Kinder-Rheumatologie

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Definition:

Die Zusatz-Weiter­­bil­­dung Kinder-Rheu­­ma­to­lo­­gie umfasst in Ergän­­zung zu einer Fach­­arz­t­­kom­­pe­tenz die Vorbeu­­gung, Erken­­nung, konser­va­tive Behan­d­­lung und Reha­­bi­­li­ta­tion von Erkran­­kun­­gen des rheu­­ma­ti­­schen Formen­­krei­­ses einschließ­­lich der entzün­d­­lich-rheu­­ma­ti­­schen Syste­­mer­­kran­­kun­­gen bei Kindern und Jugen­d­­li­chen von Beginn bis zum Abschluss ihrer soma­ti­­schen Entwick­­lung.

Weiterbildungsziel:

Ziel der Zusatz-Weiter­­bil­­dung ist die Erlan­­gung der fach­­li­chen Kompe­tenz in Kinder-Rheu­­ma­to­lo­­gie nach Ableis­tung der vorge­­schrie­­be­­nen Weiter­­bil­­dungs­­­zeit und Weiter­­bil­­dungs­­in­halte.

Voraussetzung zum Erwerb der Bezeichnung:

Aner­ken­nung als „Fach­arzt für Kinder- und Jugend­me­di­zin“

Weiterbildungszeit:

18 Monate bei einem Weiter­bil­der für Kinder-Rheu­ma­to­lo­gie gemäß § 5 Abs. 1 Satz 3

Weiterbildungsinhalt:

Erwerb von Kennt­­nis­­sen, Erfah­run­­gen und Fertig­kei­ten in
der Erken­nung, konser­va­ti­ven Behand­lung und Reha­bi­li­ta­tion der rheu­ma­ti­schen Erkran­kun­gen wie juve­ni­ler idio­pa­thi­scher Arthri­tis und der entzünd­lich-rheu­ma­ti­schen Syste­mer­kran­kun­gen wie Kolla­ge­no­sen, Vasku­litiden und entzünd­li­chen Muske­ler­kran­kun­gen sowie der reak­ti­ven Arthritiden und der Schmerz­ver­stär­kungs­syn­drome
der Lang­zeit­be­treu­ung von Kindern und Jugend­li­chen mit rheu­ma­ti­schen Erkran­kun­gen unter Berück­sich­ti­gung der Auswir­kun­gen chro­nisch-rheu­ma­ti­scher Erkran­kun­gen auf Wachs­tum und Entwick­lung
den physi­ka­li­schen, kran­ken­gym­nas­ti­schen und ergo­the­ra­peu­ti­schen Behand­lungs­prin­zi­pien
der psycho­so­zia­len Versor­gung und der Pati­en­ten­schu­lung
der Verord­nung und Funk­ti­ons­über­prü­fung von Orthe­sen und Hilfs­mit­teln bei rheu­ma­ti­schen Erkran­kun­gen
der Indi­ka­ti­ons­stel­lung und Einord­nung der Labor­un­ter­su­chun­gen von immu­no­lo­gi­schen Para­me­tern in das Krank­heits­bild
Gelenk­punk­tion und intra­ar­ti­ku­lä­rer Injek­tion
der Sono­gra­phie des Bewe­gungs­ap­pa­ra­tes einschließ­lich Arthro­so­no­gra­phie

Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in

den allgemeinen Inhalten der Weiterbildung für die Abschnitte B und C
der Erkennung, konservativen Behandlung und Rehabilitation der rheumatischen Erkrankungen wie juveniler idiopathischer Arthritis und der entzündlich-rheumatischen Systemerkrankungen wie Kollagenosen, Vaskulitiden und entzündlichen Muskelerkrankungen sowie der reaktiven Arthritiden und der Schmerzverstärkungssyndrome
der Langzeitbetreuung von Kindern und Jugendlichen mit rheumatischen Erkrankungen unter Berücksichtigung der Auswirkungen chronisch-rheumatischer Erkrankungen auf Wachstum und Entwicklung
den physikalischen, krankengymnastischen und ergotherapeutischen Behandlungsprinzipien
der psychosozialen Versorgung und der Patientenschulung
der Verordnung und Funktionsüberprüfung von Orthesen und Hilfsmitteln bei rheumatischen Erkrankungen
der Indikationsstellung und Einordnung der Laboruntersuchungen von immunologischen Parametern in das Krankheitsbild
Gelenkpunktion und intraartikulärer Injektion
der Sonographie des Bewegungsapparates einschließlich Arthrosonographie

Untersuchungs- und Behandlungsverfahren

Dokumentation über die Erkennung, konservative Behandlung und Rehabilitation rheumatischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen
100
Langzeitbetreuung von Kindern und Jugendlichen mit rheumatischen Erkrankungen
50
Sonographie des Bewegungsapparates einschließlich Arthrosonographie, davon
100
bei entzündlichen Gelenkerkrankungen
50
Gelenkpunktionen und intraartikuläre Injektion
25

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