Informationen zum Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie

  • Hier stellen wir Informationen zum Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie zur Verfügung

Infor­ma­ti­o­nen zum Fach­a­rzt für Innere Medi­zin und Infek­tio­lo­gie

Mit dem Inkraft­tre­ten der Weiter­bil­dungs­ord­nung für die Ärzte Bayerns vom 16.10.2021 wurde der Fach­a­rzt für Innere Medi­zin und Infek­tio­lo­gie als neue Fach­a­rzt­be­zeich­nung einge­führt. Die Gebiets­de­fi­ni­tion, Weiter­bil­dungs­zeit und Weiter­bil­dungs­in­halte der Fach­a­rzt­kom­pe­tenz Innere Medi­zin und Infek­tio­lo­gie sind im Abschnitt B 13.6 der WBO 2021 zu finden.

Weiter­bil­dungs­zeit:

72 Monate bei einem Weiter­bil­der an einer Weiter­bil­dungs­stätte gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2
i. V. m. § 2a Abs. 8, davon

• müssen 36 Monate in Innere Medi­zin und Infek­tio­lo­gie abge­leis­tet werden, davon

  1. können zum Kompe­ten­z­er­werb bis zu 6 Monate Weiter­bil­dung in Hygi­ene und Umwelt­me­di­zin, Mikro­bio­lo­gie, Viro­lo­gie und Infek­ti­ons­epi­de­mi­o­lo­gie und/oder in Öffent­li­chem Gesund­heits­we­sen ange­rech­net werden
  2. müssen 24 Monate in der stati­o­nären Pati­en­ten­ver­sor­gung abge­leis­tet werden

• müssen 24 Monate in mindes­tens zwei ande­ren Fach­a­rzt­kom­pe­ten­zen des Gebie­tes Innere Medi­zin abge­leis­tet werden
• müssen 6 Monate in der Notfal­l­auf­nahme abge­leis­tet werden
• müssen 6 Monate in der Inten­siv­me­di­zin abge­leis­tet werden

Über­g­angs­be­stim­mun­gen:

Für den Erwerb der Fach­a­rzt­kom­pe­tenz Innere Medi­zin und Infek­tio­lo­gie wurden in der WBO 2021 Über­g­angs­be­stim­mun­gen defi­niert. Bei den Über­g­angs­be­stim­mun­gen handelt es sich um einen erleich­ter­ten Zugang zum Erwerb der Fach­a­rzt­be­zeich­nung Innere Medi­zin und Infek­tio­lo­gie vor dem Vorlie­gen von Weiter­bil­dungs­be­fug­nis­sen insbe­son­dere für Ärzte, die bereits lang­jäh­rig und ggf. in leiten­der Funk­tion in diesem Bereich tätig sind.

Ärzte, die bei Inkraft­tre­ten dieser Weiter­bil­dungs­ord­nung

  1. inner­halb der letz­ten acht Jahre vor dem Inkraft­tre­ten an einer Weiter­bil­dungs­stätte oder vergleich­ba­ren Einrich­tung regel­mä­ßig und über­wie­gend mindes­tens sechs Jahre in der Inne­ren Medi­zin und Infek­tio­lo­gie tätig waren und dieses bele­gen

und

  1. in geeig­ne­ter Weise den Nach­weis erbrin­gen, dass sie die nach dieser Weiter­bil­dungs­ord­nung für die Aner­ken­nung als „Fach­a­rzt für Innere Medi­zin und Infek­tio­lo­gie“ gefor­der­ten Kogni­ti­ven und Metho­den­kom­pe­ten­zen (Kennt­nisse) und Hand­lungs­kom­pe­ten­zen (Erfah­run­gen und Fertig­kei­ten) erwor­ben haben, werden auf Antrag zur Prüfung zuge­las­sen.

Anträge nach dieser Über­g­angs­be­stim­mung sind inner­halb einer Frist von zwei Jahren nach Inkraft­tre­ten dieser Weiter­bil­dungs­ord­nung zu stel­len. Auf das Aner­ken­nungs­ver­fah­ren finden die §§ 11 bis 17 Anwen­dung.

Bei Inan­spruch­nahme der Über­g­angs­be­stim­mun­gen ist folgen­des zu beach­ten:

• Die sechs­jäh­rige über­wie­gende Tätig­keit im Bereich der Inne­ren Medi­zin und Infek­tio­lo­gie ist für den Zeit­raum vom 1. August 2014 – 31. Juli 2022 zu bele­gen. Diese Daten sind Ausschluss­fris­ten.
• Eine über­wie­gende Tätig­keit in der Inne­ren Medi­zin und Infek­tio­lo­gie besteht bei einer infek­tio­lo­gi­schen Tätig­keit im Umfang von mindes­tens 51 Prozent.
• Die gefor­der­ten Kogni­ti­ven und Metho­den­kom­pe­ten­zen sowie Hand­lungs­kom­pe­ten­zen müssen im entspre­chen­den eLog­buch für die Fach­a­rzt­be­zeich­nung Innere Medi­zin und Infek­tio­lo­gie von einem fach­lich geeig­ne­ten Vorge­setz­ten bestä­tigt werden.

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