Zeckenübertragene Krankheiten werden – unter anderem durch den Klimawandel – in den kommenden Jahren in Deutschland deutlich an Bedeutung gewinnen. Mit dem Ziel, Strategien zur Erhöhung der FSME-Impfquoten zu finden sowie das Wissen um die Prävention zeckenübertragener Krankheiten in der Bevölkerung zu verbessern, wurde vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg gemeinsam die TBD-Prev (Tick-Borne Disease Prevention)-Studie initiiert.
Da niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in der hausärztlichen Versorgung eine zentrale Rolle bei der Aufklärung und Beratung ihrer Patientinnen und Patienten spielten, sollen sie im Rahmen der Studie zu FSME und anderen zeckenübertragenen Infektionen anonym befragt werden.
Ein Fragebogen hierzu wird allen in der hausärztlichen Versorgung tätigen Ärzten in Bayern laut LGL in Kürze postalisch zugestellt. Dieser könne analog oder über einen QR-Code auch digital ausgefüllt werden.
Das LGL wäre für eine Teilnahme der angeschriebenen Ärzte an der Befragung sehr dankbar.