Keine Impfstoff-Rationierung

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Pressemeldung — 22.11.2021

Keine Impf­stoff-Ratio­nie­rung

Auf Unver­ständ­nis ist die Ankün­di­gung des noch geschäfts­füh­ren­den Bundes­ge­sund­heits­mi­nis­ters Jens Spahn (CDU) bei der Baye­ri­schen Landes­ärz­te­kam­mer (BLÄK) gesto­ßen, den Impf­stoff von Bion­tech/Pfizer zu ratio­nie­ren.

„Für die kommen­den Wochen und Monate wurden die Impf­ter­mine in den Haus- und Fach­a­rzt­pra­xen sowie Sonde­rimpfak­ti­o­nen bereits fest geplant. Diese Planun­gen sind nun obso­let“, so Dr. Gerald Quit­te­rer, Präsi­dent der BLÄK. Die minis­te­ri­ale Ansage, dass in den Praxen künf­tig vorwie­gend der Impf­stoff von Moderna zum Einsatz kommen sollte, bedeute für die Ärztin­nen und Ärzte sehr viel mehr Zeit für Bera­tungs- und Über­zeu­gungs­a­r­beit aufwen­den zu müssen, um zu erklä­ren, dass das Moderna-Vakzin gleich­wer­tig sei wie das von Bion­tech/Pfizer. „Das wird das Tempo der Impf­kam­pa­gne brem­sen oder gar zum Erlie­gen brin­gen“, so der Präsi­dent.

Soli­da­risch zeigte sich Quit­te­rer zum Beschluss der Vertre­ter­ver­samm­lung der Kassen­ärzt­li­chen Verei­ni­gung Bayerns (KVB), welche die Entschei­dung des Gesund­heits­mi­nis­te­ri­ums, künf­tig den Bion­tech/Pfizer-Impf­stoff zu ratio­nie­ren, scharf kriti­siert hatte.

„Wir nieder­ge­las­se­nen Haus- und Fach­ärzte liefern. Wir weiten unsere Impf­an­ge­bote aus und setzen uns mit aller Kraft für die Impf­kam­pa­gne ein. Daher mein drin­gen­der Appell: Impf­stoffe auslie­fern, wie von den Praxen bestellt“, so Quit­te­rer.

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