Appell der Vertretung der bayerischen Ärzteschaft: Chance der Impfung gegen SARS-CoV-2 entschlossen nutzen!

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Pressemeldung — 24.02.2021

Für eine möglichst umfas­sende Nutzung aller zur Verfü­gung stehen­den Impf­stoffe gegen SARS-CoV-2 spra­chen sich heute in München Spit­zen­ver­tre­ter der baye­ri­schen Ärzte­schaft aus. Sowohl das Präsi­dium der Baye­ri­schen Landes­ärz­te­kam­mer (BLÄK) als auch der Vorstand der Kassen­ärzt­li­chen Verei­ni­gung Bayerns (KVB) werben bei der Bevöl­ke­rung Bayerns dafür, die Chance einer Impfung zu ergrei­fen und sich an der bundes­wei­ten Impf­kam­pa­gne zu betei­li­gen. Dazu ist es notwen­dig, alle zur Verfü­gung stehen­den Impf­stoffe, die eine entspre­chende Zulas­sung der Euro­päi­schen Arznei­mit­tel-Agen­tur (EMA) erhal­ten haben und die vom Paul-Ehrlich-Insti­tut und der Stän­di­gen Impf­kom­mis­sion (StiKo) des Robert Koch-Insti­tuts empfoh­len werden, zu nutzen.
Aktu­ell sind in Deutsch­land Impf­stoffe von Bion­tech/Pfizer, Moderna sowie AstraZeneca im Einsatz. Alle drei Impf­stoffe haben ihre hohe Wirk­sam­keit nach­ge­wie­sen und sind nach Meinung von Exper­ten bei rich­ti­ger Anwen­dung, beispiels­weise der Einhal­tung des empfoh­le­nen zeit­li­chen Abstands zwischen erster und zwei­ter Impfung, der Einhal­tung der Kühl­ket­ten und der rich­ti­gen Trans­port­vor­schrif­ten, geeig­net, um eine weitere Ausbrei­tung der Coro­na­vi­rus-Infek­tio­nen zu verhin­dern. Es ist bei allen Arten von Impfun­gen bekannt, dass kurz­zei­tig andau­ernde Impf­re­ak­tio­nen zu erwar­ten sind und dass diese je nach Impf­stoff auch unter­schied­lich ausfal­len können. Die Verwen­dung aller zuge­las­se­nen Impf­stoffe ist notwen­dig, um das Ziel einer möglichst hohen Immu­ni­tät in der Bevöl­ke­rung schnellst­mög­lich zu errei­chen. Die Verhin­de­rung von Corona-beding­ten schwers­ten Krank­heits­ver­läu­fen auf Inten­sivsta­tio­nen und eine Rück­kehr aus dem seit Mona­ten andau­ern­den Status des Lock­downs ist am sichers­ten dann möglich, wenn gerade die prio­ri­sier­ten Impf­grup­pen, wie einer­seits die hoch betag­ten und multi­mor­bi­den Menschen sowie ande­rer­seits die aktiv im Gesund­heits­we­sen täti­gen Perso­nen, mit einem entspre­chen­den Impf­schutz ausge­stat­tet worden sind.
„Zum Wohle aller Menschen in diesem Lande ist jetzt Soli­da­ri­tät gefor­dert. Wir appel­lie­ren an die Bevöl­ke­rung und insbe­son­dere auch an unsere ärzt­lich täti­gen Kolle­gin­nen und Kolle­gen, die Chan­cen der Impfung gegen SARS-CoV-2 mit allen zur Verfü­gung stehen­den Impf­stof­fen zu nutzen“, so BLÄK-Präsi­dium und KVB-Vorstand in einer gemein­sa­men Erklä­rung.

Ansprech­part­ner für die Medien:
Kassen­ärzt­li­che Verei­ni­gung Bayerns
Pres­se­stelle
Tel. 0 89 57093–2192
E-Mail: pres­se@kvb.de

Baye­ri­sche Landes­ärz­te­kam­mer
Pres­se­stelle
Tel. 0 89 4147–268
E-Mail: pres­se@blaek.de

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