Portrait und Auftrag

  • Die Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) ist die gesetzliche Berufsvertretung aller bayerischen Ärztinnen und Ärzte.
  • Die ärztliche Selbstverwaltung in Bayern ist dreigliedrig: Bayerische Landesärztekammer (BLÄK), acht ärztliche Bezirksverbände (ÄBV) und 63 ärztliche Kreisverbände (ÄKV)
  • Die BLÄK zählt über 84.500 Mitglieder (Januar 2019).
ueber-uns

Aufbau

Gute Medi­zin braucht Kommu­ni­ka­tion. Genau dafür machen wir uns stark – wir von der Baye­ri­schen Landes­ärz­te­kam­mer (BLÄK). Wir fördern den konti­nu­ier­li­chen Austausch von Ärztin­nen und Ärzten unter­ein­an­der, wir gestal­ten den Dialog mit der Öffent­lich­keit und insbe­son­dere mit Akteu­ren im Gesund­heits­we­sen.

Gemein­sam mit den Ärzt­li­chen Kreis­ver­bän­den (ÄKV) und den Ärzt­li­chen Bezirks­ver­bän­den (ÄBV) sind wir die Berufs­ver­tre­tung für Ärztin­nen und Ärzte Bayerns.

78. Bayerischer Ärztetag in München 2019

78. Bayerischer Ärztetag in München 2019

Ärztehaus Bayern, Sitzungssaal

Ärztehaus Bayern, Sitzungssaal

Ärztehaus Bayern, Eingangsbereich

Ärztehaus Bayern, Eingangsbereich

Die Voll­ver­samm­lung der 174 Dele­gier­ten der ÄKV und sechs Dele­gier­ten der medi­zi­ni­schen Fakul­tä­ten der Landes­u­ni­ver­si­tä­ten tritt in der Regel mindes­tens einmal jähr­lich zum Baye­ri­schen Ärzte­tag zusam­men. Der Vorstand besteht aus dem Präsi­den­ten sowie dem ersten und dem zwei­ten Vize­prä­si­den­ten, die vom Baye­ri­schen Ärzte­tag gewählt werden, dem ersten Vorsit­zen­den der ÄBV sowie sechs eben­falls aus der Mitte der Dele­gier­ten zum Baye­ri­schen Ärzte­tag gewähl­ten Mitglie­dern.

    Struktur der Baye­ri­schen Landes­ärz­te­kam­mer

    Struktur der Baye­ri­schen Landes­ärz­te­kam­mer

Aufgaben

Rechts­grund­lage für die ärzt­li­che Berufs­ver­tre­tung ist das Heil­be­rufe-Kammer­ge­setz. Es defi­niert unsere Aufga­ben wie folgt:

  • Wir nehmen die beruf­li­chen Belange der Ärzte wahr und vertre­ten ihre Inter­es­sen.
  • Wir über­wa­chen die Erfül­lung der ärzt­li­chen Berufs­pflich­ten.
  • Wir fördern die ärzt­li­che Fort- und Weiter­bil­dung.
  • Wir wirken in der öffent­li­chen Gesund­heits­pflege mit.
  • Wir schaf­fen soziale Einrich­tun­gen für Ärzte und deren Ange­hö­rige.

Um unsere Aufga­ben opti­mal wahr­zu­neh­men, rich­ten wir Anfra­gen, Vorstel­lun­gen und Anträge an Behör­den und erstel­len Gutach­ten für diese. Die Behör­den wiederum hören uns vor der Rege­lung wich­ti­ger Fragen an.

Die Berufs­ver­tre­tung ist berech­tigt, inner­halb ihres Aufga­ben­be­rei­ches Anfra­gen, Vorstel­lun­gen und Anträge an die zustän­di­gen Behör­den zu rich­ten; sie ist verpflich­tet, diesen Behör­den auf Verlan­gen Gutach­ten zu erstel­len. Die Behör­den sollen die Berufs­ver­tre­tung vor der Rege­lung wich­ti­ger einschlä­gi­ger Fragen hören und auf Anfra­gen der Berufs­ver­tre­tung Auskunft ertei­len, soweit nicht dienst­li­che Gründe entge­gen­ste­hen.

Tätigkeiten

Unsere Arbeit als ärzt­li­che Berufs­ver­tre­tung ist viel­fäl­tig. Sie umfasst:

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Weiter­bil­dung

  • Umset­zung der Weiter­bil­dungs­ord­nung
  • Ertei­lung von aktu­ell 12.200 Weiter­bil­dungs­be­fug­nis­sen (2018)
  • Aner­ken­nung von Fach­arzt-, Schwer­punkt- und weite­ren Arzt­be­zeich­nun­gen – derzeit über 2.300 Fach­arz­tan­er­ken­nun­gen pro Jahr (2018)
  • Online-Antrags­por­tal: „Ihr schnel­ler Weg zur Arzt-Qu@li­fi­k@tion" auf www.blaek.de
  • Koor­di­nie­rungs­stelle Allge­mein­me­di­zin (KoStA)
  • Ombuds­stelle für Weiter­bil­dungs­fra­gen bei der BLÄK
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Fort­bil­dung

  • Aner­ken­nung von jähr­lich ca. 67.400 ärzt­li­chen Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen. Insge­samt über 1,6 Millio­nen Tages­teil­neh­mer (2018)
  • Fort­bil­dungs-Punk­te­konto und Fobi@pp
  • Orga­ni­sie­ren und Veran­stal­ten von Fort­bil­dungs­se­mi­na­ren
  • Baye­ri­sche Akade­mie für ärzt­li­che Fort­bil­dung
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Berufs­ord­nung

  • Umset­zung der Berufs­ord­nung
  • Über­wa­chung der beruf­li­chen Pflicht­er­fül­lung und Aufsicht über die Berufs­tä­tig­keit der Ärzte
  • Klärung von Fragen zur Gebüh­ren­ord­nung für Ärzte (GOÄ)
  • Gutachter­stelle für Arzt­haf­tungs­fra­gen
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Poli­tik und Medien

  • Akti­ves Gestal­ten von Gesund­heits- und Berufs­po­li­tik
  • Presse- und Öffent­lich­keits­ar­beit für Ärzte und Pati­en­ten
  • Heraus­gabe des Mitglie­der­ma­ga­zins „Baye­ri­sches Ärzte­blatt“ im Verlag Baye­ri­sche Landes­ärz­te­kam­mer – auch als E-Paper-Ausgabe
  • Inter­ne­t­an­ge­bot der BLÄK und des „Baye­ri­schen Ärzte­blat­tes“
  • Infos auf Face­book und über Twit­ter
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Sons­ti­ges

  • Mitwir­ken in der Baye­ri­schen Arbeits­ge­mein­schaft für Quali­täts­si­che­rung in der statio­nären Versor­gung (BAQ)
  • Aus- und Fort­bil­dung der Medi­zi­ni­schen Fachan­ge­stell­ten
  • Fach­spra­chen­prü­fung (FSP)
  • Führen der Ärztes­ta­tis­tik
  • Ärzt­li­che Stel­len

Geschichte

    Bayerisches Ärztehaus 1971 und das Bayerische Ärzteblatt im Wandel der Zeit

    Bayerisches Ärztehaus 1971 und das Bayerische Ärzteblatt im Wandel der Zeit

Die ärzt­li­che Selbst­ver­wal­tung hat in Bayern eine lange Tradi­tion:

  • 1840 bis 1842: Erste Grün­dun­gen von ärzt­li­chen Bezirks­ver­ei­nen
  • 1871: König Ludwig II.: Verord­nung zur Bildung von Ärzte­kam­mern
  • 1927: Gesetz über die Berufs­ver­tre­tung der baye­ri­schen Ärzte
  • 1935 bis 1945: Zwangs­weise Auflö­sung der Landes­ärz­te­kam­mern, die Reich­särz­te­kam­mer über­nimmt die Kontrolle
  • 1946: Baye­ri­sches Ärzte­ge­setz: Grund­lage für die heutige Baye­ri­sche Landes­ärz­te­kam­mer
  • 1957: Novel­lie­rung des Baye­ri­schen Ärzte­ge­set­zes

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