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Hinweis zur Früherkennung möglicher Ebola Verdachtsfälle

Die Weltgesundheitsorganisation hat am 16. Mai 2026 aufgrund des aktuellen Ebola‑Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo eine Gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite ausgerufen. Der Ausbruch werde durch das seltene Bundibugyo‑Ebolavirus verursacht, mit Schwerpunkt in der Provinz Ituri. Es lägen mehrere hundert Verdachtsfälle sowie zahlreiche Todesfälle vor; darüber hinaus seien auch bestätigte Fälle in Uganda gemeldet worden.

Zugelassene spezifische Impfstoffe oder Therapeutika stehen derzeit nicht zur Verfügung. Aufgrund regionaler Mobilität und internationaler Verkehrsverbindungen ist eine Einreise exponierter oder erkrankter Personen nach Europa nicht auszuschließen.

Vor diesem Hintergrund wird von Seiten des Robert Koch‑Instituts (RKI) um erhöhte Aufmerksamkeit für virale hämorrhagische Fieber bzw. HCID (High Consequence Infectious Diseases)‑Lagen gebeten. Bei entsprechenden klinischen Symptomen sollten Reise‑ und Aufenthaltsanamnese sowie mögliche Kontaktpersonen sorgfältig erhoben werden. Gleichzeitig sollten differenzialdiagnostisch insbesondere potenziell lebensbedrohliche Erkrankungen wie Malaria berücksichtigt und behandelt werden.

Aktuelle Informationen und Empfehlungen zum Thema stellt das RKI auf seiner Website bereit. Unter dem folgenden Link finden Sie zudem das Flussschema „Verdachtsabklärung Ebola und Erstmaßnahme“ des RKI.

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