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Bayerns Gesund­heits­mi­nis­te­rin unter­zeich­net Vertrag mit der Kassen­ärzt­li­chen Verei­ni­gung Bayerns zur Abrech­nung von zusätz­li­chen Corona-Testun­gen

Bayerns Gesund­heits­mi­nis­te­rin Mela­nie Huml hat am 23. Juni mit der Kassen­ärzt­li­chen Verei­ni­gung Bayerns (KVB) einen Schritt zur Umset­zung des Baye­ri­schen Corona-Test­kon­zepts verein­bart. Huml unter­zeich­nete am Diens­tag in München mit der KVB einen Vertrag, mit dem bislang offene Kosten­fra­gen geklärt werden. Damit kann das gesamte Test­kon­zept nun in der 27. Kalen­der­wo­che vorge­stellt werden.

Die Minis­te­rin betonte: „Der Ausbau der Test­ka­pa­zi­tä­ten und deren Ausschöp­fung ist von entschei­den­der Bedeu­tung für eine weiter­hin erfolg­rei­che Eindäm­mung der Corona-Pande­mie. Wir haben daher in Bayern eine massive Auswei­tung der Testun­gen auf das neuar­tige Coro­na­vi­rus SARS-CoV-2 beschlos­sen. Mit der heute unter­zeich­ne­ten Verein­ba­rung stel­len wir unser Test­kon­zept auf eine solide Grund­lage.“

Die im Rahmen des Baye­ri­schen Test­kon­zepts erbrach­ten Leis­tun­gen sollen die Vertrag­särz­tin­nen und -ärzte mit der KVB als ihrem etablier­ten Ansprech­part­ner abrech­nen. Die KVB wird dann deren Vergü­tun­gen vier­tel­jähr­lich mit dem Frei­staat abrech­nen.

Nähere Infor­ma­tio­nen hierzu erhal­ten Sie auf der Website des STMGP.

Masken­pflicht in Arzt­pra­xen seit 11. Mai 2020

In Arzt­pra­xen gilt für das Perso­nal, die Pati­en­ten und ihre Begleit­per­so­nen Masken­pflicht. Die Masken­pflicht entfällt, soweit die Art der Leis­tung sie nicht zulässt. Außer­dem ist durch geeig­nete Maßnah­men sicher­zu­stel­len, dass grund­sätz­lich ein Mindestab­stand von 1,5 m zwischen den Pati­en­ten einge­hal­ten werden kann. Diese Vorschrif­ten gelten auch für Zahn­arzt­pra­xen und alle sons­ti­gen Praxen, in denen medi­zi­ni­sche, thera­peu­ti­sche und pfle­ge­ri­sche Leis­tun­gen erbracht werden. Weiter­ge­hende Pflich­ten zum Tragen eines medi­zi­ni­schen Mund-Nasen-Schut­zes blei­ben unbe­rührt.
Quelle: § 12 Abs. 3 6. Baye­ri­sche Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung

Gemäß § 1 Abs. 2 gilt für die Verpflich­tung, eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tragen:

  1. Kinder sind bis zum sechs­ten Geburts­tag von der Trage­pflicht befreit.
  2. Perso­nen, die glaub­haft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bede­ckung aufgrund einer Behin­de­rung oder aus gesund­heit­li­chen Grün­den nicht möglich oder unzu­mut­bar ist, sind von der Trage­ver­pflich­tung befreit.
  3. Das Abneh­men der Mund-Nasen-Bede­ckung ist zuläs­sig, solange es zu Iden­ti­fi­ka­ti­ons­zwe­cken oder zur Kommu­ni­ka­tion mit Menschen mit Hörbe­hin­de­rung oder aus sons­ti­gen zwin­gen­den Grün­den erfor­der­lich ist.

Corona-Warn-App der Bundes­re­gie­rung steht zum Down­load bereit

Die Bundes­re­gie­rung hat ihre neue Corona-Warn-App für Smart­pho­nes am Diens­tag, den 16. Juni 2020 offi­zi­ell vorge­stellt. Die App soll Menschen nach­träg­lich darüber infor­mie­ren, wenn sie sich in der Nähe infi­zier­ter Perso­nen aufge­hal­ten haben.

Dazu misst die Corona-App über den Kurz­stre­cken­funk Blue­tooth, ob sich Anwen­der über einen Zeit­raum von 15 Minu­ten oder länger näher als unge­fähr zwei Meter gekom­men sind. Dabei werden stoß­weise alle zwei­ein­halb bis fünf Minu­ten anony­mi­sierte Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mern über­tra­gen. Der Ort der Begeg­nung wird nicht erfasst.

Wer posi­tiv auf Covid-19 getes­tet wurde, trägt das selbst in die App ein. Darauf­hin werden die betrof­fe­nen Kontakte darüber infor­miert, dass sie sich in der Vergan­gen­heit in der Nähe einer infi­zier­ten Person aufge­hal­ten haben.

Je früher eine Person über ein Infek­ti­ons­ri­siko Bescheid weiß, desto schnel­ler kann sie selbst Schutz­maß­nah­men ergrei­fen: Sich selbst testen lassen und sich in Quaran­täne bege­ben, um andere vor einer Anste­ckung zu bewah­ren.

Down­load der App

Die App steht im Apple-App-Store oder im Google-Play-Store zum Down­load bereit. Man benö­tigt dazu ein Smart­phone mit dem aktu­el­len Apple-Betriebs­sys­tem iOS 13.5 – das gibt es für Geräte ab dem iPhone 6s, ältere Geräte reichen nicht aus.

Bei Android-Handys benö­tigt man die Version Android 6 oder eine neuere Version, zudem muss Blue­tooth Low Energy unter­stützt werden.

Infor­ma­tio­nen des RKI für Hausärzte und Hausärz­tin­nen

Das Robert-Koch-Insti­tut (RKI) hat für Hausärzte Hand­lungs­emp­feh­lun­gen zum Umgang mit Pati­en­ten erstellt, die die App-Meldung „Erhöh­tes Risiko einer Corona-Infek­tion“ erhal­ten haben. Das Doku­ment finden Sie (unten) als Down­load.

Hand­lungs­emp­feh­lun­gen des BHÄV zur Abrech­nung von Corona-Tests

Über­dies hat der Baye­ri­sche Hausärzte-Verband (BHÄV) Infor­ma­tio­nen zur Abrech­nung von Corona-Tests/Abstrich­nah­men/Labor­un­ter­su­chun­gen bei Pati­en­ten veröf­fent­licht, die einen Warn­hin­weis durch die Corona-App erhal­ten haben. Das Doku­ment finden Sie (unten) als Down­load.

Tempo­räre Schlie­ßung des allge­mei­nen Partei­ver­kehrs

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Besu­che­rin­nen und Besu­cher,

das Ärztehaus Bayern ist derzeit aufgrund der SARS-CoV-2-Pande­mie für den allge­mei­nen Partei­ver­kehr geschlos­sen.
Weiter­hin sind wir tele­fo­nisch bzw. online für Sie da. Das gilt selbst­ver­ständ­lich auch für die Hilfe­stel­lung bei Ihrem Antrag zur Fach­arzt­prü­fung.

Das Team-Infor­ma­ti­ons­zen­trum

Rege­lung zur Fort­bil­dungs­pflicht im Kran­ken­haus nach § 136b SGB V

Der Gemein­same Bundes­aus­schuss (G-BA) passt seine Rege­lun­gen zur Fortil­dung im Kran­ken­haus nach § 136b SGB V an.
Nähere Infor­ma­tio­nen hierzu erhal­ten Sie durch die Pres­se­mit­tei­lung des Gemein­sa­men Bundes­aus­schus­ses Nr. 32 / 2020 vom 16. Juli 2020)

Rege­lung zur Fort­bil­dungs­ver­pflich­tung der Vertrag­särzte und Vertrags­psy­cho­the­ra­peu­ten nach § 95 d SGB V

Vor dem Hinter­grund der COVID-19-Pande­mie hat die Kassen­ärzt­li­che Bundes­ver­ei­ni­gung aktu­ell für Vertrag­särzte und Vertrags­psy­cho­the­ra­peu­ten die Nach­weis­pflicht der fach­li­chen Fort­bil­dung nach § 95d SGB V modi­fi­ziert.

Nähere Infor­ma­tio­nen hierzu erhal­ten Sie hier:

• Veröf­fent­li­chung Deut­sches Ärzte­blatt Jg. 117 Heft 24 12. Juni 2020
• Schrei­ben der Kassen­ärzt­li­chen Verei­ni­gung Bayerns (KVB)

Unter­stüt­zung der Regel­ver­sor­gung durch Abstrich­nahme in Abstrich­sta­tio­nen

Momen­tan sind entspre­chend des Drive-Through-Prin­zips Abstrich­sta­tio­nen auch in Bayern in Planung. Für diese Statio­nen sucht die KVB Ärztin­nen und Ärzte, die in der Regel tags­über bereit sind, Testab­stri­che vor Ort in den Abstrich­sta­tio­nen zu nehmen. Soll­ten Sie die Möglich­keit sehen, einen solchen Einsatz leis­ten zu können, melden Sie sich bei Inter­esse bei der KVB. Infor­ma­tio­nen hierzu erhal­ten Sie im Infor­ma­ti­ons­blatt „Unter­stüt­zung der Regel­ver­sor­gung durch Abstrich­nahme in Abstrich­sta­tio­nen “. Für die Anmel­dung nutzen Sie bitte das Formu­lar „Abfrage zur Abstrich­nahme“ der KVB.

Insti­tute, welche einen SARS-CoV-2 PCR Test anbie­ten

Sie finden hier eine tabel­la­ri­sche Über­sicht über die Univer­si­täts­in­sti­tute, die den SARS-CoV-2 PCR Test anbie­ten, außer­dem eine Tabelle mit nicht-univer­si­tären Einrich­tun­gen aus dem Öffent­li­chen Gesund­heits­dients (ÖGD) und einige Privat­la­bore.

Help­line zur psycho­so­zia­len Unter­stüt­zung

Für Mitar­bei­ter im Gesund­heits- und Rettungs­we­sen erge­ben sich aufgrund der aktu­el­len Pande­mie­si­tua­tion beson­dere Belas­tun­gen. Deshalb bietet der gemein­nüt­zige Verein PSU-Akut eine Help­line zur psycho­so­zia­len Unter­stüt­zung an.

Dabei brin­gen spezi­ell ausge­bil­dete soge­nannte Peers selbst Erfah­run­gen aus ihrer Arbeit als Ärzte, Pfle­ge­kräfte, Medi­zi­ni­sche Fachan­ge­stellte oder Rettungs­dienst­mit­ar­bei­ter ein.
Ein Gesprächs­an­ge­bot bietet beispiels­weise die Möglich­keit, Entlas­tung zu schaf­fen, Infor­ma­tio­nen zu Stress und Stress­re­duk­tion zu bekom­men sowie Stra­te­gien zur Stabi­li­sie­rung und Bewäl­ti­gung zu entwi­ckeln.

Sie errei­chen die PSU-Help­line unter der Tele­fon­num­mer 089/ 54 55 84 40 (Jeweils Montag bis Frei­tag von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr)

Nähere Infor­ma­tio­nen hierzu erhal­ten Sie im beige­füg­ten PDF.

Psycho­the­ra­peu­ti­sches Unter­stüt­zungs­an­ge­bot per Video­sprech­stunde

Für Menschen, die sich aufgrund der beste­hen­den Pande­mie­si­tua­tion oder einer ange­ord­ne­ten Quaran­täne psychisch belas­tet fühlen, bieten enga­gierte Psycho­the­ra­peu­ten (Psycho­the­ra­peu­tisch tätige Ärzte, psycho­lo­gi­sche Psycho­the­ra­peu­ten, Kinder- und Jugend­psy­cho­the­ra­peu­ten) in Bayern indi­vi­du­elle psycho­the­ra­peu­ti­sche Unter­stüt­zung per Video­sprech­stunde an. Diese wird von den gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen über­nom­men.

So gehen Pati­en­ten vor, wenn sie das Ange­bot nutzen möch­ten:

  1. Auf der Website https://www.kvb.de/service/pati­en­ten/coro­na­vi­rus-infek­tion/ findet sich eine nach Regie­rungs­be­zirk geord­nete pdf-Liste mit Psycho­the­ra­peu­ten.
  2. Suchen Sie nach einem Psycho­the­ra­peu­ten, an Ihrem Wohn­ort oder in Ihrer Region oder bayern­weit.
  3. Kontak­tie­ren Sie die Praxis des Psycho­the­ra­peu­ten – bitte tele­fo­nisch.
  4. Verein­ba­ren Sie mit der Praxis einen indi­vi­du­el­len Video­ter­min und die Kontakt­mög­lich­keit.
  5. „Wenn Sie den Termin nicht einhal­ten können, sagen Sie bitte auf jeden Fall früh­zei­tig ab.“

Weitere aktu­elle Infor­ma­tio­nen

Bundes­ge­sund­heits- und Bundes­ar­beits­mi­nis­te­rium empfeh­len, Schutz­mas­ken für medi­zi­ni­sches Perso­nal mehr­fach zu verwen­den. (PDF unten)

Rund­schrei­ben von Bundes­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn an die nieder­ge­las­se­nen Ärzte und Ärztin­nen in Deutsch­land. Darin werden insbe­son­dere Maßnah­men des Bundes zur Behe­bung des Mangels an geeig­ne­ter Schutzaus­rüs­tung thema­ti­siert. (PDF unten)

Rund­schrei­ben des StMGP an die baye­ri­schen Kran­ken­häu­ser und die nieder­ge­las­se­nen Ärzte über Maßnah­men bei einem gehäuf­ten Auftre­ten von SARS-CoV-2 und Rund­schrei­ben über den Umgang mit Verdachts­fäl­len einer Infek­tion mit dem SARS-CoV-2 (PDFs unten).

Infor­ma­tio­nen zur Prüfung von China-Rück­keh­rern auf Infek­tio­nen mit SARS-CoV-2 am Beispiel einer Evaku­ie­rung von mehr­heit­lich deut­schen Flug­gäs­ten aus der chine­si­schen Provinz Hubei nach Frank­furt stellt das New England Jour­nal of Medi­cine unter folgen­dem Link bereit:
Beweise für SARS-CoV-2-Infek­tion bei Rück­keh­rern aus Wuhan, China

Klinisch-ethi­sche Empfeh­lun­gen der Akade­mie für Ethik in der Medi­zin sowie zahl­rei­cher medi­zi­ni­scher Fach­ge­sell­schaf­ten zu Entschei­dun­gen über die Zutei­lung von Ressour­cen in der Notfall- und in der Inten­siv­me­di­zin im Kontext der COVID-19-Pande­mie. (PDF unten)

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Angebote für Ärzte und Pflegepersonal während der Corona-Krise

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