Gewalt gegen Erwachsene

  • Die Erfahrung von Gewalt durchdringt ausnahmslos alle Lebensbereiche. Viele Opfer von Gewalt wenden sich an Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete, ohne ihnen die Ursache ihres Leidens zu nennen.
  • Dies bedeutet, dass Ärzten eine Schlüsselfunktion im Erkennen der Gewalt als Ursache zukommt.
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Ergeb­nisse der aktu­el­len Forschung zeigen, dass in Kind­heit und Jugend erfah­rene Gewalt mit einem erhöh­tem Risiko verbun­den ist, im späte­ren Lebensal­ter erneut Opfer von Gewalt zu werden, aber auch selbst Gewalt auszuü­ben.

Bei Verdacht auf Gewalt wird Bera­tung, kosten­lose Unter­su­chung, (Foto-)Doku­men­ta­tion von Verlet­zun­gen, Siche­rung und Aufbe­wah­rung von Beweis­mit­teln und Spuren und ggf. Vermitt­lung an soziale Einrich­tun­gen in der Unter­su­chungs­stelle für Opfer häus­li­cher Gewalt am Insti­tut für Rechts­me­di­zin der Univer­si­tät München ange­bo­ten.

Frauen, die Opfer eines sexu­el­len Über­griffs oder einer Gewalt­tat gewor­den sind, können sich in der Unter­su­chungs­stelle für Opfer von häus­li­cher Gewalt fach­ge­recht unter­su­chen und bera­ten lassen. Nicht jede betrof­fene Frau wünscht eine unmit­tel­bare Einbe­zie­hung der Poli­zei, trotz­dem ist für even­tu­elle weitere Schritte die zeit­nahe Doku­men­ta­tion sehr wich­tig.

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