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Häufung von Hautdiphtherie-Fällen

Das bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege berichtet, dass europaweit seit dem Sommer 2022 eine Häufung von Hautdiphtherie-Fällen bei Personen beobachtet wurde, die vor allem aus Afghanistan oder Syrien geflohen seien. Auch wenn Hauptdiphtherie insgesamt noch immer sehr selten sei, so komme ihr doch aufgrund des Übertragungspotenzials Bedeutung zu. Die Vertreterinnen und Vertreter der zuständigen Ministerien haben sich daher in der AG Infektionsschutz der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden darauf verständigt, in der Ärzteschaft um Aufmerksamkeit für dieses Thema zu bitten. Eng eingebunden waren dabei auch das Robert-Koch Institut und das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit dem nationalen Konsiliarlabor für Diphtherie. Im Informationsblatt „Hautdiphtherie: Ein seltenes Krankheitsbild mit steigenden Fallzahlen“ gibt es wertvolle Hinweise für behandelnde Ärztinnen und Ärzte.

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