Kooperative Weiterbildung in der HNO-Heilkunde stärken

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Pressemeldung — 22.10.2021

Zur Stär­kung der Weiter­bil­dungs­si­tua­tion in der HNO-Heil­kunde in Bayern fand Ende Septem­ber 2021 eine Online-Sitzung der Koor­di­nie­rungs­stelle Fach­ärzt­li­che Weiter­bil­dung (Leitung: Dr. med. Dagmar Schnei­der) statt. Unter ande­rem waren der Präsi­dent der Baye­ri­schen Landes­ärz­te­kam­mer, Dr. med. Gerald Quit­te­rer, der Landes­vor­sit­zende Bayern des Deut­schen Berufs­ver­bands der Hals-Nasen-Ohren­ärzte, Dr. med. Bern­hard Junge-Hülsing, sowie weitere Verbands­ver­tre­ter und Klinik­che­färzte der Einla­dung der KoStF gefolgt, um unter der Sitzungs­lei­tung von Dr. med. Pedro Schmelz, 1. stv. Vorsit­zen­der des Vorstan­des der Kassen­ärzt­li­chen Verei­ni­gung Bayerns und Vorsit­zen­der des KoStF-Kura­to­ri­ums, konkrete Maßnah­men zur Stär­kung der Weiter­bil­dungs­si­tua­tion in der HNO-Heil­kunde zu erör­tern.

Die Betei­lig­ten waren sich einig, dass aufgrund der Alter­ss­truk­tur der Ärzte, sowohl im ambu­lan­ten wie im stati­o­nären Bereich, mehr Nach­wuchs erfor­der­lich ist. Das gilt im gesam­ten fach­ärzt­li­chen, wie auch im haus­ärzt­li­chen und psycho­the­ra­peu­ti­schen Bereich. Einen wich­ti­gen Beitrag dazu können Weiter­bil­dun­gen im Verbund leis­ten. In einem Weiter­bil­dungs­ver­bund schlie­ßen sich Klini­ken und Vertrags­a­rzt­pra­xen zu einem regi­o­na­len Netz­werk zusam­men, um im part­ner­schaft­li­chen Mitein­an­der die komplette Weiter­bil­dung von Nach­wuchs­me­di­zi­ner/innen aus einer Hand anzu­bie­ten und zudem eine hohe Quali­tät der Weiter­bil­dung zu sichern.

In der weite­ren Diskus­sion wurde bespro­chen, dass dem kompe­tenz­ba­sier­ten Charak­ter der neuen Weiter­bil­dungs­ord­nung am besten dadurch Rech­nung getra­gen wird, dass Medi­zi­ner/innen ihre Weiter­bil­dung zu Teilen in der stati­o­nären und ambu­lan­ten Versor­gung ermög­licht wird, um beide Berei­che mit den in ihnen zu erwer­ben­den Kompe­ten­zen kennen­zu­ler­nen. Um eine quali­ta­tiv hoch­wer­tige Weiter­bil­dung auch in der Fläche sicher­zu­stel­len, wurde zudem thema­ti­siert, dass eine hohe Zahl befug­ter Ärzt/innen in Praxen und Klini­ken eine wich­tige Voraus­set­zung für die Grün­dung eines Weiter­bil­dungs­ver­bun­des darstellt.

Es wurde betont, dass zum Errei­chen des Ziels einer fundier­ten Weiter­bil­dung und einer hohen Zahl von Fach­a­rztab­sol­vent/innen in der HNO-Heil­kunde das konstruk­tive Mitein­an­der aller Anwe­sen­den, auch mit Verständ­nis für die jeweils auch recht­lich gege­be­nen Möglich­kei­ten und Hand­lungs­be­schrän­kun­gen, uner­läss­lich und unbe­dingt anzu­stre­ben ist. Daher soll im Nach­gang der Sitzung unter ande­rem eine gemein­same Absichts­er­klä­rung der Betei­lig­ten mit konkre­ten Maßnah­men­vor­schlä­gen abge­stimmt werden.

Koor­di­nie­rungs­stelle Fach­ärzt­li­che Weiter­bil­dung
c/o Baye­ri­sche Landes­ärz­te­kam­mer
Mühl­baur­straße 16
81677 München
Tele­fon: +49 89 4147–406

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