Präventionsprojekte-, Kampagnen, Fördermöglichkeiten und Datenbanken

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Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnen­brand

Bei der Aufklä­rungs­ak­tion „Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnen­brand“ des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums für Gesund­heit und Pflege enga­giert sich die Baye­ri­sche Landes­ärz­te­kam­mer (BLÄK) gemein­sam mit ande­ren Part­nern seit vielen Jahren.
Die Broschüre und der Flyer zur Kampa­gne „Sonne(n) mit Verstand“ geben Tipps zum rich­ti­gen Sonnen­schutz für Kinder. Broschüre, Flyer und ein Plakat werden kosten­frei zum Ausle­gen in Praxis und Klinik zur Verfü­gung gestellt. Sie können das Infor­ma­ti­ons­ma­te­rial beim Infor­ma­ti­ons­zen­trum der BLÄK unter der Tele­fon­num­mer 089 4147–191 oder per E-Mail anfor­dern. Plakat und Broschüre können auch beim Bestell­por­tal des Baye­ri­schen Gesund­heits­mi­nis­te­ri­ums unter www.bestel­len.bayern.de bezo­gen werden.
Weitere Infor­ma­tio­nen zum Thema Haut­schutz und dem rich­ti­gen Umgang mit der Sonne finden Sie auch im Inter­net unter www.sonnen-mit-verstand.de.“

FARKOR

Sekun­där­prä­ven­tion von Darm­krebs: Modell­pro­jekt „FARKOR“ (Vorsorge bei fami­li­ärem Risiko für das kolo­rek­tale Karzi­nom) verlän­gert. Mehr dazu erfah­ren Sie im folgen­den Beitrag aus dem Baye­ri­schen Ärzte­blatt 6/2020.

Gesund.Leben.Bayern.

Die Gesund­heits­i­ni­tia­tive Gesund.Leben.Bayern. des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums für Gesund­heit und Pflege ist ein wich­ti­ges Element des Baye­ri­schen Präven­ti­ons­pro­gramms. Im Rahmen dieser Initia­tive werden Projekte im Bereich der Gesund­heits­för­de­rung und insbe­son­dere der Primär­prä­ven­tion geför­dert. Inhalt­lich liegt der Schwer­punkt auf den Themen Ernäh­rung und Bewe­gung, Alko­hol, Rauchen, betrieb­li­che Gesund­heits­för­de­rung, Gesund­heit im Alter und psychi­sche Gesund­heit.
Gesund.Leben.Bayern. fördert Modell­pro­jekte, die wissens­ba­siert und quali­täts­ge­si­chert sind, die das indi­vi­du­elle Verhal­ten ebenso berück­sich­ti­gen wie Bedin­gun­gen in der Leben­sum­welt und die das Poten­zial haben, bayern­weit Anwen­dung zu finden.

Der Baye­ri­sche Präven­ti­ons­preis

Der Baye­ri­sche Präven­ti­ons­preis zeich­net beson­dere Leis­tun­gen aus, er fördert inno­va­tive Ideen und ihre Umset­zung, gibt Anre­gun­gen für neue Akti­vi­tä­ten. Bayerns Gesund­heits- und Pfle­ge­mi­nis­te­rin Mela­nie Huml hat am 04.12.2019 in München den Baye­ri­schen Präven­ti­ons­preis 2019 verlie­hen. Ausge­zeich­net wurden vier inno­va­tive und zukunfts­wei­sende Projekte aus Augs­burg, Cham, Lands­hut und Nürn­berg. Die Projekte sollen Gesund­heits­ver­hal­ten und Lebens­wel­ten nach­hal­tig gesund­heits­ori­en­tiert verän­dern, zum Nach­ah­men anre­gen und so die Gesund­heits­för­de­rung und Präven­tion in Bayern voran­brin­gen.
Der Baye­ri­sche Präven­ti­ons­preis wurde zum 15. Mal verlie­hen und ist mit jeweils 2.500 Euro dotiert. Er wird in vier Kate­go­rien verge­ben, die gleich­zei­tig die vier Haupt­hand­lungs­fel­der des Baye­ri­schen Präven­ti­ons­plans abbil­den.

Die Preis­trä­ger nach Kate­go­rien

Den Baye­ri­schen Präven­ti­ons­preis in der Kate­go­rie „Prä­ven­tion in Fami­lie, Kinder­ta­ges­stätte und Schule“ erhielt das Projekt „Geschwis­terCLUB“. Der Geschwis­terClub des Insti­tuts für Sozial­me­di­zin in der Pädia­trie in Augs­burg, der sich um die Brüder und Schwes­tern von behin­der­ten oder schwer kran­ken Kindern kümmert, leis­tet einen wich­ti­gen Beitrag zum gesun­den Aufwach­sen dieser Kinder: Sie werden stark gemacht im Umgang mit den Belas­tun­gen, die sich aus ihrer schwie­ri­gen Fami­li­en­si­tua­tion erge­ben. Die Teil­nahme am Geschwis­ter-Präven­ti­ons­kurs „ Geschwis­ter TREFF“ wurde mitt­ler­weile von der Zentra­len Prüf­stelle Präven­tion zerti­fi­ziert und kann von der Gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung bezu­schusst werden."

Das Projekt „PeM – Wir pfle­gen euch Mitar­bei­ter“ wurde in der Kate­go­rie „Prä­ven­tion in Ausbil­dungs­stätte und Betrieb“ ausge­zeich­net.
Maßnah­men zum Betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­na­ge­ment (BGM) und zur Gesund­hal­tung der Mitar­bei­ter in der Alten­pflege wurden vom Baye­ri­schen Roten Kreuz Kreis­ver­band Cham mit dem Projekt 'Wir pfle­gen euch Mitar­bei­ter’ für seine 500 Mitar­bei­ter struk­tu­rell veran­kert. Ziel war es, ange­sichts der hohen Belas­tun­gen und des Fach­kräf­teman­gels in der Alten­pflege die Wünsche und Bedürf­nisse der Mitar­bei­ter bei der Gestal­tung des BGM stär­ker zu berück­sich­ti­gen, um insbe­son­dere psychi­sche Belas­tun­gen zu verrin­gern." In Koope­ra­tion mit der Hoch­schule Deggen­dorf gab es diverse Work­shops und Einzel­coa­chings, darüber hinaus wurde ein Lenkungs­kreis gegrün­det und ein Mitar­bei­ter aus den eige­nen Reihen zum 'syste­mi­schen Prozess­be­ra­ter für Betrieb­li­ches Gesund­heits­ma­na­ge­ment’ ausge­bil­det.

Ausge­zeich­net wurde zudem in der Kate­go­rie „Prä­ven­tion im Alter“ das Projekt „TANDEM – Trai­nings- und Erho­lungs­tage für Tandems aus pfle­ge­be­dürf­ti­gen Menschen und ihre Ange­hö­ri­gen im länd­li­chen Raum“ der Sozi­al­ver­si­che­rung für Land­wirt­schaft, Fors­ten und Garten­bau (SVLFG) mit Sitz in Lands­hut. Gerade in der Land­wirt­schaft wird viel zu Hause gepflegt. Dabei vernach­läs­si­gen die Pfle­gen­den häufig die eigene Gesund­heit. Mit dem TANDEM-Projekt hat die Sozi­al­ver­si­che­rung für Land­wirt­schaft, Fors­ten und Garten­bau ein inno­va­ti­ves Ange­bot ins Leben geru­fen. Die Trai­nings- und Erho­lungs­wo­che für Tandems aus pfle­ge­be­dürf­ti­gen Menschen und ihren pfle­gen­den Ange­hö­ri­gen ist eine groß­ar­tige Möglich­keit zur Stär­kung einer beson­ders belas­te­ten Perso­nen­gruppe. Eine Finan­zie­rung ist hier­bei inner­halb der Regel­ver­sor­gung möglich .

Den Baye­ri­schen Präven­ti­ons­preis in der Kate­go­rie „För­de­rung gesund­heit­li­cher Chan­cen­gleich­heit“ erhielt das Projekt des Bildungs­zen­trums der Stadt Nürn­berg „Gesunde Südstadt – Sozi­al­la­gen­be­zo­gene Gesund­heits­för­de­rung im Stadt­teil“.
Es ist gelun­gen, Struk­tu­ren und Netz­werke in einem Stadt­teil mit einem hohen Anteil von Menschen in sozial schwie­ri­gen Situa­tio­nen im Bereich der Präven­tion und Gesund­heits­för­de­rung aufzu­bauen und mit passen­den Ange­bo­ten immer mehr Menschen zu gewin­nen, die dort leben. Denn dabei sind die Stadt Nürn­berg mit dem Bildungs­zen­trum, die AOK Bayern, das Gesund­heits­amt der Stadt und auch die Gesund­heits­re­gion­plus Nürn­berg, die mit dem 'Gesund­heits­ter­mi­nal’ im Südpunkt ein wich­ti­ges loka­les Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot geschaf­fen hat.

Daten­bank für prämi­erte Projekte

Die prämi­er­ten Projekte sind in der Projekt­da­ten­bank „Netz­werk Präven­tion“ des LGL doku­men­tiert.

Baye­ri­scher Präven­ti­ons­be­richt 2019

Für viele präven­tive Maßnah­men sind beein­dru­ckende Erfolge belegt, etwa für Impfun­gen, Hygie­ne­maß­nah­men, Verkehrs­si­cher­heit oder Programme der Vorsorge und Früh­er­ken­nung. Auch ein gesun­der Lebens­stil hat maßgeb­li­chen Einfluss auf das Krank­heits­ge­sche­hen und die Sterb­lich­keit. Gerade die soge­nann­ten Volks­krank­hei­ten, chro­ni­sche, nicht über­trag­bare Erkran­kun­gen wie Diabe­tes melli­tus Typ 2, Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen und einige häufige Krebs­lei­den, können in vielen Fällen vermie­den, zumin­dest aber posi­tiv beein­flusst werden. Der Baye­ri­sche Präven­ti­ons­be­richt beschreibt ausge­wählte Aspekte der Präven­tion entlang der drei großen Leben­s­pha­sen ebenso wie Struk­tu­ren und poli­ti­sche Instru­mente zur Förde­rung der Gesund­heit. Es sollen Heraus­for­de­run­gen aufge­zeigt, Erfolge sicht­bar gemacht, Anre­gun­gen zum Handeln gege­ben und die Vernet­zung von Akteu­ren unter­ein­an­der unter­stützt werden. Präven­tion ist eine der besten Inves­ti­tio­nen in die Zukunft!

Regio­na­les Präven­ti­ons­ma­na­ge­ment

Mit dem Konzept Gesund­heits­re­gio­nen­plus will das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­rium für Gesund­heit und Pflege die medi­zi­ni­sche Versor­gung und Präven­tion im Frei­staat weiter verbes­sern. Die regio­na­len Netz­werke sollen auf kommu­na­ler Ebene zur Gesund­heit der Bevöl­ke­rung beitra­gen.
Die Präven­ti­ons­ma­na­ge­rin­nen und Präven­ti­ons­ma­na­ger an den Regie­run­gen der baye­ri­schen Bezirke sind Ansprech­part­ner für Gesund­heits­för­de­rung und Präven­tion in den Regio­nen. Insge­samt gibt es acht Stel­len in den sieben baye­ri­schen Bezirks­re­gie­run­gen, je eine in Schwa­ben, Unter­fran­ken und Ober­fran­ken, in der Ober­pfalz, in Ober­bay­ern und Nieder­bay­ern, in Mittel­fran­ken ist das Präven­ti­ons­ma­na­ge­ment auf zwei Stel­len aufge­teilt.

Förder­pro­gramme

Einen Über­blick über Förder­pro­gramme mit Gesund­heits­be­zug sowie den gesam­ten baye­ri­schen Präven­ti­ons­be­richt und Präven­ti­ons­plan finden Sie als Down­loads unter Gesund­heits­för­de­rung und Präven­tion.

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