Die Januar/Februar-Ausgabe des Baye­ri­schen Ärzte­blatts ist erschie­nen.

Das Titel­thema lautet „Neu in der Häma­to­lo­gie und Onko­lo­gie". Außer­dem finden Sie in dieser Ausgabe unter ande­rem Beiträge zu folgen­den Themen: „Der „inter­essante Fall“ aus der Gutachter­stelle“, „39. Münch­ner Konfe­renz für Quali­täts­si­che­rung 2021“ und „Jah­res­be­richt zur Baye­ri­schen Ärzte­ver­sor­gung“.

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Die Januar/Februar-Ausgabe des Bayerischen Ärzteblatts ist erschienen.

Aktuelles

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    STIKO veröffentlicht Impfempfehlungen für das Jahr 2022

    Die Stän­­dige Impf­­kom­­mis­­sion (STIKO) am Robert-Koch-Insti­tut (RKI) hat ihre aktu­el­len Impf­emp­­feh­­lun­­gen für das Jahr 2022 veröf­­fent­­licht. Diese würden zukün­f­tig jedes Jahr im Januar im Epide­­mi­o­lo­­gi­­schen Bulle­tin des RKI publi­­ziert werden, so das RKI.

    Die Empfeh­­lun­­gen bein­hal­ten unter ande­rem einen Impf­­ka­len­­der (Stan­dar­­dimp­­fun­­gen) für Säug­­linge, Kinder, Jugen­d­­li­che und Erwach­­sene und eine Tabelle der Indi­­ka­ti­­ons- und Auffri­s­chimp­­fun­­gen mit Erläu­te­run­­gen. Neu ist ein Abschnitt zum Themen­­kom­plex „Imp­­fun­­gen zum Schutz der repro­­duk­ti­­ven Gesun­d­heit, bei Kinder­wunsch und während Schwan­­ger­­schaft und Still­­zeit“.

    Die Empfeh­­lun­­gen werden auch im Pocket-Format veröf­­fent­­licht und können über die STIKO-App aufge­ru­­fen werden.

  • Änderung des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG)

    Am 10. Juni 2021 wurde das Gesetz zur Koope­ra­tion und Infor­­ma­tion im Kinder­­schutz geän­­dert. Gemäß der neuen Rege­­lung gilt nach § 4 „Bera­tung und Über­­mit­t­­lung von Infor­­ma­ti­o­­nen durch Geheim­­nis­trä­­ger bei Kindes­wohl­­ge­­fähr­­dung“ nun folgen­­des:

    (1) Werden Ärztin­­nen oder Ärzten, Zahn­ärz­tin­­nen oder Zahn­ärz­ten, Hebam­­men oder Entbin­­dungs­­pfle­­gern oder Ange­hö­ri­­gen eines ande­ren Heil­­be­ru­­fes, der für die Berufs­­aus­­übung oder die Führung der Berufs­­­be­­zeich­­nung eine staat­­lich gere­­gelte Ausbil­­dung erfor­­dert, […] in Ausübung ihrer beruf­­li­chen Tätig­keit gewich­tige Anhalts­­punkte für die Gefähr­­dung des Wohls eines Kindes oder eines Jugen­d­­li­chen bekannt, so sollen sie mit dem Kind oder Jugen­d­­li­chen und den Erzie­hungs­­­be­rech­tig­ten die Situa­tion erör­tern und, soweit erfor­­der­­lich, bei den Erzie­hungs­­­be­rech­tig­ten auf die Inan­­spruch­­nahme von Hilfen hinwir­ken, soweit hier­­durch der wirk­­same Schutz des Kindes oder des Jugen­d­­li­chen nicht in Frage gestellt wird.

    (2) Die Perso­­nen nach Absatz 1 haben zur Einschät­­zung der Kindes­wohl­­ge­­fähr­­dung gegen­­über dem Träger der öffent­­li­chen Jugen­d­hilfe Anspruch auf Bera­tung durch eine inso­weit erfah­rene Fach­­kraft. Sie sind zu diesem Zweck befugt, dieser Person die dafür erfor­­der­­li­chen Daten zu über­­­mit­teln; vor einer Über­­mit­t­­lung der Daten sind diese zu pseu­d­ony­­mi­­sie­ren.

    (3) Schei­­det eine Abwen­­dung der Gefähr­­dung nach Absatz 1 aus oder ist ein Vorge­hen nach Absatz 1 erfol­g­­los und halten die in Absatz 1 genann­ten Perso­­nen ein Tätig­wer­­den des Jugen­d­am­tes für erfor­­der­­lich, um eine Gefähr­­dung des Wohls eines Kindes oder eines Jugen­d­­li­chen abzu­wen­­den, so sind sie befugt, das Jugen­d­amt zu infor­­mie­ren; hier­auf sind die Betrof­­fe­­nen vorab hinzu­wei­­sen, es sei denn, dass damit der wirk­­same Schutz des Kindes oder des Jugen­d­­li­chen in Frage gestellt wird. Zu diesem Zweck sind die Perso­­nen nach Satz 1 befugt, dem Jugen­d­amt die erfor­­der­­li­chen Daten mitzu­tei­len. Die Sätze 1 und 2 gelten für die in Absatz 1 Nummer 1
    genann­ten Perso­­nen mit der Maßgabe, dass diese unver­­­züg­­lich das Jugen­d­amt infor­­mie­ren sollen, wenn nach deren Einschät­­zung eine drin­­gende Gefahr für das Wohl des Kindes oder des Jugen­d­­li­chen das Tätig­wer­­den des Jugen­d­am­tes erfor­­dert.

  • Sicherheiten und Vorhersagen

    19.01.2022 Im Leit­ar­ti­kel der Januar/Februar-Ausgabe des Baye­ri­­schen Ärzte­­blatts scheibt Dr. Gerald Quit­te­­rer, Präsi­­dent der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer, dass es keine… Weiterlesen
    Corona-Virus Leitartikel
    MFA Patient
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    SeKo on air – der Podcast zur Selbst­hilfe in Bayern

    Ab sofort können Sie jeden zwei­ten und vier­ten Donner­s­­tag eines Monats einen neuen Beitrag hören. Hier werden Ihnen aktive Menschen aus der Selbst­hilfe und aus den selbst­hil­­fe­un­ter­­stüt­­zen­­den Einrich­tun­­gen, den Koope­ra­ti­­ons­par­t­­ne­rin­­nen und -part­­nern, Förde­­rer, aber auch die Arbeit der SeKo Bayern vorge­­stellt.
    Über nach­­fol­­gen­­den Link können Sie den Podcast abru­­fen:

  • Infor­ma­tion zur Impf­pflicht für Beschäf­tigte in Arzt­pra­xen, Kran­ken­häu­sern und ande­ren Gesund­heits­ein­rich­tun­gen ab dem 15. März 2022

    Durch die Neuein­­füh­rung des § 20a Infek­ti­­ons­­schutz­­ge­­setz (IfSG) müssen ab dem 15. März 2022 Perso­­nen, die beispiels­­weise in Klini­ken, Pfle­­ge­hei­­men, Arzt­pra­­xen und Rettungs­­­diens­ten tätig sind, voll­­stän­­dig geimpft oder gene­­sen sein. Beschäf­tigte haben bis zum 15. März 2022 ihrem Arbeit­­ge­­ber einen Nach­weis über eine abge­­schlos­­sene Impfung, einen Gene­­se­­nen­nach­weis oder ein ärzt­­li­ches Attest, dass sie nicht geimpft werden können, vorzu­le­­gen. Die Verpflich­tung gilt für alle in der Einrich­tung täti­­gen Perso­­nen, unab­hän­­gig davon, welche Tätig­kei­ten diese ausüben. Auf ein konkre­tes Vertrags­­ver­­häl­t­­nis zwischen der jewei­­li­­gen Einrich­tung und der dort täti­­gen Person kommt es nicht an. Daher sind auch Auszu­­bil­­dende von der Impf­pflicht umfasst.

    Wird der Nach­weis von bereits in der Praxis Täti­­gen nicht inner­halb der Frist bis zum 15. März 2022 vorge­legt oder beste­hen Zwei­­fel an der Echt­heit oder inhal­t­­li­chen Rich­tig­keit des vorge­leg­ten Nach­wei­­ses, hat der Arbeit­­ge­­ber unver­­­züg­­lich das zustän­­dige Gesun­d­heits­­amt darüber zu benach­rich­ti­­gen und diesem die erfor­­der­­li­chen perso­­nen­­be­­zo­­ge­­nen Daten weiter­­zu­lei­ten. Eine Meldung an das Gesun­d­heits­­amt muss selbst­­ver­­­stän­d­­lich auch dann erfol­­gen, wenn der Arbeit­­ge­­ber für sich selbst über keinen der o.g. Nach­­weise verfügt. Das zustän­­dige Gesun­d­heits­­amt kann der betrof­­fe­­nen Person gegen­­über Maßnah­­men ausspre­chen, bis hin zu einem indi­vi­­du­el­len Betre­tungs- bzw. Tätig­keits­­ver­­­bot für die Einrich­tung.

    Für Beschäf­tigte, die ab dem 16. März 2022 in den o.g. Einrich­tun­­gen neu tätig werden, ist ohne Vorlage eines entspre­chen­­den Nach­wei­­ses keine Aufnahme der Tätig­keit in den betrof­­fe­­nen Einrich­tun­­gen möglich.

    Die Vorschrif­ten gelten nicht für die in den Einrich­tun­­gen oder von den Unter­­neh­­men behan­­del­ten, betreu­ten, gepfleg­ten oder unter­­ge­­brach­ten Perso­­nen.

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    Satzungsrechtliche Regelungen

    Die auf dem 80. Baye­ri­­schen Ärzte­­tag beschlos­­se­­nen und am 1. Januar 2022 in Kraft getre­te­­nen Ände­run­­gen der folgen­­den satzungs­­recht­­li­chen Rege­­lun­­gen sind ab dem 1. Januar 2022 unter der Rubrik „Arzt und Recht“, dort unter „Recht­­li­che Grun­d­la­­gen – Kammer­recht“ in der jeweils aktu­a­­li­­sier­ten Version abruf­­bar.

    • Berufs­­ord­­nung für die Ärzte Bayerns (BO)
    • Gebüh­ren­­sat­­zung der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer
    • Geschäfts­ord­­nung für die Voll­­ver­­­sam­m­­lung der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer
    • Reise­­kos­ten­ord­­nung der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer
    • Wahl­ord­­nung für die Wahl der Dele­­gier­ten zur Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer

    Die beschlos­­sene Neufas­­sung der Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung ist eben­falls ab dem 1. Januar 2022 unter der Rubrik „Arzt und Recht“ abruf­­bar. Bitte beach­ten Sie, dass die Neufas­­sung der Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung erst am 1. August 2022 in Kraft tritt. Bis zu diesem Zeit­­punkt gilt die eben­falls unter der Rubrik „Arzt und Recht“, dort unter „Recht­­li­che Grun­d­la­­gen – Kammer­recht“ einge­­stellte Version in den Ände­rungs­­­be­schlüs­­sen vom 10. Okto­­ber 2020 (Inkraft­­ge­tre­ten am 01.01.2021).

  • Abraten von einer Corona-Schutzimpfung kann groben Behandlungsfehler darstellen

    Pati­en­tin­­nen und Pati­en­ten im Rahmen einer medi­­zi­­ni­­schen Behan­d­­lung von Corona-Impfun­­gen abzu­ra­ten, obwohl die Stän­­dige Impf­­kom­­mis­­sion am Robert-Koch-Insti­tut (STIKO) eine Indi­­ka­ti­­ons­impf­emp­­feh­­lung im Rahmen einer Pande­­mie ausspricht, kann für Ärztin­­nen und Ärzte ein erhe­b­­li­ches Haftungs­­ri­­siko dars­tel­len.

    Ärzte sind zu einer fach­­ge­rech­ten Behan­d­­lung und umfas­­sen­­den Aufklä­rung verpflich­tet. Nach der aktu­el­len Rechts­lage kann ein solches Abra­ten von der schul­­me­­di­­zi­­ni­­schen Behan­d­­lung einem vorsätz­­li­chen Verstoß gegen ärzt­­li­che Aufklä­rungs­­pflich­ten gleich­­kom­­men, was einem groben Behan­d­­lungs­­­feh­­ler entspre­chen und in einem juris­ti­­schen Verfah­ren eine Verschie­­bung der Beweis­last zu Unguns­ten des Arztes zur Folge haben kann.

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    Weiterbildung Allgemeinmedizin: Präzisierung des Begriffs "stationäre Akutversorgung"

    In der Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung für die Ärzte Bayerns wird seit der Beschluss­fas­­sung des Baye­ri­­schen Ärzte­­tags vom 28. Okto­­ber 2018, in Kraft getre­ten am 01. Mai 2019, für den Fach­a­rzt für Allge­­mein­­me­­di­­zin Weiter­­bil­­dungs­­­zeit in der stati­o­nären Akut­­ver­­­sor­­gung im Gebiet Innere Medi­­zin gefor­­dert. Da Unkla­r­hei­ten bezüg­­lich des Begrif­­fes „sta­ti­o­näre Akut­­ver­­­sor­­gung“ bestan­­den, hat der Vorstand der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer in seiner Sitzung am 16./17. Juli 2021 diesen Begriff wie folgt präzi­­siert:

    Unter stati­o­närer Akut­­ver­­­sor­­gung wird die stati­o­näre Behan­d­­lung von Pati­en­ten aus einem unaus­­ge­le­­se­­nen Pati­en­ten­­kol­lek­tiv verstan­­den, die wegen einer akuten, unvor­­her­­ge­­se­he­­nen Erkran­­kung über die zentrale Notauf­­nahme eines Kran­ken­hau­­ses mit einer Aufnah­­me­­breit­­schaft von 24 Stun­­den an 7 Tagen in der Woche aufge­nom­­men werden. Dieses Kran­ken­haus verfügt mindes­tens über die ausge­wie­­se­­nen Fach­ab­tei­­lun­­gen Innere Medi­­zin und Chir­ur­­gie oder Unfall­chir­ur­­gie.

  • Haftung bei gesundheitlichen Schäden durch Schutzimpfungen

    Aus gege­­be­­nem Anlass möch­ten wir auf die klaren Hinweise des Bundes­­mi­­nis­te­rium für Gesun­d­heit zur Haftung bei gesun­d­heit­­li­chen Schä­­den durch Schutz­imp­­fun­­gen hinwei­­sen:

    „Mit dem Zwei­ten Gesetz zur Ände­rung des Infek­ti­­ons­­schutz­­ge­­set­­zes wurde in § 60 IfSG klar­­ge­­stellt, dass für alle gesun­d­heit­­li­chen Schä­­den, die im Zusam­­men­hang mit Schutz­imp­­fun­­gen einge­tre­ten sind, die auf Grun­d­lage der Coro­na­vi­rus-Impf­­ver­­ord­­nung seit 27. Dezem­­ber 2020 vorge­nom­­men wurden, bundes­ein­heit­­lich ein Anspruch auf Entschä­­di­­gung besteht. Dieser Anspruch besteht unab­hän­­gig von den öffent­­li­chen Empfeh­­lun­­gen der Landes­­­be­hör­­den.“

    Darüber hinaus hat das Robert Koch-Insti­tut auf seiner Website ausführ­­li­che Infor­­ma­ti­o­­nen zur Haftung bei Schä­­den nach einer Impfung gegen Covid-19 veröf­­fent­­licht. Dort heißt es ergän­­zend:

    „Für gesun­d­heit­­li­che Schä­­den im Zusam­­men­hang mit einer Covid-19-Impfung wird auch dann auf der Grun­d­lage von § 60 IfSG eine staat­­li­che Entschä­­di­­gung geleis­tet, wenn diese nicht öffent­­lich von einer Landes­­­be­hörde empfoh­­len worden ist – d.h. in der Regel auch, wenn die Impfung nicht von der STIKO empfoh­­len ist. Dies umfasst z.B. die Einzel­fall­ent­­schei­­dung bei der Impfung von Schwan­­ge­ren/Stil­len­­den. Unab­hän­­gig von einem etwai­­gen Anspruch auf Entschä­­di­­gung nach § 60 IfSG haftet die impfende Person – wie auch sonst in derar­ti­­gen Fällen – für Schä­­den, die z.B. im Zusam­­men­hang mit Appli­­ka­ti­­ons­­feh­­lern bei der Impfung (falsche Dosie­rung, falscher Appli­­ka­ti­­ons­ort etc.) eintre­ten.“

    Bei Auffri­­schungs­­imp­­fun­­gen, die früher als 6 Monate nach Verab­rei­chung der zwei­ten Impfung erfol­­gen, ist die zu impfende Person zusätz­­lich über die frühere Durch­­füh­rung der Auffri­­schungs­­imp­­fung aufzu­­klä­ren. Zusätz­­lich sollte vorab eine schrift­­li­che Meldung an die Haft­pflicht­­ver­­­si­che­rung des Arztes erfol­­gen.

  • Wir haben doch nicht in Drachenblut gebadet

    08.12.2021 Im Leit­ar­ti­kel der Dezem­­ber-Ausgabe des Baye­ri­­schen Ärzte­­blatts schreibt Dr. Gerald Quit­te­­rer, Präsi­­dent der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer, dass Geimpfte eben… Weiterlesen
    Leitartikel
    MFA Patient
  • Für Patienten gilt in Arztpraxen keine 2G- oder 3G-Regel

    Derzeit stel­len sich einige Ärztin­­nen und Ärzte die Frage, ob in Praxen im Frei­­staat bei Pati­en­tin­­nen und Pati­en­ten die 2G- oder 3G-Regel anzu­wen­­den ist. Dies ist nicht der Fall. Gemäß § 5 der 15. Baye­ri­­schen Infek­ti­­ons­­schutz­­maß­­nah­­men­­ver­­ord­­nung gilt für den Zugang zu medi­­zi­­ni­­schen Dienst­leis­tun­­gen und damit auch beim Aufsu­chen einer Arzt­pra­­xis keine 2G- oder 3G-Regel. Gemäß § 2 besteht mit eini­­gen Ausnah­­men aller­­dings eine Masken­pflicht.

    Auch mit Bezug auf das Haus­recht ist es nicht möglich, in Arzt­pra­­xen ausschließ­­lich nach einer 2G- oder 3G-Regel zu behan­­deln. Denn die Versor­­gung von Notfäl­len muss dort sicher­­ge­­stellt sein. Darüber hinaus müssen vertrags­a­rz­t­recht­­li­che Vorga­­ben und even­tu­elle andere vertrag­­li­che Bindun­­gen einge­hal­ten werden.

    Für Arbeit­­ge­­ber und Beschäf­tigte im ambu­lan­ten Bereich gilt dage­­gen die 3G-Pflicht. Unge­impfte Arbeit­­ge­­ber und Beschäf­tigte dürfen die Arbeits­­stelle nur betre­ten, wenn sie ein aktu­el­les nega­ti­­ves Test­er­­ge­b­­nis vorle­­gen. Darüber hinaus hat das Baye­ri­­sche Staats­­­mi­­nis­te­rium für Gesun­d­heit und Pflege eine Inte­rims­lö­­sung zum Umgang mit der Test­pflicht für immu­­ni­­sierte Praxis­­mit­a­r­­bei­ter bekannt gege­­ben. Demnach wird die Test­fre­quenz in § 28b Absatz 2 IfSG bei den geimpf­ten und gene­­se­­nen Perso­­nen auf mindes­tens zwei Mal wöchent­­lich redu­­ziert. Die zugrun­­de­­lie­­gende Testung kann auch durch Anti­­gen­tests zur Eigenan­wen­­dung ohne Über­wa­chung erfol­­gen. Die Melde­pflicht wurde eben­falls ausge­­setzt.

    Das Baye­ri­­sche Staats­­­mi­­nis­te­rium für Gesun­d­heit infor­­miert auf seiner Home­page im Detail über die derzeit gelten­­den Corona-Rege­­lun­­gen in Betrie­­ben.

  • ÄKBV München: Begrenzung für Bestellungen des BioNTech-Impfstoffs Kommunikation: Note 6 („ungenügend‟) für Jens Spahn

    24.11.2021 Die Wähler haben bei der Bundes­­tags­­wahl am 26. Septem­­ber bereits die Zeug­­nisse verteilt und damit der einen bishe­ri­­gen Regie­rungs­­par­tei den Über­tritt verwei­­gert. Sie haben sie in die… Weiterlesen
    ÄKV
    MFA Patient
  • Keine Impfstoff-Rationierung

    22.11.2021 Keine Impf­­stoff-Ratio­­nie­rung Auf Unver­­­stän­d­­nis ist die Ankün­­di­­gung des noch geschäfts­­füh­ren­­den… Weiterlesen
    Covid
    MFA Patient
  • Kliniken und Ärzteverbände warnen eindringlich vor Versorgungsengpässen und appellieren an die Vernunft aller

    19.11.2021 In einer gemein­sa­­men Pres­­se­er­­klä­rung appel­­lie­ren die Baye­ri­­sche Kran­ken­h­aus­­ge­­sell­­schaft, die Baye­ri­­sche… Weiterlesen
    Corona
    Impfung Booster
    MFA Patient
  • Bayerns Gesundheitsminister ruft gemeinsam mit der Ärzteschaft zur Auffrischungsimpfung auf

    Bayerns Staats­­­mi­­nis­ter für Gesun­d­heit und Pflege, Klaus Holet­­schek, hat die Bürge­rin­­nen und Bürger gemein­­sam mit der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer (BLÄK), der Kassen­ärz­t­­li­chen Verei­­ni­­gung Bayerns, dem Baye­ri­­schen Haus­ärz­te­­ver­­­band und der Alli­anz Fach­ärz­t­­li­cher Berufs­­­ver­­­bände zu Corona-Auffri­­schungs­­imp­­fun­­gen aufge­ru­­fen, auch wenn der Abschluss der ersten Impf­se­rie erst fünf Monate zurück­­­liegt. Der Minis­ter erklärte am 17. Novem­­ber 2021 in München: „Wir beob­ach­ten derzeit, dass der Schutz vor einer Anste­­ckung nach fünf Mona­ten lang­­sam nach­lässt. Durch Auffri­­schungs­­imp­­fun­­gen können wir den Impf­­schutz aber entschei­­dend verstär­ken. Wir ermög­­li­chen die dritte Impfung daher für alle Bürge­rin­­nen und Bürger – und das schon fünf Monate nach der letz­ten Impfung gegen COVID-19.“

    Dr. Gerald Quit­te­­rer, Präsi­­dent der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer (BLÄK), betonte im Rahmen der Pres­­se­­mit­tei­­lung: „So notwen­­dig Boos­ter-Impfun­­gen gegen COVID-19 gerade für vulne­ra­­ble Pati­en­ten­­grup­­pen sind und so rasch diese durch­­­ge­­führt werden soll­ten, darf keines­falls verge­s­­sen werden: Auch die konse­quente Einhal­tung der AHA-L-Regeln ist von entschei­­den­­der Bedeu­tung, um das Risiko von Anste­­ckun­­gen mit COVID-19 zu redu­­zie­ren und das gesam­t­­ge­­sell­­schaft­­li­che Infek­ti­­ons­­ge­­sche­hen einzu­­däm­­men.“

    Die voll­­stän­­dige Pres­­se­­mit­tei­­lung ist unter dem beige­­füg­ten Link zu finden.

Externe Informationen

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    Externe Fortbildungsangebote

    Hier finden Sie externe Fort­­bil­­dungs­­an­­ge­­bote
    Baye­ri­­scher Haus­ärz­te­­ver­­­band (BHÄV)

Termine

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    Praktischer Umgang mit allergischen Reaktionen auf COVID-19-Impfstoffe (E-Learning)

    Vom 23. April 2021 bis zum 23. April 2022 bietet die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer eine „E-Lear­­ning“-Fort­­bil­­dung zum Themen­­kom­plex „Prak­ti­­scher Umgang mit aller­­gi­­schen Reak­ti­o­­nen auf COVID-19-Impf­­stoffe“ an. Veran­­stal­tet wird diese von der Sprin­­ger Medi­­zin Verlag GmbH.

    Im Zuge der Fort­­bil­­dung können die Teil­­neh­­mer Kennt­­nisse zur Prophy­laxe, Diagno­s­tik und Thera­pie schwe­­rer aller­­gi­­scher Reak­ti­o­­nen im Kontext der COVID-19-Impfun­­gen erlan­­gen.

    Die Fort­­bil­­dung ist kosten­­los. Teil­­neh­­mer können im Rahmen des Kurses vier Fort­­bil­­dungs­­­punkte erwer­­ben.

    Weitere Infor­­ma­ti­o­­nen sind unter dem beige­­füg­ten Link zu finden.

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    Termine für die MedAss Hotline im 1. Halbjahr 2022

    Termine im 1. Halb­jahr 2022 – immer von 14.00 bis 15.00 Uhr:
    » 09. Februar 2022
    » 09. März 2022
    » 13. April 2022
    » 11. Mai 2022
    » 08. Juni 2022

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    Neue Fortbildung für medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung am 27. April 2022

    Am Mitt­woch, dem 27. April 2022 findet in hybri­­der Form die Fort­­bil­­dungs­­­ver­­an­­stal­tung „Medi­­zi­­ni­­sche Sofor­t­hilfe nach Verge­wal­ti­­gung“ statt. Die Teil­­nahme an der Fort­­bil­­dung ist kosten­­frei. Die Anmel­­dung kann online bis zum 19. April 2022 erfol­­gen. Die medi­­zi­­ni­­sche Versor­­gung und die sich even­tu­ell ansch­lie­­ßende Spuren­­si­che­rung nach einem sexu­el­len Gewal­t­­ge­­sche­hen stel­len Kran­ken­häu­­ser und Arzt­pra­­xen vor große Heraus­­for­­de­run­­gen. Das Fort­­bil­­dungs­­team der Bera­tungs­­­stelle Frau­en­not­­ruf Frank­­furt bietet erneut eine bundes­weite Fort­­bil­­dungs­­­ver­­an­­stal­tung zur medi­­zi­­ni­­schen Versor­­gung von Frauen nach einer Verge­wal­ti­­gung an. Während der Fort­­bil­­dung werden die entwi­­ckel­ten Unter­­su­chungs­­ab­­läufe und Mate­ri­a­­lien im Detail darge­­stellt. Die Fort­­bil­­dung soll die Hand­­lungs­­­si­cher­heit erhö­hen, im Umgang mit dieser Pati­en­tin­­nen­­gruppe entlas­ten und Gele­­gen­heit für Fragen und Austausch bieten.

    Dazugehörige Dokumente

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    21. Suchtforum (Web-Seminar) am 27. April 2022 mit dem Thema "Neuroenhancement ‒ Riskantes Hirndoping oder legitime Leistungsstütze?"

    Das 21. Sucht­­fo­rum findet als Web-Semi­­nar am Mitt­woch, den 27. April 2022, von 13 bis 17 Uhr statt. „Neu­ro­en­han­­ce­­ment ‒ Riskan­tes Hirn­­do­ping oder legi­time Leis­tungs­­­stütze?“. Das Programm und weitere Infos finden Sie im Infof­­lyer. Diese Veran­­stal­tung wird von den Heil­­be­ru­­fe­­kam­­mern mit 5 Punk­ten auf das Fort­­bil­­dungs­­­zer­ti­­fi­­kat aner­­kannt.
    Die Teil­­nahme ist gebüh­ren­­frei und wird von den betei­­lig­ten Koope­ra­ti­­ons­par­t­­nern und dem Baye­ri­­schen Staats­­­mi­­nis­te­rium für Gesun­d­heit und Pflege geför­­dert.

    Dazugehörige Dokumente

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    Seminar zum Thema Klimawandel und Gesundheit

    Vom 29. April bis zum 30. April 2022 wird die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer (BLÄK) ein zwei­tä­­gi­­ges Semi­­nar zu den gesun­d­heit­­li­chern Auswir­­kun­­gen des Klima­wan­­dels durch­­­füh­ren. Die Fort­­bil­­dung wird als kombi­­nier­tes E-Lear­­ning und Präsenz-Semi­­nar ange­­bo­ten und rich­tet sich an inter­es­­sierte Ärztin­­nen und Ärzte, die ihre Kompe­tenz im Bereich „Kli­­ma­wan­­del und Gesun­d­heit“ erwei­tern und festi­­gen wollen. Die Teil­­nah­­me­­ge­­bühr beträgt 410 Euro.

    Inhal­t­­li­che Schwer­­punkte:

    • Ursa­chen des Klima­wan­­dels, Extrem­wet­te­­rer­eig­­nisse jetzt und in Zukunft

    • Hitze­wel­len

    • Klima­wan­­del und die Rolle des Arztes

    • Verän­­derte Bedin­­gun­­gen für Lebens­­mit­tel- und Trink­­was­­serhy­­gi­ene

    • Kinder als Risi­­ko­­gruppe – mentale Gesun­d­heit und Extrem­wet­te­­rer­eig­­nisse

    • Verbrei­tung von Vekto­ren-Tieren (u. a. Zecken, inva­­sive Stech­­mü­­cken) und Ausbrei­tung von beste­hen­­den und neuen Infek­ti­­ons­­krank­hei­ten

    • Verbrei­tung von Aller­­gie­pflan­­zen, Verlän­­ge­rung der Pollen­­sai­­son

    • Auswir­­kun­­gen des Klima­wan­­dels auf die Gesun­d­heit

    Programm und Anmel­­dung:

    Infor­­ma­ti­o­­nen zum Programm können direkt bei der BLÄK einge­holt werden: Kontakt: Julian Schulte, Tel. 089 4147–381 oder –141, Olivia Syro­wiecki, Tel. 089 4147–413 oder –141, Fax 089 4147–64831, Mühl­­baur­str. 16, 81677 München, E-Mail: semi­na­re@blaek.de

    Eine Online-Anmel­­dung ist über den Fort­­bil­­dungs­­­ka­len­­der der BLÄK möglich. Nicht bei der BLÄK gemel­­dete Ärzte werden gebe­ten, eine amtlich beglau­­bigte Kopie ihrer Appro­­ba­tion und gege­­be­­nen­falls Promo­tion, sowie weite­­rer even­tu­ell vorhan­­de­­ner akade­­mi­­scher Titel der Anmel­­dung beizu­­fü­­gen. Die Vergabe der Semi­na­r­plätze rich­tet sich nach dem Datum des Anmel­­de­ein­­gangs. Die Teil­­neh­­mer­­zahl ist auf 24 Perso­­nen begrenzt.

    • 29. April 2022 bis 30. April 2022

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