Im Einvernehmen mit der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat die AstraZeneca GmbH der deutschen Ärzteschaft im Rahmen eines „Rote-Hand-Briefs“ sicherheitsrelevante Informationen zum Arzneimittel „COVID-19 Vaccine AstraZeneca“ übermittelt.
Zusammenfassung des Briefs:
• COVID-19 Vaccine AstraZeneca: Der Nutzen überwiegt die Risiken, trotz eines möglichen Zusammenhangs mit sehr seltenen Thrombosen in Kombination mit einer Thrombozytopenie.
• Eine Kombination aus Thrombose und Thrombozytopenie, in einigen Fällen einhergehend mit Blutungen, wurde sehr selten nach einer Impfung mit COVID-19 Vaccine AstraZeneca beobachtet.
• Angehörige der Gesundheitsberufe sollten auf die Anzeichen und Symptome einer Thromboembolie und/oder Thrombozytopenie achten.
• Die Geimpften sollten angewiesen werden, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn sie nach der Impfung Symptome wie Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Beinschwellungen oder anhaltende Bauchschmerzen entwickeln. Außerdem sollten alle Personen, die nach der
Impfung neurologische Symptome aufweisen, wie starke oder anhaltende Kopfschmerzen oder verschwommenes Sehen, oder bei denen nach einigen Tagen auf der Haut Blutergüsse (Petechien) außerhalb des Verabreichungsortes der Impfung auftreten, umgehend einen Arzt aufsuchen.
Der vollständige „Rote-Hand-Brief“ befindet sich im beigefügten Anhang.