. Neben diesem kostengünstigen Online-Verfahren soll als weiterer, optionaler Verfahrensweg auch die bereits etablierte, papiergestützte Nachweismöglichkeit bestehen bleiben.
Es besteht die Möglichkeit, sich im Portal (Fortbildungszertifikat) ein entsprechendes PDF-Dokument selbst auszudrucken.


Antwort:


Das arztindividuell vorbereitete Fortbildungs-Punktekonto wird mit einem gemäß internationalem Standard üblichen Sicherheitskonzept vor – natürlich grundsätzlich immer möglichen – Angriffen von Externen geschützt.
Dies beinhaltet sowohl eine sicherheitsgestützte Übertragungstechnologie wie übrigens auch die gegebene Beauftragung einer speziellen IT-Sicherheits-Firma, die für die Bayerische Landesärztekammer tätig ist und kontinuierlich das Sicherheitskonzept der Bayerischen Landeskammer zur Abwehr externer „Hacker“-Angriffe – nachweislich bisher sehr erfolgreich – fortschreibt.
Es sei an dieser Stelle betont, dass dieses IT-Sicherheitskonzept sich nicht nur auf diesen marginalen Teil der
Fortbildungspunkte-Kontenführung, sondern vielmehr auf die gesamte IT-Infrastruktur der Bayerischen Landesärztekammer bezieht.


Antwort:


Die Nutzung des Online-Fortbildungspunkte-Kontos ist gebührenfrei.


Antwort:


Im Interesse einer zügigen komfortablen Bearbeitung haben wir für Sie, eine praktikable Lösung gefunden, um die große Menge an Papier-"Altlasten" von Fortbildungsbescheinigungen auf Ihrem Fortbildungspunkte-Konto zu aktualisieren.

Teilnahmebescheinigungen, die nicht vom Veranstalter über den Elektronischen Informationsverteiler (EIV) gemeldet, bzw. vor Einführung des EIV ausgestellt wurden, können nun durch eine technische Optimierung auch elektronisch und datenschutzrechtlich einwandfrei erfasst werden. Hierzu senden Sie bitte Ihre Teilnahmebescheinigungen in Kopie (diese werden anschließend vernichtet) mit Ihrem Deckblatt
(Vordruck unter http://www.blaek.de/ dort unter Fortbildung - Fortbildungspunkte) an die

Bayerische Landesärztekammer
Aktion Fortbildungspunkte-Scannen
Postfach 903002
69903 Mannheim


Deckblatt Fobipunkte.pdf
Checkliste Mannheim.pdf
Informationen zur Registrierung von Fortbildungspunkten.pdf


Antwort:


Es besteht die Möglichkeit, Papier-Teilnahmebescheinigungen ab dem Jahr 2001 in Mannheim einzureichen.


Antwort:


Die ersten beiden Ziffern der EFN stehen für die Berufsgruppe, 80 codiert dabei die Berufsgruppe Arzt. Die nächsten drei Ziffern stehen für die Länderkennung nach ISO 3166, 276 steht dabei für Deutschland. Die folgenden Ziffern stehen für die Kennung der anerkennenden Einrichtung, 090 für die Bayerische Landesärztekammer. Darauf folgt eine individuelle sechsstellige, laufende Nummer, die keine Codierung enthält und somit auch keine Rückschlüsse auf z. B. Meldedaten bei der Bayerischen Landesärztekammer zulässt. Die letzte Ziffer ist eine Prüfziffer, die sich aus den vorangegangenen Ziffern durch Anwendung der sog. „Luhn-Formel“ ergibt. Nachzulesen sind diese Informationen zum Thema Datenschutz und EIV auch auf den Internetseiten www.eiv-fobi.de, dort unter „Datenschutz und EIV.“


Antwort:


Das ist die Mitgliedsnummer des Arztes die der internen Verwaltung der BLÄK dient.


Antwort:


Falls Sie Ihre Mitgliedsnummer (MNR) oder Einheitliche Fortbildungsnummer (EFN) nicht mehr auffinden, geben Ihnen selbstverständlich die Mitarbeiter/Innen der BLÄK die gewünschte Auskunft. Um eine unberechtigte Herausgabe Ihrer MNR und/oder EFN zu vermeiden, benötigen wir von Ihnen folgende Angaben:

Name, Vorname, Geburtsdatum und Geburtsort

Sind alle vier Angaben richtig, kann die MNR und/oder EFN auch am Telefon übermittelt werden, hierzu wenden Sie sich bitte an die:

Bayerische Landesärtzekammer
Mühlbaurstraße 16
81677 München
Telefon: 089 4147-124
Telefax: 089 4147-705
E-Mail: fobizert@blaek.de


Antwort:


Die EFN-Barcodeaufkleber / den EFN-Fortbildungsausweis erhalten Sie über die:

Bayerische Landesärztekammer
Mühlbaurstraße 16

81677 München
Telefon: 089 4147-124
Telefax: 089 4147-705
E-Mail: fobizert@blaek.de

oder:

In Ihrem geschützten Mitglieder-Portal "Meine BLÄK" unter dem Bereich Fortbildung - Etiketten / Ausweis

Barcode-Etiketten und Fortbildungsausweise werden jeweils einmal wöchentlich am Donnerstag per Post an Ihre Privatadresse, welche in unserer Datenbank hinterlegt ist, versandt.


Antwort:


Fragen nach den Regelungen zur Fortbildungspflicht nach § 95 d SGB V fallen primär in die Zuständigkeit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB). Detailfragen zu dieser Thematik bitten wir, unmittelbar an die KVB zu richten.

Anfragen per E-Mail bitte an: Praxisfuehrungsberatung@kvb.de

Kassenärztliche Vereinigung Bayerns
Elsenheimerstr. 39
80687 München
Tel: 089 570 93-40010
Fax: 089 570 93-64944


Antwort:


Neufassung der Regelung zur Fortbildung im Krankenhaus: Harmonisierung mit den vertragsärztlichen und beruchsrechtlichen Regelungen zur Fortbildungspflicht:

http://kammerweb/docs/pdf_info/Neufassung%20der%20Regelungen%20zur%20Fortbildung%20im%20Krankenhaus.pdf


Antwort:


Das Fortbildungszertifikat wird für die bei der Bayerischen Landesärztekammer gemeldeten Ärztinnen und Ärzte auf Antrag (z. B. per E-Mail: fobizert@blaek.de oder Tel. 089 4147-124) ausgestellt, wenn diese in maximal drei Jahren mindestens 150 Fortbildungspunkte erworben und dokumentiert haben.

Es gibt also keinen festen Sammelzeitraum.

Die rechtsverbindliche Grundlage zur Bewertung von Fortbildungsmaßnahmen im Zuständigkeitsbereich der Bayerischen Landesärztekammer ist die jeweils gültige Richtlinie des Vorstands der Bayerischen Landesärztekammer. Die Richtlinie wurde modifiziert fortgeschrieben mit Beschluss vom 30. November 2013, veröffentlicht im Bayerischen Ärzteblatt, Ausgabe 1-2/2014 und ist am 01. Februar 2014 in Kraft getreten.


Antwort:


Mit dem Freiwilligen Fortbildungszertifikat der Bayerischen Landesärztekammer soll Bayerischen Ärztinnen und Ärzten die Gelegenheit gegeben werden, ihre Fortbildungsaktivität gegenüber Dritten innerhalb kürzerer Zeit, nämlich nach maximal 3 Jahren bei mindestens 150 Fortbildungspunkten, nachweisen zu können, und auch – anders als in der Umsetzung des § 95 d SGB V – „überzählige“ Fortbildungspunkte anhand einer größeren Zahl an Fortbildungszertifikaten zu nutzen. Untermauert wird diese Vorgehensweise durch die häufige Beantragung des Freiwilligen Fortbildungszertifikates schon nach 1-2 Jahren „Sammelperiode“.
In der (Muster-)Satzungsregelung Fortbildung und Fortbildungszertifikat, Auszug aus dem Beschlussprotokoll des 107. Deutschen Ärztetages (Mai 2004), der Bundesärztekammer – Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern – wird die Dauer der Sammelperiode für ein Fortbildungszertifikat ausdrücklich offen gelassen:

§ 5 - Fortbildungszertifikate der Ärztekammer

Ein Fortbildungszertifikat wird erteilt, wenn der Arzt oder die Ärztin innerhalb eines der Antragstellung vorausgehenden Zeitraums von [drei] [fünf] Jahren Fortbildungsmaßnahmen abgeschlossen hat, welche in ihrer Summe die nach den Regeln des § 6 ermittelte Mindestbewertung von [150] [250] Punkten erreichen.


Antwort:


Unabhängig von der Fortbildungspflicht gemäß §§ 95 d, 136b SGB V besteht für alle Ärztinnen und Ärzte Bayerns gemäß § 4 der „Berufsordnung für die Ärzte Bayerns“, Inkrafttreten 01. April 2012 (BÄBl 03/2012) folgende Verpflichtung (siehe u. a. Link):

http://kammerweb/pdf_rechtliches/haupt/BO_2_16.pdf


Antwort:


Im „Gesetz über die Berufsausübung, die Berufsvertretungen und die Berufsgerichtsbarkeit der Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Apotheker sowie der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeuten (Heilberufe-Kammergesetz - HKaG)“, i. d. Fassung vom 24. Juli 2013, aktueller Stand vom 01. August 2013 heißt es in Artikel 18 (1) zur Fortbildungspflicht (siehe u. a. Link):

http://kammerweb/pdf_rechtliches/haupt/HKaG%20Version%203.pdf