Qualitätssicherung in der Reproduktionsmedizin

Die Qualitätssicherung in der Reproduktionsmedizin umfasst die kontinuierliche Erhebung von Daten und Bewertung von Qualitätsindikatoren im Rahmen eines strukturierten Qualitätssicherungssystems. Ziel ist es, unter Einhaltung ethischer Prinzipien und rechtlicher Vorgaben eine medizinische Versorgung auf hohem fachlichem Niveau sicherzustellen.

Ablauf des Qualitätssicherungsverfahrens

In Erfüllung ihrer öffentlich-rechtlichen Aufgaben und zum Zweck einer bundesweit abgestimmten, länderübergreifenden Qualitätssicherung in der Reproduktionsmedizin ist die Bayerische Landesärztekammer im Jahr 2022 der „Arbeitsgemeinschaft Qualitätssicherung in der Reproduktionsmedizin“ (AG QS ReproMed) beigetreten. Die Aufgabe der AG QS ReproMed ist es, einheitliche Qualitätskriterien aufzustellen und weiterzuentwickeln.

Der Ablauf des jährlichen Qualitätssicherungsverfahrens ist in Abbildung 1 schematisch dargestellt.

Abbildung 1: Ablauf des jährlichen Qualitätssicherungsverfahrens. ÄKSH: Ärztekammer Schleswig-Holstein; IVF: In-vitro-Fertilisation.
*aggregierte Daten aus pseudonymisierten Datensätzen.

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