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Weiterbildung Allgemeinmedizin: Präzisierung des Begriffs „stationäre Akutversorgung“

In der Weiterbildungsordnung für die Ärzte Bayerns wird seit der Beschlussfassung des Bayerischen Ärztetages vom 28. Oktober 2018, in Kraft getreten am 1. Mai 2019, für den Facharzt für Allgemeinmedizin Weiterbildungszeit in der stationären Akutversorgung im Gebiet Innere Medizin gefordert. Da Unklarheiten bezüglich des Begriffes „stationäre Akutversorgung“ bestanden, hat der Vorstand der Bayerischen Landesärztekammer in seiner Sitzung am 16./17. Juli 2021 diesen Begriff wie folgt präzisiert:

Unter stationärer Akutversorgung wird die stationäre Behandlung von Patienten aus einem unausgelesenen Patientenkollektiv verstanden, die wegen einer akuten, unvorhergesehenen Erkrankung über die zentrale Notaufnahme eines Krankenhauses mit einer Aufnahmebreitschaft von 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche aufgenommen werden. Dieses Krankenhaus verfügt mindestens über die ausgewiesenen Fachabteilungen Innere Medizin und Chirurgie oder Unfallchirurgie.

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