Aktuelle Informationen

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Masken­pflicht in Arzt­pra­xen ab 11. Mai 2020

In Arzt­pra­xen gilt für das Perso­nal, die Pati­en­ten und ihre Begleit­per­so­nen Masken­pflicht. Die Masken­pflicht entfällt, soweit die Art der Leis­tung sie nicht zulässt. Außer­dem ist durch geeig­nete Maßnah­men sicher­zu­stel­len, dass grund­sätz­lich ein Mindestab­stand von 1,5 m zwischen den Pati­en­ten einge­hal­ten werden kann. Diese Vorschrif­ten gelten auch für Zahn­arzt­pra­xen und alle sons­ti­gen Praxen, in denen medi­zi­ni­sche, thera­peu­ti­sche und pfle­ge­ri­sche Leis­tun­gen erbracht werden. Weiter­ge­hende Pflich­ten zum Tragen eines medi­zi­ni­schen Mund-Nasen-Schut­zes blei­ben unbe­rührt.
Quelle: § 12 Abs. 3 Vierte Baye­ri­sche Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung (4. Bayl­fSMV)

Gemäß § 1 Abs. 2 gilt für die Verpflich­tung, eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tragen:

  1. Kinder sind bis zum sechs­ten Geburts­tag von der Trage­pflicht befreit.
  2. Perso­nen, die glaub­haft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bede­ckung aufgrund einer Behin­de­rung, aus gesund­heit­li­chen Grün­den nicht möglich oder unzu­mut­bar ist, sind von der Trage­ver­pflich­tung befreit.
  3. Das Abneh­men der Mund-Nasen-Bede­ckung ist zuläs­sig, solange es zu Iden­ti­fi­ka­ti­ons­zwe­cken oder zur Kommu­ni­ka­tion mit Menschen mit Hörbe­hin­de­rung erfor­der­lich ist.

Tempo­räre Schlie­ßung des allge­mei­nen Partei­ver­kehrs

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Besu­che­rin­nen und Besu­cher,

das Ärztehaus Bayern ist derzeit aufgrund der SARS-CoV-2-Pande­mie für den allge­mei­nen Partei­ver­kehr geschlos­sen.
Weiter­hin sind wir tele­fo­nisch bzw. online für Sie da. Das gilt selbst­ver­ständ­lich auch für die Hilfe­stel­lung bei Ihrem Antrag zur Fach­arzt­prü­fung.

Das Team-Infor­ma­ti­ons­zen­trum

Fort­bil­dungs­pflicht gemäß §95d SGB V

Die KV Bayern infor­miert über die Unter­bre­chung der Fort­bil­dungs­zeiträume infolge der COVID-19 Pande­mie:

Die indi­vi­du­el­len Fort­bil­dungs­zeiträume aller Ärzte und Psycho­the­ra­peu­ten werden vom 01. März 2020 bis zum 30. Septem­ber 2020 unter­bro­chen mit der Folge, dass sich der maßgeb­li­che fünf­jäh­rige Fort­bil­dungs­zeit­raum um sieben Monate verlän­gert. Der nach­fol­gende Fünf­jah­res­zeit­raum beginnt entspre­chend sieben Monate später. Die Rege­lung findet auch für den zwei­jäh­ri­gen Nach­hol­zeit­raum bei nicht frist­ge­recht vorge­leg­tem Fort­bil­dungs­nach­weis Anwen­dung mit der Folge, dass sich auch dieser Zeit­raum auf zwei Jahre und sieben Monate verlän­gert.

Unter­stüt­zung der Regel­ver­sor­gung durch Abstrich­nahme in Abstrich­sta­tio­nen

Momen­tan sind entspre­chend des Drive-Through-Prin­zips Abstrich­sta­tio­nen auch in Bayern in Planung. Für diese Statio­nen sucht die KVB Ärztin­nen und Ärzte, die in der Regel tags­über bereit sind, Testab­stri­che vor Ort in den Abstrich­sta­tio­nen zu nehmen. Soll­ten Sie die Möglich­keit sehen, einen solchen Einsatz leis­ten zu können, melden Sie sich bei Inter­esse bei der KVB. Infor­ma­tio­nen hierzu erhal­ten Sie im Infor­ma­ti­ons­blatt „Unter­stüt­zung der Regel­ver­sor­gung durch Abstrich­nahme in Abstrich­sta­tio­nen “. Für die Anmel­dung nutzen Sie bitte das Formu­lar „Abfrage zur Abstrich­nahme“ der KVB.

Insti­tute, welche einen SARS-CoV-2 PCR Test anbie­ten

Sie finden hier eine tabel­la­ri­sche Über­sicht über die Univer­si­täts­in­sti­tute, die den SARS-CoV-2 PCR Test anbie­ten, außer­dem eine Tabelle mit nicht-univer­si­tären Einrich­tun­gen aus dem Öffent­li­chen Gesund­heits­dients (ÖGD) und einige Privat­la­bore.

Help­line zur psycho­so­zia­len Unter­stüt­zung

Für Mitar­bei­ter im Gesund­heits- und Rettungs­we­sen erge­ben sich aufgrund der aktu­el­len Pande­mie­si­tua­tion beson­dere Belas­tun­gen. Deshalb bietet der gemein­nüt­zige Verein PSU-Akut eine Help­line zur psycho­so­zia­len Unter­stüt­zung an.

Dabei brin­gen spezi­ell ausge­bil­dete soge­nannte Peers selbst Erfah­run­gen aus ihrer Arbeit als Ärzte, Pfle­ge­kräfte, Medi­zi­ni­sche Fachan­ge­stellte oder Rettungs­dienst­mit­ar­bei­ter ein.
Ein Gesprächs­an­ge­bot bietet beispiels­weise die Möglich­keit, Entlas­tung zu schaf­fen, Infor­ma­tio­nen zu Stress und Stress­re­duk­tion zu bekom­men sowie Stra­te­gien zur Stabi­li­sie­rung und Bewäl­ti­gung zu entwi­ckeln.

Sie errei­chen die PSU-Help­line unter der Tele­fon­num­mer 089/ 54 55 84 40 (Jeweils Montag bis Frei­tag von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr)

Nähere Infor­ma­tio­nen hierzu erhal­ten Sie im beige­füg­ten PDF.

Psycho­the­ra­peu­ti­sches Unter­stüt­zungs­an­ge­bot per Video­sprech­stunde

Für Menschen, die sich aufgrund der beste­hen­den Pande­mie­si­tua­tion oder einer ange­ord­ne­ten Quaran­täne psychisch belas­tet fühlen, bieten enga­gierte Psycho­the­ra­peu­ten (Psycho­the­ra­peu­tisch tätige Ärzte, psycho­lo­gi­sche Psycho­the­ra­peu­ten, Kinder- und Jugend­psy­cho­the­ra­peu­ten) in Bayern indi­vi­du­elle psycho­the­ra­peu­ti­sche Unter­stüt­zung per Video­sprech­stunde an. Diese wird von den gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen über­nom­men.

So gehen Pati­en­ten vor, wenn sie das Ange­bot nutzen möch­ten:

  1. Auf der Website https://www.kvb.de/service/pati­en­ten/coro­na­vi­rus-infek­tion/ findet sich eine nach Regie­rungs­be­zirk geord­nete pdf-Liste mit Psycho­the­ra­peu­ten.
  2. Suchen Sie nach einem Psycho­the­ra­peu­ten, an Ihrem Wohn­ort oder in Ihrer Region oder bayern­weit.
  3. Kontak­tie­ren Sie die Praxis des Psycho­the­ra­peu­ten – bitte tele­fo­nisch.
  4. Verein­ba­ren Sie mit der Praxis einen indi­vi­du­el­len Video­ter­min und die Kontakt­mög­lich­keit.
  5. „Wenn Sie den Termin nicht einhal­ten können, sagen Sie bitte auf jeden Fall früh­zei­tig ab.“

Weitere aktu­elle Infor­ma­tio­nen

Bundes­ge­sund­heits- und Bundes­ar­beits­mi­nis­te­rium empfeh­len, Schutz­mas­ken für medi­zi­ni­sches Perso­nal mehr­fach zu verwen­den. (PDF unten)

Rund­schrei­ben von Bundes­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn an die nieder­ge­las­se­nen Ärzte und Ärztin­nen in Deutsch­land. Darin werden insbe­son­dere Maßnah­men des Bundes zur Behe­bung des Mangels an geeig­ne­ter Schutzaus­rüs­tung thema­ti­siert. (PDF unten)

Rund­schrei­ben des StMGP an die baye­ri­schen Kran­ken­häu­ser und die nieder­ge­las­se­nen Ärzte über Maßnah­men bei einem gehäuf­ten Auftre­ten von SARS-CoV-2 und Rund­schrei­ben über den Umgang mit Verdachts­fäl­len einer Infek­tion mit dem SARS-CoV-2 (PDFs unten).

Infor­ma­tio­nen zur Prüfung von China-Rück­keh­rern auf Infek­tio­nen mit SARS-CoV-2 am Beispiel einer Evaku­ie­rung von mehr­heit­lich deut­schen Flug­gäs­ten aus der chine­si­schen Provinz Hubei nach Frank­furt stellt das New England Jour­nal of Medi­cine unter folgen­dem Link bereit:
Beweise für SARS-CoV-2-Infek­tion bei Rück­keh­rern aus Wuhan, China

Klinisch-ethi­sche Empfeh­lun­gen der Akade­mie für Ethik in der Medi­zin sowie zahl­rei­cher medi­zi­ni­scher Fach­ge­sell­schaf­ten zu Entschei­dun­gen über die Zutei­lung von Ressour­cen in der Notfall- und in der Inten­siv­me­di­zin im Kontext der COVID-19-Pande­mie. (PDF unten)

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