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Infektionsschutz / Impfen
Impfungen zählen zu den wirksamsten vorbeugenden Maßnahmen in der Medizin.
Auf dieser Seite erhalten Sie wichtige Informationen und Links zu Anlaufstellen/Institutionen bei Fragen zum Thema Impfen.
Informationsmaterialien zum Impfen
Sowohl das Robert Koch-Institut (RKI), wie auch das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (BIÖG) bieten zahlreiche Informationen zu vielen Aspekten des Impfens.
- Impfungen A-Z: Auf dieser Seite des RKI finden Sie nähere Informationen zu den einzelnen Schutzimpfungen.
- Informationsmaterialien zum Impfen: Hier finden Sie weitere Informationen zum Impfen (z.B. Faktenblätter, Impfaufklärungsmaterialien in verschiedenen Sprachen).
- Themenliste: Auf dieser RKI-Seite finden Sie Informationen zu zahlreichen Fragen rund ums Impfen (z.B. Abstände beim Impfen, beruflich induzierte Impfungen, Erstattungen von Impfungen).
- Infektionsschutz-Impfungen: Mit seinen zahlreichen Materialien richtet sich das BIÖG an die Allgemeinbevölkerung und klärt über impfpräventable Krankheiten und die Möglichkeiten ihrer Verhütung auf (z.B. finden Sie hier Videos, Filme, Broschüren, Impfkalender, Erregersteckbrief Masern und weitere Informationsmaterialien).
STIKO@rki – DIE Impf-App für Ärztinnen und Ärzte
Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und viele weitere wichtige Informationen rund um das Thema Impfen gibt es auch in Form einer kostenlosen App.
Zusätzlich gibt es weiterhin eine Web-Version der App unter www.STIKO-web-app.de, die sich im Praxisalltag besonders gut direkt am PC nutzen lässt.
Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI)
Die Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) vereint Vertreterinnen und Vertreter von Ärzteverbänden, Apothekern, Körperschaften, dem Öffentlichen Gesundheitsdienst, gesetzlichen wie privaten Krankenkassen und Wissenschaft einschließlich aller bayerischen Mitglieder der STIKO.
Auch die BLÄK ist Mitglied in der LAGI und trägt über die Zusammenarbeit wesentlich zu den Zielen bei, den Impfschutz der bayerischen Bevölkerung auf der Basis der Freiwilligkeit und informierten, mündigen Entscheidung sowie entsprechend dem aktuellen wissenschaftlichen Stand zu verbessern.
Ein Schwerpunkt der LAGI ist die wichtige Verbesserung des zeitgerechten HPV-Impfschutzes in Bayern. Die Mitglieder der LAGI haben daher ganz aktuell einen Bayerischen Maßnahmenkatalog „Gemeinsam gegen HPV“ zusammen mit Partnern erarbeitet.
Paul-Ehrlich-Institut
Masernschutzgesetz
Seit 1. März 2020 gilt das Masernschutzgesetz. Es soll vor allem Schulkinder und Kinder in Kindertagesstätten wirksam vor Masern schützen.
Für wen besteht eine Nachweispflicht?
Von der Nachweispflicht sind vor allem diese Personengruppen betroffen:
- Kinder ab einem Jahr und Jugendliche bis 18 Jahre, die in einer Gemeinschaftseinrichtung wie einer Kindertagesstätte oder Schule betreut werden.
- Beschäftigte in Gemeinschaftseinrichtungen und medizinischen Einrichtungen.
- Menschen die in Gemeinschaftsunterkünften für Asylbewerber und Flüchtlinge untergebracht sind.
Die Nachweispflicht gilt nicht für Personen, die bis einschließlich 31. Dezember 1970 geboren sind und für Personen, die auf Grund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden können.
Wann besteht ein ausreichender Impfschutz gegen Masern?
Ein ausreichender Impfschutz gegen Masern besteht, wenn ab der Vollendung des ersten Lebensjahres mindestens eine Schutzimpfung und ab der Vollendung des zweiten Lebensjahres mindestens zwei Schutzimpfungen gegen Masern durchgeführt wurden.
Fragen und Antworten
Nähere Informationen für Eltern sowie Beschäftigte in Gemeinschaftseinrichtungen und medizinischen Einrichtungen finden Sie auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums (Fragen und Antworten zum Masernschutzgesetz | BMG).
Landesarbeitsgemeinschaft resistenter Erreger (LARE)
Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) sowie andere antibiotikaresistente Erreger sind ein ernst zu nehmendes infektiologisches Problem, das alle Institutionen des Gesundheitswesens, wie z. B. Kliniken, Praxen, Heime, Pflegedienste, Rettungs- und Transportdienste sowie das Personal verschiedener Gesundheitsfachberufe betrifft. Es ist das Ziel der LARE, das Vorkommen von MRSA und anderen antibiotikaresistenten Erregern zum gesamtgesellschaftlichen Nutzen zu verringern.
Unter Koordination des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit (StMUG) und des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurde am 3. Dezember 2008 in Oberschleißheim auf Basis eines Konsensusstatements ein landesweites Netzwerk zwischen Verbänden, Behörden und Universitäten zum Thema Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) und andere antibiotikaresistente Erreger in Bayern gebildet.
Aufgabe des Netzwerks ist es unter anderem, spezifische Fragestellungen bezüglich des Umgangs mit multiresistenten Erregern im Bereich der medizinischen Versorgung interdisziplinär zu bearbeiten.
- Infektionsdiagnostik und orale Antibiotikatherapie bei Erwachsenen: In diesem Leitfaden des LGL, Stand: September 2025, sind Indikationen, Dosierungen und Dauer der Antibiotikatherapie sowie die neuesten Empfehlungen zur Wahl des geeigneten Antibiotikums berücksichtigt.
- Weitere Merkblätter: Auf der Seite des LGL sind zahlreiche Merkblätter zu finden (z.B. zum Screening von MRSA und MRGN oder Empfehlungen zur Dekolonisierung).