Homöopathie

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Definition:

Die Zusatz-Weiter­­bil­­dung Homöo­pa­thie umfasst die konser­va­tive Behan­d­­lung mit homöo­pa­thi­­schen Arznei­­mit­teln, die aufgrund indi­vi­­du­el­­ler Krank­heits­­­zei­chen als Einzel­­mit­tel nach dem Ähnlich­keits­prin­­zip ange­wen­­det werden.

Weiterbildungsziel:

Ziel der Zusatz-Weiter­­bil­­dung ist die Erlan­­gung der fach­­li­chen Kompe­tenz in Homöo­pa­thie nach Ableis­tung der vorge­­schrie­­be­­nen Weiter­­bil­­dungs­­in­halte sowie des Weiter­­bil­­dungs­­­kur­­ses.

Voraussetzung zum Erwerb der Bezeichnung:

24 Monate Weiter­bil­dung in einem Gebiet der unmit­tel­ba­ren Pati­en­ten­ver­sor­gung bei einem Weiter­bil­der gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2

Weiterbildungszeit:

6 Monate Weiter­bil­dung bei einem Weiter­bil­der für Homöo­pa­thie gemäß § 5 Abs. 1 Satz 3 oder auch ersetz­bar durch
100 Stun­den Fall­se­mi­nare einschließ­lich Super­vi­sion
160 Stun­den Kurs-Weiter­bil­dung gemäß § 4 Abs. 8 in Homöo­pa­thie

Weiterbildungsinhalt:

Erwerb von Kennt­­nis­­sen, Erfah­run­­gen und Fertig­kei­ten in
dem Thera­pie­an­satz der Homöo­pa­thie
der Herstel­lung, Prüfung und Wirkung homöo­pa­thi­scher Arznei­mit­tel
der homöo­pa­thi­schen Lehre der akuten und chro­ni­schen Krank­hei­ten und ihrer spezi­fi­schen homöo­pa­thi­schen Behand­lung
der indi­vi­du­el­len Arznei­mit­tel­wahl nach dem Ähnlich­keits­prin­zip
der struk­tu­rier­ten homöo­pa­thi­schen Erstana­mnese und Folgeana­mne­sen
der Indi­ka­ti­ons­stel­lung, der Durch­füh­rung und den Gren­zen homöo­pa­thi­scher Behand­lung
der Fall­ana­lyse akuter und chro­ni­scher homöo­pa­thi­scher Behand­lungs­fälle mit wahl­an­zei­gen­den Sympto­men, Reper­to­ri­sa­tion und Diffe­ren­zi­al­dia­gnose unter Zuhil­fe­nahme verschie­de­ner Reper­to­rien und Arznei­mit­tel­leh­ren
der Verlaufs­ana­lyse akuter und chro­ni­scher Krank­heits­fälle einschließ­lich Bewer­tung der Reak­tion und Begrün­dung für einen Wech­sel des Mittels oder der Potenz
der Dosie­rungs­lehre: Poten­z­wahl, Potenz­höhe, Repe­ti­tion in Abhän­gig­keit vom Fall­ver­lauf

Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in

den allgemeinen Inhalten der Weiterbildung für die Abschnitte B und C
dem Therapieansatz der Homöopathie
der Herstellung, Prüfung und Wirkung homöopathischer Arzneimittel
der homöopathischen Lehre der akuten und chronischen Krankheiten und ihrer spezifischen homöopathischen Behandlung
der individuellen Arzneimittelwahl nach dem Ähnlichkeitsprinzip
der strukturierten homöopathischen Erstanamnese und Folgeanamnesen
der Indikationsstellung, der Durchführung und den Grenzen homöopathischer Behandlung
der Fallanalyse akuter und chronischer homöopathischer Behandlungsfälle mit wahlanzeigenden Symptomen, Repertorisation und Differenzialdiagnose unter Zuhilfenahme verschiedener Repertorien und Arzneimittellehren
der Verlaufsanalyse akuter und chronischer Krankheitsfälle einschließlich Bewertung der Reaktion und Begründung für einen Wechsel des Mittels oder der Potenz
der Dosierungslehre: Potenzwahl, Potenzhöhe, Repetition in Abhängigkeit vom Fallverlauf

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