Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Dr. Gerald Quitterer, Präsident der Bayerischen Landesärztekammer, sehen den Freistaat gut aufgestellt für die Versorgung von Menschen mit langanhaltenden Beschwerden nach COVID-19-Impfungen. Diesbezüglich baue man in Bayern auf eine gestufte Versorgung.
Erste Ansprechpartner für Betroffene seien die Haus- und Fachärzte. Sie würden ihre Patientinnen und Patienten am besten kennen und könnten bei Bedarf an Fachärzte und Spezialambulanzen überweisen, erklärten Holetschek und Quitterer in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit Professor Dr. Jörg Schelling, Vertreter des Bayerischen Hausärzteverbandes, Professorin Dr. Claudia Traidl-Hoffmann, Leiterin der Umweltmedizin in Augsburg, Professorin Dr. Ute Behrends, Leiterin der Long-COVID-Ambulanz an der München Klinik Schwabing und Professor Dr. Christian Weidner, Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.
Dr. Gerald Quitterer, Präsident der Bayerischen Landesärztekammer, erläuterte im Rahmen der Pressemitteilung: „Beim Post-Vac Syndrom können gesundheitliche Beeinträchtigungen auftreten, die denen eines Post-COVID-Syndroms ähneln. Das Phänomen ist noch nicht genügend erforscht. Für verlässliche Erkenntnisse braucht es deshalb aus meiner Sicht unbedingt weitere Untersuchungen beziehungsweise wissenschaftliche Studien. Zur medizinischen Abklärung stehen für Patientinnen und Patienten die gleichen Ansprechpartner wie auch nach Corona-Infektionen zur Verfügung, das sind in erster Linie Hausärztinnen und Hausärzte sowie im weiteren Verlauf die niedergelassenen Fachärztinnen und Fachärzte und in besonderen Fällen auch Spezialambulanzen von Kliniken.“
Die vollständige gemeinsame Pressemitteilung kann im Folgenden heruntergeladen werden.