Wertschätzung von Öffentlichkeit und Politik!

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Pressemeldung — 14.02.2018

„Mit großer Freude trete ich dieses Amt an. In der Berufs­po­li­tik bin ich kein Neuling. Ich kann auf eine breite Erfah­rung aus meiner Tätig­keit im Haus­ärz­te­ver­band, der Kassen­ärzt­li­chen Verei­ni­gung Bayerns (KVB) und der Baye­ri­schen Landes­ärz­te­kam­mer (BLÄK) zurück­grei­fen. Mein Enga­ge­ment gilt der Vertre­tung der gesam­ten Ärzte­schaft: Haus- und Fach­ärz­ten – ebenso wie Klini­k­ärz­ten“, schreibt der neu gewählte BLÄK-Präsi­dent Dr. Gerald Quit­te­rer im Leit­ar­ti­kel der Januar/Februar-Ausgabe des Baye­ri­schen Ärzte­blat­tes. In seinem Beitrag thema­ti­siert der Eggen­fel­de­ner Haus­a­rzt die Schwer­punkte seines Programms: Ärzt­li­cher Nach­wuchs, Weiter­bil­dung zum Fach­a­rzt, Mitglie­der­be­treu­ung, Bezirke, KVB, Poli­tik, Nieder­ge­las­sene Ärzte, Kran­ken­haus, GOÄ, Europa, Ökono­mi­sie­rung und Frei­be­ruf­lich­keit des Arztes.

Zum Thema Digi­ta­li­sie­rung schreibt Quit­te­rer, dass es in einer Zeit fort­s­chrei­ten­der Digi­ta­li­sie­rung der Weit­sicht bedürfe, Nutzen und Vorteile zu erken­nen, die diese Tech­nik für Praxen und in der Pati­en­ten­be­treu­ung bedeu­ten könne. „Wie begeg­nen wir dem Thema ‚Gesund­heits­kar­te‘, wenn darüber eine Pati­en­ten­steu­e­rung im Sinne der Kran­ken­kas­sen erfol­gen soll? Wie der Tele­me­di­zin? Digi­ta­li­sie­rung hat meines Erach­tens nur dann einen Sinn, wenn sie den Ärzten nützt, sie nicht zusätz­lich belas­tet und kein zusätz­li­ches Geld kostet.“ Hier gelte es, mitzuent­schei­den, um nicht plötz­lich vor voll­en­dete Tatsa­chen gestellt zu werden, beispiels­weise, „dass Fern­be­hand­lung und Spei­che­rung von Pati­en­ten­da­ten nicht mehr in unse­rer Hand liegen“.

Von diesen Entwick­lun­gen seien alle betrof­fen: Haus­ärzte wie Fach­ärzte und Klini­k­ärzte, Selbst­stän­dige wie Ange­stellte und im Gesund­heits­dienst Tätige, Ärzte in Forschung, Wissen­schaft und Lehre. „Bei allem Respekt unse­rem Beruf gegen­über und der nöti­gen Demut sind wir es, die eine medi­zi­ni­sche Versor­gung auf höchs­tem Niveau sicher­stel­len. Und dies verdient Wert­schät­zung von Öffent­lich­keit und Poli­tik. Die Frei­be­ruf­lich­keit des Arztes muss beste­hen blei­ben! Dazu brau­chen wir eine starke Berufs­ver­tre­tung, die sich nicht in Split­ter­in­ter­es­sen verliert, sondern die ihre Gemein­sam­kei­ten als ihre größte Stärke begreift“, so der Präsi­dent abschlie­ßend.

Mehr zu „Wert­schät­zung von Öffent­lich­keit und Poli­tik!“ lesen Sie in der Januar/Februar-Ausgabe 2018 des Baye­ri­schen Ärzte­blat­tes.

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