Patienten

  • Hier finden Patienten interessante Informationen von A bis Z.
  • Zahlreiche weitere Informationen rund um Patientenrechte, Patientenverfügung, Medizinische Informationen etc. finden Patienten und ihre Ärzte auf dem Patientenportal des Freistaats Bayern.

Seltene Erkrankungen in Bayern ‒ Veranstaltungshinweis

Am Donners­tag, 8. Dezem­ber 2022, ab 17 Uhr findet im Frei­sin­ger Schaf­hof ‒ Euro­päi­sches Künst­ler­haus Ober­bay­ern, Am Schaf­hof 1, 85354 Frei­sing, die Auftakt­ver­an­stal­tung statt.
Ehren­gäste sind Frau Luise Köhler und Herr Bundes­prä­si­dent a. D. Profes­sor Dr. Horst Köhler sowie die Stif­tung der beiden für „Sel­tene Erkran­kun­gen“.

Programm und Ablauf der Veran­stal­tung

  • Begrü­ßung durch Josef Mede­rer, Bezirks­tags­prä­si­dent von Ober­bay­ern
  • Vorstel­lung der geplan­ten Kampa­gne „Sel­tene Erkran­kun­gen gibt es viele“
  • Mode­rier­tes Inter­view mit den Ehren­gäs­ten
  • Kennen­ler­nen der Selbst­hil­fe­grup­pen für Seltene Erkran­kun­gen mit den kommu­na­len Akteu­ren aus den Land­krei­sen Frei­sing, Pfaf­fen­ho­fen a. d. Ilm und Neuburg-Schro­ben­hau­sen
  • Ende der Veran­stal­tung ist gegen 21.30 Uhr.
    Die Anmel­dung zur Auftakt­ver­an­stal­tung „Sel­tene Erkran­kun­gen Bayern“ erfolgt per E-Mail an erich.irlstor­fer.ma01@­bun­des­tag.de.

Kurzinformation zum Morbus Osler

Die neu über­ar­bei­tete Kurz­in­for­ma­tion bietet Betrof­fe­nen und ihren Ange­hö­ri­gen ausführ­li­che Infor­ma­tio­nen über die verschie­de­nen Behand­lungs­mög­lich­kei­ten und zum eigen­stän­di­gen Umgang mit der Erkran­kung.
Morbus Osler – mehr als nur Nasen­blu­ten
Morbus Osler ist eine seltene, erbli­che Erkran­kung, die oft auch als here­di­täre hämor­rha­gi­sche Telean­giek­ta­sie bezeich­net wird. Nach Schät­zun­gen ist etwa 1 von 5000 Menschen daran erkrankt. Bei Morbus Osler sind manche Blut­ge­fäße krank­haft erwei­tert und sehr verletz­lich. Es kommt bei mehr als 90 von 100 Betrof­fe­nen zu wieder­keh­ren­dem Nasen­blu­ten. Dies kann so beein­träch­ti­gend sein, dass Erkrankte ihren Alltag nicht bewäl­ti­gen oder nachts kaum schla­fen können. Bei vielen sind Gefäß­fehl­bil­dun­gen auch in inne­ren Orga­nen wie Magen-Darm-Trakt, Lunge, Leber oder Gehirn vorhan­den. Diese können zu Funk­ti­ons­stö­run­gen und inne­ren Blutun­gen führen. Doch bei recht­zei­ti­ger Behand­lung leben Betrof­fene in der Regel genauso lange wie andere Menschen.
Im Auftrag der Kassen­ärzt­li­chen Bundes­ver­ei­ni­gung (KBV) und der Bunde­särz­te­kam­mer (BÄK) hat das Ärzt­li­che Zentrum für Quali­tät in der Medi­zin (ÄZQ) Infor­ma­ti­ons­blät­ter zu über 90 Themen erstellt. Sie sind zum kosten­lo­sen Ausdru­cken konzi­piert und beru­hen auf dem besten derzeit verfüg­ba­ren Wissen. Die Kurz­in­for­ma­tio­nen zu den selte­nen Erkran­kun­gen erstellt das ÄZQ in einem Koope­ra­ti­ons­pro­jekt gemein­sam mit der Alli­anz Chro­ni­scher Selte­ner Erkran­kun­gen (ACHSE) e. V. Um die Aufmerk­sam­keit für die „Sel­te­nen“ zu erhö­hen, sind bislang 16 Kurz­in­for­ma­tio­nen zu diesem Thema erschie­nen.

Das Nationale Gesundheitsportal soll Gesundheitskompetenz stärken

Das natio­nale Gesund­heitspor­tal als zentrale Infor­ma­ti­ons­stelle für Gesund­heits­in­for­ma­tio­nen wurde am 01.09.2020 online frei­ge­schal­tet. Träger des Portals ist das Bundes­mi­nis­te­rium für Gesund­heit (BMG). Das Insti­tut für Quali­tät und Wirt­schaft­lich­keit im Gesund­heits­we­sen (IQUiG), das Robert Koch-Insti­tut (RKI) sowie das Deut­sche Krebs­for­schungs­zen­trum (DKFZ) unter­stüt­zen die Quali­täts­si­che­rung der einge­stell­ten Beiträge. Es soll Pati­en­ten „ver­läss­lich, schnell und umfas­send“ über medi­zi­ni­sche Frage­stel­lun­gen und Struk­tu­ren des Gesund­heits­we­sens infor­mie­ren.
Auf diesem neuen Gesund­heitspor­tal der Bundes­re­gie­rung können sich Bürge­rin­nen und Bürger unter gesund.bund.de über häufige Krank­hei­ten wie Krebs, Infek­tio­nen oder Herz-Kreis­lauf­stö­run­gen sowie über Pflege, Präven­tion und Digi­ta­li­sie­rung infor­mie­ren. Auch eine Arzt- und Kran­ken­haus­su­che ist inte­griert.

Mehrsprachige Corona-Informationen der Stadt München

Auf der Website „Corona – Mehr­spra­chig“ stellt die Landes­haupt­stadt München seit dem 28. Januar 2021 umfang­rei­che Infor­ma­tio­nen zu Corona in München auf Deutsch sowie in zwölf weite­ren Spra­chen zur Verfü­gung. Damit erhal­ten Menschen mit gerin­gen oder keinen Deutsch­kennt­nis­sen leicht zugäng­li­che Infor­ma­tio­nen zur Pande­mie und zu Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­ten – auf Arabisch, Bulga­risch, Chine­sisch, Englisch, Farsi, Fran­zö­sisch, Polnisch, Rumä­nisch, Russisch, Serbo-Kroa­tisch, Soma­lisch und Türkisch.

Die Inter­netseite infor­miert unter ande­rem über die aktu­ell gülti­gen Corona-Regeln zu Kontakt- und Ausgangs­be­schrän­kun­gen, zur Masken­pflicht, zum Schul- und Kinder­ta­ges­stät­ten­be­such oder über Reisemög­lich­kei­ten. Auf der Seite finden sich auch aktu­elle Infor­ma­tio­nen zu Impfun­gen und Test­mög­lich­kei­ten in München. Darüber hinaus zeigt sie auf, wo Münch­ne­rin­nen und Münch­ner sich Hilfe holen können, wenn sie sich in einer psychisch sehr belas­ten­den Situa­tion befin­den. Mittel­fris­tig ist auch die Über­set­zung von Brie­fen vorge­se­hen, die Münch­ne­rin­nen und Münch­ner vom Gesund­heits­amt erhal­ten, wenn sie posi­tiv auf Corona getes­tet wurden oder enge Kontakt­per­son einer infi­zier­ten Person sind.

A

C

E

G

H

K

N

O

P

S

T

icon-arrow-download icon-arrow-right-round icon-arrow-right icon-bars icon-checkmark--checked icon-checkmark icon-chevron-left icon-chevron-right icon-contact-external icon-contact icon-down icon-login icon-parapgrah icon-search icon-up