Carpe Diem

Das Jahr 2025 startet im Wahlkampfmodus. Im Leitartikel und im Interview „Respektvolles und wertschätzendes Miteinander“ der Januar-/Februarausgabe des Bayerischen Ärzteblattes (BÄBl) nimmt Dr. Gerald Quitterer, Präsident der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK), Stellung und bekräftigt die gesundheitspolitischen Forderungen der bayerischen Ärztinnen und Ärzte an die nächste Bundesregierung. Im Mittelpunkt stehen der Erhalt ärztlicher Autonomie und die Sicherstellung einer stabilen, flächendeckenden Gesundheitsversorgung.
„Wir kämpfen gegen die Vereinnahmung und Bevormundung unserer ärztlichen Tätigkeit durch die Politik. Wir kämpfen gegen den Ausverkauf der Medizin an Investoren. Wir setzen uns weiterhin mit Nachdruck für den Erhalt der bewährten ambulanten und stationären Versorgungsstrukturen ein. Wir, das sind über 97.000 Ärztinnen und Ärzte allein in Bayern.“, schreibt Quitterer. Notwendig sei beispielsweise die Entbudgetierung haus- und fachärztlicher Leistungen, eine konsequentere Patientenlenkung, ein verbindliches ärztliches Personalbemessungssystem in den Krankenhäusern und die Stärkung der Gesundheitskompetenz der Bürgerinnen und Bürger.
Ebenso erwartet sich Quitterer verbindliche Vorgaben für Anwendungen der Telematikinfrastruktur. „Dazu gehört auch ein praktikabler Umgang mit der elektronischen Patientenakte (ePA), damit diese nicht zu einem Bürokratie-Monster für die Praxen wird. Für den Roll-out muss gelten: Sicherheit vor Schnelligkeit. Digitale Gesundheitsanwendungen und Telemedizin können die Patientenversorgung unterstützen, sind aber vor Einführung auf ihren echten Mehrwert für Patientinnen und Patienten und das Gesundheitssystem zu überprüfen und zu evaluieren.“, so der Präsident. Außerdem stellt Quitterer im BÄBl seinen Fahrplan zur Modernisierung der BLÄK vor.

Mehr dazu lesen Sie im Leitartikel „Carpe Diem“ und im Interview „Respektvolles und wertschätzendes Miteinander“ in der Januar-/Februarausgabe 2025 des Bayerischen Ärzteblattes unter www.bayerisches-aerzteblatt.de.

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