Fragen & Antworten

loewe-faq-2

    Weiterbildung

  • Was genau ist Weiterbildung?

    Weiter­­bil­­dung ist der gere­­gelte und struk­tu­rierte Erwerb von in der Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung für die Ärzte Bayerns (WO) fest­­ge­leg­ten Kennt­­nis­­sen, Erfah­run­­gen und Fertig­kei­ten, um nach abge­­schlos­­se­­ner ärzt­­li­cher Ausbil­­dung und der Ertei­­lung der Appro­­ba­tion (Berech­ti­­gung zur Ausübung des ärzt­­li­chen Berufs) beson­­dere ärzt­­li­che Kompe­ten­­zen zu erlan­­gen.

    Weiterbildung Weiterbildungsordnung
  • Was ist der Unterschied zwischen Weiterbildung und Fortbildung?

    Während Weiter­­bil­­dung dem Erwerb zusätz­­li­cher Kennt­­nisse, Erfah­run­­gen und Fertig­kei­ten dient und bei erfol­g­rei­chem Abschluss eine Fach­­arzt- oder Schwer­­punkt- oder Zusatz­­be­­zeich­­nung geführt werden darf, dient Fort­­bil­­dung dem berufs­­­be­glei­ten­­den Erhalt der Kompe­tenz.

    Weiterbildung Fortbildung Schwerpunkt Zusatzbezeichnung Facharzt
  • Was ist die rechtliche Grundlage für die Weiterbildung?

    Die Weiter­­bil­­dung rich­tet sich nach den Bestim­­mun­­gen der Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung für die Ärzte Bayerns (WO) und den dazu­­ge­hö­ri­­gen Richt­­li­­nien über den Inhalt der Weiter­­bil­­dung.

    Weiterbildung Weiterbildungsordnung Richtlinien
    WO
  • Welche der verschiedenen Weiterbildungsordnungen gilt für meine Weiterbildung?

    Die aktu­elle Fassung der Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung für die Ärzte Bayerns (WO) kann immer in Anspruch genom­­men werden. Dabei ist zu beach­ten, dass die aktu­elle Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung durch Ände­run­­gen verschie­­dene Fassun­­gen erhal­ten hat. Vom Beginn der Weiter­­bil­­dung in Bayern hängt ab, welche Fassung der Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung zusätz­­lich in Anspruch genom­­men werden kann. Ältere Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nun­­gen gelten nur im Rahmen der Über­­gangs­­be­­stim­­mun­­gen, die in § 20 Abs. 3 und 4 WO gere­­gelt sind.

    Weiterbildung Weiterbildungsordnung Übergangsbestimmungen
  • Was sind die Richtlinien über den Inhalt der Weiterbildung?

    In den Richt­­li­­nien über den Inhalt der Weiter­­bil­­dung werden die in der Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung für die Ärzte Bayerns genann­ten Weiter­­bil­­dungs­­in­halte durch die Angabe von Richt­­zah­len für dort bestimmte Unter­­su­chungs- und Behan­d­­lungs­­­me­tho­­den, die selb­­stän­­dig unter Anlei­tung durch­­­zu­­füh­ren sind, konkre­ti­­siert.

    Weiterbildung Weiterbildungsordnung Richtlinien Inhalte
  • Sind die Kriterien der Weiterbildung in allen deutschen Bundesländern gleich?

    In Deutsch­­land sind für alle Ange­le­­gen­hei­ten der ärzt­­li­chen Weiter­­bil­­dung die Landes­­ärz­te­­kam­­mern zustän­­dig. Die von der Bunde­­särz­te­­kam­­mer erar­­bei­tete (Muster-)Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung ist für die Landes­­ärz­te­­kam­­mern nicht bindend. Daher können die Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nun­­gen der einzel­­nen Landes­­ärz­te­­kam­­mern abwei­chende Bestim­­mun­­gen enthal­ten. Ein Arzt in Weiter­­bil­­dung muss die Zeiten und die Inhalte der WO derje­­ni­­gen Landes­­ärz­te­­kam­­mer nach­wei­­sen, bei der er den Antrag auf Aner­ken­­nung der Bezeich­­nung stellt und deren Kammer­­mit­­glied er ist.

    Weiterbildung Weiterbildungsordnung
  • Wo kann ich in Deutschland eine Weiterbildung durchlaufen?

    Die Weiter­­bil­­dung muss unter verant­wor­t­­li­cher Leitung eines von der jewei­­li­­gen Landes­­ärz­te­­kam­­mer befug­ten Weiter­­bil­­ders stat­t­­fin­­den. Der Weiter­­bil­­der muss über eine gültige Weiter­­bil­­dungs­­­be­­fug­­nis verfü­­gen. Der Umfang der Befug­­nis rich­tet sich nach dem jewei­­li­­gen Leis­tungs­­­spek­trum. Die jeweils zustän­­dige Landes­­ärz­te­­kam­­mer führt ein Verzeich­­nis mit entspre­chen­­den Weiter­­bil­­dern auf ihrer Home­page.

    Weiterbildung Weiterbildungsbefugnis
    Ermächtigung Weiterbildungsermächtigung
  • Was muss ich zu Beginn der Weiterbildung beachten?

    Die Weiter­­bil­­dung setzt ein Arbeits­­ver­­häl­t­­nis mit ange­­mes­­se­­ner Vergü­tung mit dem zur Weiter­­bil­­dung befug­ten Arzt zum Zwecke der Weiter­­bil­­dung voraus.
    Dies gilt auch für die meis­ten Zusatz­­be­­zeich­­nun­­gen. Zu Beginn der Weiter­­bil­­dung muss der Weiter­­bil­­der dem Arzt in Weiter­­bil­­dung ein Weiter­­bil­­dungs­­pro­­gramm aushän­­di­­gen. Der Weiter­­bil­­der muss über eine entspre­chende Befug­­nis zur Weiter­­bil­­dung verfü­­gen. Bei der Ange­­mes­­sen­heit der Vergü­tung gelten übli­che Tarife zur Orien­tie­rung. Die Weiter­­bil­­dung muss haupt­­be­­ruf­­lich erfol­­gen.

    Weiterbildung Weiterbildungsbefugnis Facharzt Zusatzbezeichnung
  • Was bedeutet hauptberuflich?

    Die ärzt­­li­che Weiter­­bil­­dung muss ange­­mes­­sen vergü­tet sein und es kann keine weitere haupt­­be­­ruf­­li­che Tätig­keit dane­­ben geben. Wird eine Weiter­­bil­­dungs­­­be­­fug­­nis ausge­übt, kann grun­d­­sätz­­lich keine eigene haupt­­be­­ruf­­li­che Weiter­­bil­­dung zum Erwerb einer Fach­­arzt- und/oder Schwer­­punk­t­­be­­zeich­­nung oder Zusatz­­be­­zeich­­nung erfol­­gen.

    Weiterbildung Weiterbildungsbefugnis Vergütung Teilzeit Facharzt Schwerpunkt hauptberuflich Zusatzbezeichnung
  • Müssen alle Weiterbildungen hauptberuflich durchgeführt werden?

    Gemäß § 4 Abs. 5 der Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung für die Ärzte Bayerns (WO) ist die Weiter­­bil­­dung zum Erwerb einer Fach­­arzt- und/oder Schwer­­punk­t­­be­­zeich­­nung in der Regel ganz­tä­­gig und in haupt­­be­­ruf­­li­cher Stel­­lung durch­­­zu­­füh­ren. Glei­ches gilt auch für den Erwerb einer Zusatz­­be­­zeich­­nung, soweit es in Abschnitt C nicht ande­res bestimmt ist. Eine berufs­­­be­glei­tende Weiter­­bil­­dung ist nur bei Zusatz-Weiter­­bil­­dun­­gen und nur dann zuläs­­sig, wenn dies in Abschnitt C vorge­­se­hen ist.

    Weiterbildung Facharzt Schwerpunkt Zusatzbezeichnung hauptberuflich
  • Sind Teilzeitweiterbildungen zum Facharzt zulässig?

    Weiter­­bil­­dun­­gen in Teil­­zeit sind möglich. Die Teil­­zeit­wei­ter­­bil­­dung muss trotz­­dem die haupt­­be­­ruf­­li­che Tätig­keit sein und der Weiter­­bil­­dung dienen.
    Die Weiter­­bil­­dung muss mindes­tens 12 Wochen­­stun­­den betra­­gen. Dies ist bis zur Hälfte der in den Abschnit­ten B und C der Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung gefor­­der­ten Mindest­wei­ter­­bil­­dungs­­­zeit möglich. Die Weiter­­bil­­dungs­­­zeit verlän­­gert sich entspre­chend. Bitte beach­ten Sie hierzu: Beim Wech­­sel zu ande­ren Landes­­ärz­te­­kam­­mern gelten ggf. andere Rege­­lun­­gen!
    Der zeit­­li­che Umfang (Stun­­den/Woche) der Teil­­zeit­­be­schäf­ti­­gung muss im Zeug­­nis aufge­­führt werden.

    Weiterbildung Teilzeit Weiterbildungszeugnis hauptberuflich
  • Können wissenschaftliche Tätigkeiten auf die Weiterbildung anerkannt werden?

    Forschungs­­tä­tig­kei­ten können – soweit keine Weiter­­bil­­dung erfolgt – nicht ange­rech­­net werden.

    Weiterbildung Forschungstätigkeit
    Wissenschaftliche Tätigkeit
  • Muss während der Weiterbildung auf eine Rotation geachtet werden?

    Zu Beginn der Weiter­­bil­­dung ist das geglie­­derte Weiter­­bil­­dungs­­pro­­gramm vom Weiter­­bil­­dungs­­­be­­fug­ten an den Arzt in Weiter­­bil­­dung auszu­hän­­di­­gen. Die erteilte Weiter­­bil­­dungs­­­be­­fug­­nis ist an das vorge­legte Weiter­­bil­­dungs­­pro­­gramm gebun­­den. Der Arzt in Weiter­­bil­­dung ist über die fest­­ge­leg­ten Neben­­be­­stim­­mun­­gen (z.B. Rota­tio­­nen) in der Weiter­­bil­­dungs­­­be­­fug­­nis in Kennt­­nis zu setzen. Die Einhal­tung der Neben­­be­­stim­­mun­­gen wird bei Antrag­s­tel­­lung über­­­prüft.

    Weiterbildung Weiterbildungsbefugnis Weiterbildungsprogramm Rotation Hospitation
  • Wann kann mit der Weiterbildung begonnen werden?

    Mit der Weiter­­bil­­dung kann erst nach Ertei­­lung der Appro­­ba­tion als Arzt/Ärztin begon­­nen werden.

    Weiterbildung Approbation Berufserlaubnis
  • Wie wirken sich Unterbrechungen auf die Weiterbildung aus?

    Eine Unter­­bre­chung der Weiter­­bil­­dung, beispiels­­weise wegen Schwan­­ger­­schaft, Eltern­­zeit, Krank­heit oder wegen der Arbeit an wissen­­schaft­­li­chen Aufträ­­gen – sofern eine Weiter­­bil­­dung nicht erfolgt- kann nicht auf die Weiter­­bil­­dungs­­­zeit ange­rech­­net werden.

    Weiterbildung Unterbrechung Schwangerschaft Elternzeit Mutterschutz Krankheit
  • Zählt Erholungsurlaub als Unterbrechung der Weiterbildung?

    Der tarif­­lich fest­­ge­legte Erho­­lungs­­ur­laub stellt keine Unter­­bre­chung der Weiter­­bil­­dung dar. Dies gilt bis zu sechs Wochen im Kalen­­der­jahr.

    Weiterbildung Unterbrechung Urlaub
  • Erfordert Weiterbildung einen regulären Arbeitsvertrag?

    Ja, die Weiter­­bil­­dung muss im Rahmen eines Arbeits­­ver­­tra­­ges mit einer ange­­mes­­se­­nen Vergü­tung erfol­­gen. Unbe­­zahlte oder zu gering entlohnte Tätig­kei­ten, wie zum Beispiel Hospi­ta­tio­­nen oder Gast­­arz­t­tä­tig­kei­ten, können daher grun­d­­sätz­­lich nicht auf die Weiter­­bil­­dung ange­rech­­net werden. Es müssen Rege­­lun­­gen zur haftungs­­recht­­li­chen Absi­che­rung des Arztes in Weiter­­bil­­dung vorlie­­gen.

    Weiterbildung Arbeitsvertrag Hospitation Gastarzttätigkeit Vergütung Stipendium
    Weiterbildungsvertrag Vertrag
  • Wie hoch ist die angemessene Weiterbildungsvergütung?

    Eine ange­­mes­­sene Weiter­­bil­­dungs­­­ver­­­gü­tung orien­tiert sich an den Durch­schnitts­wer­ten der bran­chen­üb­­li­chen Tarif­­ver­­­träge. Erfolgt eine Tätig­keit in einem gerin­­ge­ren zeit­­li­chen Umfang, so ist die jeweils ange­­mes­­sene Vergü­tung entspre­chend zu redu­­zie­ren.

    Weiterbildung Vergütung
    Bezahlung Gehalt
  • Was muss ich während der Weiterbildung beachten?

    Jeder Arzt in Weiter­­bil­­dung muss seine Weiter­­bil­­dung selbst fort­lau­­fend doku­­men­tie­ren. Hierzu ist der jewei­­lige Doku­­men­ta­ti­­ons­­bo­­gen für die entspre­chende Fach­­arzt- oder Schwer­­punk­t­­be­­zeich­­nung oder Zusatz­­be­­zeich­­nung zu verwen­­den. Der Weiter­­bil­­der muss die Rich­tig­keit mindes­tens jähr­­lich bestä­ti­­gen. In diesem ist auch das mindes­tens einmal jähr­­lich zu führende Gespräch mit dem Weiter­­bil­­der zu doku­­men­tie­ren, in welchem der jewei­­lige Stand der Weiter­­bil­­dung beur­­teilt wird. Sammel­­be­­schei­­ni­­gun­­gen oder eine bloße Erwäh­­nung im Zeug­­nis sind nicht ausrei­chend. Die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer behält sich vor, sich im Zwei­­fel Einzel­nach­­weise vorle­­gen zu lassen. Bitte achten Sie darauf, sich bei jedem Wech­­sel eines zur Weiter­­bil­­dung befug­ten Arztes ein Weiter­­bil­­dungs­­­zeug­­nis ausstel­len zu lassen.

    Weiterbildung Facharzt Schwerpunkt Dokumentationsbogen Weiterbildungszeugnis Inhalte Zusatzbezeichnung
    Logbuch Zeugnis Nachweis
  • Besteht ein Anspruch auf die Ausstellung eines Zeugnisses?

    Ja. Der Arzt in Weiter­­bil­­dung hat bei Been­­di­­gung des Weiter­­bil­­dungs­­­ver­­häl­t­­nis­­ses, auf seinen Antrag hin oder auf Anfor­­de­rung durch die Ärzte­­kam­­mer gemäß § 9 der Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung für die Ärzte Bayerns einen Anspruch auf Auss­tel­­lung eines Zeug­­nis­­ses, unab­hän­­gig davon, ob das Weiter­­bil­­dungs­­­ver­­häl­t­­nis durch Zeita­blauf, Kündi­­gung oder aus ande­ren Grün­­den endet. Die Pflicht zur Auss­tel­­lung eines Weiter­­bil­­dungs­­­zeug­­nis­­ses gilt auch nach Been­­di­­gung der Weiter­­bil­­dungs­­­be­­fug­­nis fort. Grun­d­­sätz­­lich muss das Zeug­­nis inner­halb von drei Mona­ten und bei Ausschei­­den unver­­­züg­­lich ausge­­stellt werden.

    Weiterbildung Weiterbildungszeugnis
    Zeugnis
  • In welcher Form ist das Zeugnis auszustellen?

    Das Weiter­­bil­­dungs­­­zeug­­nis ist schrift­­lich mit einem Brie­f­­kopf der Klinik oder Praxis bei Been­­di­­gung des Weiter­­bil­­dungs­­­ver­­häl­t­­nis­­ses auszu­s­tel­len. Es kann frühe­s­tens am letz­ten Tag des bestä­tig­ten Weiter­­bil­­dungs­­ab­schnit­tes ausge­­stellt werden.

    Weiterbildung Weiterbildungszeugnis
    Zeugnis
  • Was muss das Zeugnis beinhalten?

    Das Zeug­­nis soll dem in Weiter­­bil­­dung befin­d­­li­chen Arzt einer­­seits die während der abge­­leis­te­ten Weiter­­bil­­dungs­­­zeit erwor­­be­­nen Kennt­­nisse, Erfah­run­­gen und Fertig­kei­ten im Einzel­­nen beschei­­ni­­gen und ande­­rer­­seits zur Frage der fach­­li­chen Eignung ausführ­­lich Stel­­lung nehmen.
    Es muss den Zeit­raum, in dem der Arzt in Weiter­­bil­­dung unter Anlei­tung des befug­ten Weiter­­bil­­ders haupt­­be­­ruf­­lich tätig war sowie den zeit­­li­chen Umfang der Tätig­keit enthal­ten. Datum und Ort der Auss­tel­­lung sind anzu­­ge­­ben, die Unter­­schrift und der Stem­­pel des zur Weiter­­bil­­dung befug­ten Arztes müssen enthal­ten sein. Unter­­bre­chun­­gen, Rota­tio­­nen oder Tätig­kei­ten in beson­­de­ren Funk­ti­­ons­­be­rei­chen (z. B. Inten­­si­v­­me­­di­­zin, Notauf­­nahme) müssen eben­falls beschrie­­ben werden. Unter­­bre­chun­­gen oder Rota­tio­­nen sind stets mit dem exak­ten Zeit­raum (Format TT/MM/JJJJ bis TT/MM/JJJJ) anzu­­ge­­ben. Soweit erfolgt, muss die regel­mä­­ßige Teil­­nahme am Nacht- und Bereit­­schafts­­dienst bestä­tigt werden.

    Weiterbildung Facharzt Rotation Bereitschaftsdienst Notaufnahme Intensivmedizin Fachliche Eignung
    Weiterbildungszeugnis
  • Wie ist das Zeugnis zu unterzeichnen?

    Weiter­­bil­­dungs­­­zeug­­nisse sind immer von allen der zur Weiter­­bil­­dung befug­ten Ärztin­­nen und Ärzte des entspre­chen­­den Abschnit­tes zu unter­­zeich­­nen. Die Unter­­zeich­­nung auf der letz­ten Seite genügt, wenn das Zeug­­nis als eine Einheit gefer­tigt ist.

    Weiterbildung Weiterbildungszeugnis
    Zeugnis
  • Wird für jeden Weiterbildungsabschnitt ein Zeugnis benötigt?

    Ja. Zudem ist bei gege­­be­­nen­falls verein­­bar­ten Rota­ti­­ons­ab­schnit­ten ein zusätz­­li­ches Zeug­­nis des zustän­­di­­gen fach­­li­chen Leiters der Abtei­­lung notwen­­dig.

    Weiterbildung Weiterbildungszeugnis
    Zeugnis
  • Benötige ich für jedes einzelne Jahr das Protokoll eines Weiterbildungsgespräches?

    Ja, außer der Stand der Weiter­­bil­­dung wird in einem Jahr durch ein Zwischen­­zeug­­nis oder ein absch­lie­­ßen­­des Weiter­­bil­­dungs­­­zeug­­nis belegt. Dann muss für dieses Jahr kein Weiter­­bil­­dungs­­­ge­spräch proto­­kol­­liert werden. Die Proto­­kol­­lie­rungs­­pflicht gilt in Bayern seit 2004.

    Weiterbildung Facharzt jährliches Gespräch Zwischenzeugnis
  • Wie stelle ich einen Antrag auf Prüfungszulassung / Anerkennung einer Bezeichnung und welche Unterlagen muss ich einreichen?

    Zunächst stel­len Sie online den Antrag auf Prüfungs­­­zu­las­­sung im „Meine BLÄK"-Portal. Danach reichen Sie den ausge­­druck­ten Antrag unter­­schrie­­ben mit folgen­­den Unter­la­­gen ein:

    1. Ausge­­druckte Antrags­bö­­gen aus dem „Meine BLÄK“-Portal
    2. Zeug­­nisse über für die ange­strebte Quali­­fi­­ka­tion abge­­leis­tete Zeiten
    3. Doku­­men­ta­ti­­ons­­bo­­gen/Logbuch
    4. Kurs­nach­­weise (sofern die Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung Kurse vorschreibt)
      Alle Nach­­weise sind im Origi­nal oder besser als amtlich beglau­­bigte Foto­­ko­pien einzu­rei­chen.
    Weiterbildung Facharzt Schwerpunkt Antragstellung Logbuch Kursnachweise Dokumentationsbogen
  • Wie erfolgt die Bearbeitung und wann erhalte ich eine Nachricht über das Ergebnis?

    Sobald Ihre Unter­la­­gen von uns geprüft worden sind und fest­­steht, dass Sie die Voraus­­set­­zun­­gen für eine Prüfungs­­­zu­las­­sung gemäß Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung erfül­len, erhal­ten Sie einen Bescheid über die Prüfungs­­­zu­las­­sung. Die Prüfungs­­ab­tei­­lung, die für Sie einen Prüfungs­­ter­­min orga­­ni­­siert, wird gleich­­zei­tig hier­­über infor­­miert.

    Weiterbildung Facharzt Schwerpunkt Antragstellung
  • Welche Einrichtungen zählen zum stationären Bereich?

    Der statio­näre Bereich umfasst Einrich­tun­­gen, in denen Pati­en­ten aufge­nom­­men und auch über Nacht durch­­­gän­­gig ärzt­­lich betreut werden; hierzu gehö­ren insbe­­son­­dere Kran­ken­haus­ab­tei­­lun­­gen, Reha­­bi­­li­ta­ti­­ons­k­li­­ni­ken und Bele­g­ab­tei­­lun­­gen.

    Weiterbildung Facharzt Schwerpunkt stationär
  • Welche Einrichtungsarten zählen zum ambulanten Bereich?

    Zum ambu­lan­ten Bereich gehö­ren insbe­­son­­dere ärzt­­li­che Praxen, Insti­tut­­sam­­bu­lan­­zen, Tage­s­k­li­­ni­ken, poli­k­li­­ni­­sche Ambu­lan­­zen und Medi­­zi­­ni­­sche Versor­­gungs­­­zen­tren (MVZ).

    Weiterbildung Facharzt Schwerpunkt ambulant
    stationär
  • Welche Fachrichtungen sind Gebiete der unmittelbaren Patientenversorgung (UPV)?

    Als Gebiete der unmit­tel­­ba­ren Pati­en­ten­­ver­­­sor­­gung gelten gemäß aktu­el­­ler Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung folgende Gebiete:
    Allge­­mein­­me­­di­­zin, Anäs­the­­sio­lo­­gie, Augen­heil­­kunde, Chir­ur­­gie, Frau­en­heil­­kunde und Geburts­hilfe, Hals-Nasen-Ohren­heil­­kunde, Haut- und Geschlechts­­­krank­hei­ten, Human­­ge­­ne­tik, Innere Medi­­zin, Kinder- und Jugen­d­­me­­di­­zin, Kinder- und Jugen­d­­psy­ch­ia­trie und -psycho­the­ra­pie, Mund-Kiefer-Gesichtschir­ur­­gie, Neuro­chir­ur­­gie, Neuro­lo­­gie, Physi­­ka­­li­­sche und Reha­­bi­­li­ta­tive Medi­­zin, Psych­ia­trie und Psycho­the­ra­pie, Psycho­­so­­ma­ti­­sche Medi­­zin und Psycho­the­ra­pie, Strah­len­the­ra­pie sowie Urolo­­gie.

    Weiterbildung Facharzt unmittelbare Patientenversorgung (UPV)
  • Was ist eine Weiterbildungsbefugnis?

    Eine Weiter­­bil­­dungs­­­be­­fug­­nis ist die Voraus­­set­­zung, um Assis­ten­­zärz­tin­­nen und -ärzte weiter­­zu­­bil­­den. Nur wenn der Weiter­­bil­­der im Besitz einer Befug­­nis ist, können Weiter­­bil­­dungs­­­zei­ten und -inhalte zum Erwerb einer Fach­­arzt-, Schwer­­punkt- und Zusatz­­be­­zeich­­nung ange­rech­­net werden.

    Weiterbildungsbefugnis
    Ermächtigung Befugnis zur Weiterbildung
  • Wo erhalte ich Informationen zur Weiterbildungsbefugnis?

    In der Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung für die Ärzte Bayerns und den dazu­­ge­hö­ri­­gen Richt­­li­­nien. Auskünfte zur Antrag­s­tel­­lung erhal­ten Sie auch unter der Tele­­fon­­num­­mer 089 4147–138.

    Weiterbildungsbefugnis
    Ermächtigung Befugnis zur Weiterbildung WO

    Weiterbildungsordnung

    schreibbrett_paragraph

    Weiterbildungsrichtlinien

    schreibbrett_paragraph
  • Woher bekomme ich die Antragsunterlagen für eine Weiterbildungsbefugnis?

    Da die Antrags­un­ter­la­­gen indi­vi­­du­ell zusam­­men­­ge­­stellt werden, ist zuvor eine tele­­fo­­ni­­sche Bera­tung durch die BLÄK, Abtei­­lung für Weiter­­bil­­dung I (Befug­­nisse), notwen­­dig.

    Weiterbildungsbefugnis
    Ermächtigung Befugnis zur Weiterbildung
  • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um einen Antrag auf Weiterbildungsbefugnis stellen zu können?

    • Die entspre­chende Fach­­arzt-, Schwer­­punkt- oder Zusatz­­be­­zeich­­nung muss seit mindes­tens zwei Jahren geführt werden.
    • Nach der entspre­chen­­den Aner­ken­­nung muss seit mindes­tens zwei Jahren eine verant­wor­t­­li­che, einschlä­­gige Tätig­keit ausge­übt worden sein (z. B. als Ober­­arzt oder nieder­­ge­las­­se­­ner Arzt).
    • Die Weiter­­bil­­dungs­­­stätte muss seit mindes­tens einem Jahr beste­hen.
    • In der Regel ist eine Leis­tungs­­­sta­tis­tik der letz­ten zwölf Monate vorzu­le­­gen.
    Weiterbildungsbefugnis
    Ermächtigung Befugnis zur Weiterbildung

    Auszug Weiterbildungsordnung

    Abschnitt A, § 5, (2)
    Die Befug­nis zur Weiter­bil­dung zum Erwerb einer Fach­arzt-, Schwer­punkt- und/oder Zusatz­be­zeich­nung darf nur dem Arzt erteilt werden, der
    a)
    diese Bezeichnung führt,
    b)
    fachlich und persönlich geeignet ist und
    c)
    nach Abschluss seiner Weiterbildung mindestens die der Befugnisdauer entsprechende Zeit, jedoch nicht weniger als zwei Jahre, in verantwortlicher Stellung einschlägig tätig war.
  • Kann ich die Weiterbildungsbefugnis mit einer Teilzeittätigkeit beantragen?

    Eine Weiter­­bil­­dung hat grun­d­­sätz­­lich haupt­­be­­ruf­­lich und ganz­tä­­gig (38,5 Stun­­den von Montag bis Frei­­tag) zu erfol­­gen. Dies zieht nach sich, dass der Weiter­­bil­­der verpflich­tet ist, die Weiter­­bil­­dung ganz­tä­­gig und haupt­­be­­ruf­­lich persön­­lich zu leiten sowie zeit­­lich und inhal­t­­lich gemäß der Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung zu gestal­ten. Eine Auftei­­lung auf mehrere teil­­zeit­­be­schäf­tigte Weiter­­bil­­dungs­­­be­­fugte ist jedoch möglich, wenn durch komple­­men­täre Arbeits­­zei­ten insge­­samt eine ganz­tä­­gige Weiter­­bil­­dung gewähr­leis­tet ist.

    Weiterbildungsbefugnis
    Ermächtigung Befugnis zur Weiterbildung

    Auszug Weiterbildungsordnung

    Abschnitt A, § 5, (3)
    Der befugte Arzt ist verpflich­tet, die Weiter­bil­dung persön­lich zu leiten und grund­sätz­lich ganz­tä­gig durch­zu­füh­ren sowie zeit­lich und inhalt­lich entspre­chend dieser Weiter­bil­dungs­ord­nung zu gestal­ten und die Rich­tig­keit der Doku­men­ta­tion der Weiter­bil­dung eines in Weiter­bil­dung befind­li­chen Arztes gemäß § 8 zu bestä­ti­gen. Eine Auftei­lung auf mehrere teil­zeit­be­schäf­tigte Weiter­bil­dungs­be­fugte ist jedoch möglich, wenn durch komple­men­täre Arbeits­zei­ten eine ganz­tä­gige Weiter­bil­dung
    gewähr­leis­tet ist. Dies gilt auch, wenn die Befug­nis mehre­ren Ärzten an einer oder mehre­ren Weiter­bil­dungs­stät­ten gemein­sam erteilt wird. Ist ein befug­ter Arzt an mehr als einer Weiter­bil­dungs­stätte tätig, ist eine gemein­same Befug­nis mit einem weite­ren befug­ten Arzt an jeder Weiter­bil­dungs­stätte erfor­der­lich.
  • Wie viele Weiterbildungsbefugnisse kann ich beantragen?

    Eine Befug­­nis kann in der Regel nur für den Erwerb von einer Fach­­arz­t­­be­­zeich­­nung und/oder einer zuge­hö­ri­­gen Schwer­­punk­t­­be­­zeich­­nung und/oder einer Zusatz­­be­­zeich­­nung erteilt werden.

    Weiterbildungsbefugnis
    Ermächtigung Befugnis zur Weiterbildung Befugnisantrag

    Auszug Weiterbildungsordnung

    Abschnitt A, § 5, (5)
    Für die Ertei­lung der Befug­nis sind unter Berück­sich­ti­gung der Anfor­de­run­gen an Inhalt, Ablauf und Ziel der Weiter­bil­dung folgende Krite­rien maßge­bend:
    1.
    Versorgungsauftrag (Anzahl sowie Erkrankungs- und Verletzungsarten der Patienten),
    2.
    Leistungsstatistik (Art und Anzahl der ärztlichen Leistungen) und
    3.
    personelle und materielle Ausstattung der Weiterbildungsstätte.
    Hierzu kann der Vorstand Richt­li­nien erlas­sen. Auf Verlan­gen sind der Kammer Auskünfte zu ertei­len. Der Weiter­bil­der hat Verän­de­run­gen in Struk­tur und Größe der Weiter­bil­dungs­stätte sowie der Leis­tungs­sta­tis­tik unver­züg­lich der Kammer anzu­zei­gen. Der Umfang der Befug­nis ist an Verän­de­run­gen anzu­pas­sen.
  • Wie lange ist eine Weiterbildungsbefugnis gültig?

    Die Befug­­nis erlischt mit der Been­­di­­gung der Täti­k­­geit des Weiter­­bil­­ders an der Weiter­­bil­­dungs­­­stätte.

    Weiterbildungsbefugnis
    Ermächtigung Befugnis zur Weiterbildung

    Auszug Weiterbildungsordnung

    Abschnitt A, § 7, (2)
    Die Befug­nis erlischt mit Been­di­gung der Tätig­keit des Weiter­bil­ders an der Weiter­bil­dungs­stätte oder im Fall des Wider­rufs der Zulas­sung als Weiter­bil­dungs­stätte.
  • Woher bekomme ich als Vertragsarzt eine Assistentengenehmigung?

    Sobald durch die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer eine Weiter­­bil­­dungs­­­be­­fug­­nis erteilt wurde, kann bei der Kassen­ärz­t­­li­chen Verei­­ni­­gung Bayerns (KVB) ein Antrag auf Assis­ten­ten­­ge­­neh­­mi­­gung gestellt werden.
    Hier finden Sie weitere Infor­­ma­tio­­nen.

    Assistentengenehmigung
    Ermächtigung Befugnis zur Weiterbildung
  • Muss ich der Bayerischen Landesärztekammer eine neue Weiterbildungsstätte mitteilen?

    Ja, Sie müssen aber nicht nur den Wech­­sel der Weiter­­bil­­dungs­­­stätte melden. Gemäß § 5 Abs. 1 Buch­­stabe f der Melde­ord­­nung müssen Sie der für Sie zustän­­di­­gen Melde­­stelle (Bezirks­­ver­­­band oder über das Formu­lar “Verän­­de­rungs­­­mel­­dung“ auf unse­­rer Home­page) mittei­len, in welcher Fach­­arzt- und/oder Schwer­­punk­t­­kom­­pe­tenz bzw. in welcher Zusatz­wei­ter­­bil­­dung und in welcher Abtei­­lung Sie in Weiter­­bil­­dung sind. Ein Wech­­sel der Abtei­­lung muss eben­falls gemel­­det werden.

    Weiterbildung Weiterbildungsstätte
  • Muss ich die Änderung meines Namens, Titels oder meiner Tätigkeit (Standortwechsel etc.) der Bayerischen Landesärztekammer mitteilen?

    Jegli­che Ände­run­­gen, die die Person oder die Tätig­keit betre­f­­fen, sind dem zustän­­di­­gen ärzt­­li­chen Kreis- oder Bezirks­­ver­­­band zu melden. Falls Sie über eine Weiter­­bil­­dungs­­­be­­fug­­nis verfü­­gen, sind diese Ände­run­­gen auch der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­t­­kam­­mer mitzu­tei­len.

    Änderung der Meldedaten
    Namensänderung Titeländerung Standortänderung
  • Kann ich als Praktischer Arzt eine Weiterbildungsbefugnis in der ambulanten hausärztlichen Versorgung zum Facharzt für Allgemeinmedizin beantragen?

    Für die Ertei­­lung einer Weiter­­bil­­dungs­­­be­­fug­­nis ist es zwin­­gend notwen­­dig, dass der betre­f­­fende Arzt die Bezeich­­nung führt, für die er eine Weiter­­bil­­dungs­­­be­­fug­­nis bean­tra­­gen möchte. Somit ist für einen Prak­ti­­schen Arzt die Ertei­­lung einer Weiter­­bil­­dungs­­­be­­fug­­nis in der ambu­lan­ten haus­ärz­t­­li­chen Versor­­gung zum Fach­­arzt für Allge­­mein­­me­­di­­zin nicht möglich.

    Praktischer Arzt

    Auszug Heilberufe-Kammergesetz

    Art. 31, (2),
    Sie kann für ein Gebiet oder Teilgebiet nur erteilt werden, wenn der Arzt die entsprechende Bezeichnung führt; sie kann mehreren Ärzten gemeinsam erteilt werden.
  • Wird die Facharztweiterbildung finanziell gefördert?

    Ja. Gemäß § 75 a SGB V ist eine spezi­elle Förde­rung der haus­ärz­t­­li­chen und fach­ärz­t­­li­chen Weiter­­bil­­dung möglich. Die Förde­rung rich­tet sich im fach­ärz­t­­li­chen Bereich an ausge­wählte Arzt­­grup­­pen. Mehr Infor­­ma­tio­­nen zur gesetz­­li­chen Förde­rung nach § 75 a SGB V finden Sie auf der Webseite der Kassen­ärz­t­­li­chen Verei­­ni­­gung Bayerns https://www.kvb.de/nach­wuchs/weiter­­bil­­dung/foer­­de­rung-fachae­rz­t­­li­che-weiter­­bil­­dung/gesetz­­li­che-foer­­de­rung-nach-75a/.

    Weiterbildung Förderung
  • Was ist unter einer Nebenbestimmung zu verstehen?

    Eine Neben­­be­­stim­­mung ist Bestan­d­­teil der Weiter­­bil­­dungs­­­be­­fug­­nis. Es handelt sich um einen Zusatz in Form von „freien Aufla­­gen“, „Hospi­ta­tio­­nen“, „Rota­tio­­nen“ etc., der die entspre­chende Weiter­­bil­­dungs­­­be­­fug­­nis erwei­tert oder beschränkt.

    Nebenbestimmungen
    Rotation Hospitation Auflage
  • Wie sind Nebenbestimmungen zu Weiterbildungsbefugnissen in der Allgemeinmedizin zu verstehen? (z. B. "Die geforderten Weiterbildungsinhalte bezüglich Doppler-Sonographie/ psychosomatischer Grundversorgung/ Diabetikerschulung etc. müssen vom in Weiterbildung befindlichen Arzt bereits erworben worden sein oder bei einem anderen nach der aktuellen Weiterbildungsordnung befugten Weiterbilder erworben werden.")

    Gefor­­derte Weiter­­bil­­dungs­­in­halte, die vom eige­­nen Weiter­­bil­­der nicht vermit­telt werden können, müssen die Weiter­­bil­­dungs­­as­­sis­ten­ten entwe­­der bereits in ausrei­chen­­der Anzahl erwor­­ben haben oder in ihrer verblei­­ben­­den Weiter­­bil­­dungs­­­zeit bei einem ande­ren hier­­für befug­ten Weiter­­bil­­der noch erwer­­ben. Hier­­bei handelt es sich ausschließ­­lich um Weiter­­bil­­dungs­­in­halte, nicht um zusätz­­li­che Weiter­­bil­­dungs­­­zei­ten.

    Nebenbestimmungen
  • Kann eine im Ausland absolvierte ärztliche Tätigkeit als Weiterbildungszeit anerkannt werden?

    Auslan­d­­stä­tig­kei­ten können ganz oder teil­­weise als Weiter­­bil­­dungs­­­zei­ten ange­rech­­net werden, wenn sie den Grun­d­­sät­­zen der Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung entspre­chen. Zu beach­ten ist, dass die Über­prü­­fung von Auslands­­zei­ten kosten­pflich­tig ist und Gebüh­ren aufwands­­be­­zo­­gen gemäß der gelten­­den Gebüh­ren­­sat­­zung erho­­ben werden.

    Weiterbildung Ausland
    Auslandsanerkennung
  • Kann eine im Ausland erworbene Facharztqualifikation in Deutschland anerkannt werden?

    Im Ausland erwor­­bene Fach­­arz­t­qua­­li­­fi­­ka­tio­­nen können unter bestim­m­ten Voraus­­set­­zun­­gen aner­­kannt werden. Auch kann eine Urkunde über eine deut­­sche Fach­­arz­t­­kom­­pe­tenz ausge­­stellt werden, wenn bestimmte Voraus­­set­­zun­­gen zutre­f­­fen. Zu diffe­ren­­zie­ren ist hier­­bei, ob die Quali­­fi­­ka­tion in einem EU/EWR-Staat, einem Staat, dem Deutsch­­land und die Euro­päi­­sche Union einen entspre­chen­­den Rechts­an­­spruch einge­räumt haben (Vertrags­­staat), oder in einem ande­ren Land außer­halb dieses Raumes (Drit­t­­staat) erwor­­ben wurde. Zu beach­ten ist, dass die Über­prü­­fung der Fach­­arz­t­qua­­li­­fi­­ka­tion aus Drit­t­­staa­ten oder von Fach­­arz­t­qua­­li­­fi­­ka­tio­­nen, die nach EU-Recht nicht auto­­ma­tisch aner­­kannt werden, kosten­pflich­tig ist und Gebüh­ren gemäß der gelten­­den Gebüh­ren­­sat­­zung erho­­ben werden.

    Weiterbildung Ausland
    Auslandsanerkennung Facharztqualifikation
  • Wann ist mein Prüfungstermin?

    • Grun­d­­sätz­­lich gilt, dass die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer den Termin der Prüfung in ange­­mes­­se­­ner Frist nach der Zulas­­sung fest­­setzt.
    • Nach erfol­g­ter Zulas­­sung können Sie sich jeder­­zeit an die Prüfungs­­ab­tei­­lung wenden. Auskünfte über Termine werden
      grun­d­­sätz­­lich erst nach erfol­g­ter Zulas­­sung zum Prüfungs­­­ge­spräch mitge­­teilt.
    • Mit dem Einrei­chen des Antra­­ges erklä­ren Sie in der Regel, ab welchem Termin Sie prüfungs­­­be­reit sein werden. Soll­ten bestimmte Zeit­ab­schnitte für die Prüfung nicht in Frage kommen, weisen Sie bitte möglichst schon bei Einrei­chung des Antra­­ges darauf hin. Wich­tige Hinweise sind z. B. geplante Nieder­las­­sun­­gen, neue Arbeits­s­tel­len, geplan­ter Umzug in ein ande­res Bundes­­land bzw. ins Ausland, Entbin­­dungs­­ter­­min etc. . Auch jegli­che rele­vante Ände­run­­gen nach der Zulas­­sung zur Prüfung bis zum Tag der Prüfung (z. B. Wech­­sel des Arbeits­­plat­­zes) müssen der Prüfungs­­ab­tei­­lung umge­hend mitge­­teilt werden.
    Prüfungstermin
    Prüfung Fachgespräch Facharztprüfung
  • Was wäre ein Grund, nach erfolgter Zulassung sehr schnell einen Prüfungstermin zu erhalten?

    • Die Prüfungs­­ab­tei­­lung wird in jedem Fall versu­chen, für Sie so schnell wie möglich einen Prüfungs­­ter­­min zu orga­­ni­­sie­ren. Grun­d­­sätz­­lich gilt, dass die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer den Termin der Prüfung in ange­­mes­­se­­ner Frist nach der Zulas­­sung fest­­setzt und Sie zu diesem Termin mit einer Frist von mindes­tens zwei Wochen lädt.
    • Falls Sie sich bei Antrag­s­tel­­lung bereit erklärt haben, jeder­­zeit prüf­­be­reit zu sein, wird Ihnen auto­­ma­tisch nach erfol­g­ter Zulas­­sung der schnellst­mög­­li­che Prüfungs­­ter­­min zuge­­teilt.
    • Soll­ten bestimmte Zeit­ab­schnitte für die Prüfung nicht in Frage kommen, weisen Sie bitte möglichst schon bei Einrei­chung des Antra­­ges darauf hin. Wich­tige Hinweise sind z. B. geplante Nieder­las­­sun­­gen, neue Arbeits­s­tel­len, geplan­ter Umzug in ande­res Bundes­­land bzw. ins Ausland, Entbin­­dungs­­ter­­min etc.
    • Wir möch­ten Sie jedoch ausdrück­­lich darauf aufmerk­­sam machen, dass nicht alle Beson­­der­hei­ten (z. B. das Einge­hen von termin­­li­chen Verpflich­tun­­gen, Anmie­tung von Praxis­räu­­men, etc.) berück­­sich­tigt werden können.
    Prüfungstermin
    schneller Prüfungstermin
  • Wie setzt sich der Prüfungsausschuss zusammen?

    • Jedem Prüfungs­­aus­­schuss gehö­ren mindes­tens drei Ärztin­­nen oder Ärzte an (Prüfungs­­vor­­­sitz und zwei Fach­prü­­fer). Das als Rechts­auf­­sichts­­be­hörde für die Kammer zustän­­dige Staats­­­mi­­nis­te­rium kann ein weite­res Mitglied bestim­­men. Die Prüfung kann auch bei Abwe­­sen­heit des vom Staats­­­mi­­nis­te­rium bestim­m­ten Mitglieds durch­­­ge­­führt werden.
    • Die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer versucht stets, für eine neutrale Prüfungs­­at­­mo­­sphäre zu sorgen. Die Mitglie­­der des Prüfungs­­aus­­schus­­ses werden deshalb in der Regel so ausge­wählt, dass sie nicht in der Weiter­­bil­­dung von Antrag­s­tel­le­rin­­nen und Antrag­s­tel­­lern invol­viert waren. Hier­­für benö­tigt die Prüfungs­­ab­tei­­lung eine möglichst lücken­lose Aufs­tel­­lung Ihres beruf­­li­chen, ärzt­­li­chen Werde­­gangs mit sämt­­li­chen ärzt­­li­chen Tätig­kei­ten.
    Prüfungsausschuss
    Prüfungsgremium Fachprüfer
  • Erfahre ich die Namen der Mitglieder des Prüfungsausschusses vorab?

    Vor dem Prüfungs­­­tag erfah­ren weder Sie, noch Mitglie­­der des Prüfungs­­aus­­schus­­ses, wer nament­­lich in das Prüfungs­­­ver­­fah­ren einge­­schal­tet ist. Selbst­­ver­­­stän­d­­lich können alle Betei­­lig­ten am Prüfungs­­­tag bei der persön­­li­chen Anmel­­dung die Namen erfah­ren.

    Prüfungsausschuss
  • Sind die Prüfungen Einzelgespräche?

    Ja, die Prüfun­­gen sind Einzel­prü­­fun­­gen.

    Prüfung
    Facharztprüfung Einzelgespräch
  • Sind die Prüfungen öffentlich?

    Nein, die Prüfungs­­­ge­sprä­che sind nicht öffent­­lich.

    Prüfung
    öffentliche Prüfung
  • Was ist der Inhalt der Prüfung? Gibt es dazu Literatur oder einen Fragenkatalog?

    • Die Prüfung kann sich auf alle in der Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung vorge­­schrie­­be­­nen Weiter­­bil­­dungs­­in­halte erstre­­cken. Sie finden die Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nun­­gen und die dazu gehö­ri­­gen Richt­­li­­nien auch auf der Home­page der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer (BLÄK) und können darin die Weiter­­bil­­dungs­­in­halte nach­le­­sen.
    • Es gibt seitens der BLÄK keine spezi­el­len Lite­ra­tur­emp­­feh­­lun­­gen oder Fragen­­ka­ta­­loge.
    Prüfungsinhalt
  • Wie lange dauert die Prüfung?

    Die Dauer der Prüfung beträgt mindes­tens 30 Minu­ten.

    Prüfungsdauer
    Facharztprüfung
  • Was ist, wenn ich aus Bayern weggehe, werde ich dann noch geprüft?

    Entschei­­dend ist, dass die Prüfung nur stat­t­­fin­­den kann, wenn Sie am Prüfungs­­­tag recht­mä­­ßi­­ges Mitglied bei einem Ärzt­­li­chen Kreis- und Bezirks­­ver­­­band in Bayern sind (siehe Melde­ord­­nung). Hier­­für ist es notwen­­dig, dass Sie am Tag der Prüfung in Bayern ärzt­­lich tätig sind, oder, falls Sie am Tag der Prüfung keiner ärzt­­li­chen Tätig­keit nach­­ge­hen, Ihren Haup­t­wohn­­sitz in Bayern haben.

    Facharztprüfung

    Meldeordnung

    schreibbrett_paragraph
  • Mitglieder

  • Wie kann ich die Adresse für den Versand des Bayerischen Ärzteblattes (monatlich) bzw. des Deutschen Ärzteblattes (wöchentliche Ausgabe) ändern?

    Die Versan­d­­adresse kann direkt über das Meine-BLÄK-Portal gesteu­ert werden. Die zustän­­dige https://api.blaek.de/Adress-Liste Bezirks­­ve­­bände: Melde­­stelle und die Zentrale Mitglie­­der Verwal­tung (ZMV) der BLÄK, Tele­­fon 089 4147–114, können diese Ände­rung ebenso für Sie vorneh­­men.

    Ärzteblatt Adressänderung Bayerisches Ärzteblatt
    Adresse Versand
  • Wo kann ich eine Änderung meiner Privatanschrift mitteilen?

    Die Privat­an­­schrift kann direkt über das Meine-BLÄK-Portal geän­­dert werden. Die zustän­­dige Melde­­stelle und die Zentrale Mitglie­­der Verwal­tung (ZMV) der BLÄK, Tele­­fon 089 4147–114, können diese Ände­rung aber ebenso für Sie vorneh­­men.

    Adressänderung Bayerisches Ärzteblatt Anschriftenänderung Adressänderung Deutsches Ärzteblatt Meldedaten Adresse
    Anschriftenänderung Meldung
  • Wo kann ich eine Änderung der Dienstanschrift und der Tätigkeit melden?

    Die Dienst­an­­schrift und die Tätig­keit können direkt über das Meine-BLÄK-Portal geän­­dert werden. Die zustän­­dige Melde­­stelle und die Zentrale Mitglie­­der Verwal­tung (ZMV) der BLÄK (Tele­­fon 089 4147–114) können diese Ände­rung aber ebenso für Sie vorneh­­men.

    Anschriftenänderung Tätigkeitsänderung Meldedaten Dienstanschrift
    Tätigkeitswechsel
  • Wo finde ich verkehrsmedizinische Gutachter oder Verkehrsmediziner?

    Die für Sie zustän­­dige Zulas­­sungs- und Führer­­schein­­stelle bzw. das Landrat­­samt kann Ihnen diese nennen.

    Verkehrsmedizin Verkehrsmedizinsche Gutachten
    Gutachter Führerschein
    Patient
  • Wie erfahre ich meine Mitgliedsnummer (MNR) ?

    Die Mitglieds­­num­­mer (MNR) finden Sie auf dem Adressauf­kle­­ber des Baye­ri­­schen Ärzte­­blat­tes ober­halb Ihrer Adresse. Es sind die ersten 6 Stel­len auf dem Aufkle­­ber. Die Mitglieds­­num­­mer können Sie sich außer­­dem direkt über das Meine-BLÄK-Portal unter „Mel­­de­da­ten“ anzei­­gen lassen. Die zustän­­dige Melde­­stelle und die Zentrale Mitglie­­der Verwal­tung (ZMV) der BLÄK, Tele­­fon 089 4147–114, können Ihnen diese ebenso mittei­len.

    Mitgliedsnummer
    Arztnummer BAN Nummer

      Adressaufkleber Ärzteblatt

      Adressaufkleber Ärzteblatt
  • Wie erfahre ich meine bundeseinheitliche Arztnummer (BAN )?

    Die bundes­ein­heit­­li­che Arzt­­num­­mer (BAN) können Sie sich direkt über das Meine-BLÄK-Portal unter „Mel­­de­da­ten“ anzei­­gen lassen. Die zustän­­dige Melde­­stelle und die Zentrale Mitglie­­der Verwal­tung (ZMV) der BLÄK, Tele­­fon 089 4147–114, können Ihnen diese ebenso mittei­len. Die BAN ändert sich bei einem Kammer­­wech­­sel NICHT.

    Arztnummer Bundeseinheitliche Arztnummer BAN
    Mitgliedsnummer
  • Wie erfahre ich meine lebenslange Arztnummer (LAN )?

    Die lebens­lange Arzt­­num­­mer (LAN ) wird von der Kassen­ärz­t­­li­chen Verei­­ni­­gung (KV) verge­­ben, weitere Infor­­ma­tio­­nen finden Sie auch auf der Webseite der Kassen­ärz­t­­li­chen Verei­­ni­­gung Bayerns (KVB).

    Arztnummer LAN Lebenslange Arztnummer
    KV KVB
  • Berufsordnung

  • Was sind Details und die Erfordernisse einer Berufshaftpflichtversicherung?

    Gemäß § 21 der Berufs­­ord­­nung für die Ärzte Bayers (BO) und Art. 18 Abs. 1 Nr. 4 Heil­­be­­rufe-Kammer­­ge­­setz (HKaG) ist der Arzt verpflich­tet, sich hinrei­chend gegen Haft­pflicht­an­sprü­che im Rahmen seiner beruf­­li­chen Tätig­keit zu versi­chern. Auf Verlan­­gen ist dem zustän­­di­­gen Ärzt­­li­chen Bezirks­­ver­­­band oder der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer ein entspre­chen­­der Nach­weis über das Vorlie­­gen der Versi­che­rung vorzu­le­­gen, Art. 18 Abs. 1 Nr. 4 HKaG.

    Weitere Infor­­ma­tio­­nen entneh­­men Sie bitte dem „Infor­­ma­ti­­ons­­blatt der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer vom 07.11.2018“.

    Berufshaftpflicht
    Nachhaftung Nachhaftungsversicherung Ruhestand Haftpflicht Versicherung
    Patient
  • Presse

  • An wen richte ich eine Presseanfrage?

    Pres­­se­an­fra­­gen rich­ten Sie bitte an unsere Pres­­se­­stelle, am besten per E-Mail an pres­­se@blaek.de oder tele­­fo­­nisch unter 089 4147–268. Ihre Anfrage wird dann schnellst­mög­­lich beant­wor­tet.

    Presse
    Medienanfragen Zeitungen Fernsehen Interviewpartner
  • An wen wende ich mich für Interviewanfragen?

    Inter­view­­an­fra­­gen rich­ten Sie bitte an unsere Pres­­se­­stelle, am besten per E-Mail an pres­­se@blaek.de oder tele­­fo­­nisch unter 089 4147–268. Ihre Anfrage wird dann schnellst­mög­­lichst koor­­di­­niert und beant­wor­tet.

    Presse
    Medien Zeitungen Fernsehen
  • Wo finde ich die Pressemeldungen der Bayerischen Landesärztekammer?

    Die aktu­el­len Pres­­se­­mit­tei­­lun­­gen finden Sie hier.

    Pressemitteilungen
    Medien Medienanfragen Zeitungen Fernsehen Radio
    MFA
  • Wie kann ich mich in den Presseverteiler aufnehmen lassen?

    Bitte senden Sie eine entspre­chende Anfrage an pres­­se@blaek.de. Die Anfrage sollte Ihre Kontak­t­da­ten und das Medium enthal­ten, für welches Sie tätig sind.

    Presse Presseverteiler Medienverteiler
    Medien Medienanfragen Zeitungen Radio Fernsehen
    MFA
  • Gibt es eine Möglichkeit, einen Arzt in einer bestimmten Region zu suchen?

    Die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer bietet auf der Inter­­netseite www.arzt-bayern.de ein Such­pro­­gramm für über 18.000 Ärztin­­nen und Ärzte in Bayern an. Hier können nach Orten und Fach­­ge­­bie­ten alle Ärzte gesucht werden, die an diesem Such­pro­­gramm teil­­neh­­men.

    Versorgungsangebot Ärzte und Psychotherapeuten KVB
    Anzahl der Ärzte
  • Wo finde ich druckfähige Bilder des Vorstandes und des Präsidiums der BLÄK?

    Druck­­fä­hige Bilder finden Sie hier.

    Präsidium der BLÄK Vorstand
    Dr. Quitterer Dr. Rechl Dr. Botzlar
  • Wo finde ich Hinweise auf den Pressekodex?

    Den Pres­­se­­ko­­dex finden Sie auf den Seiten des Pres­­se­ra­tes.

    Pressekodex
  • Wo finde ich Hinweise auf die berufliche Kommunikation von Ärzten?

    In der Berufs­­ord­­nung für die Ärzte Bayerns im § 27 lesen Sie mehr über die beruf­­li­che Kommu­­ni­­ka­tion.

    Berufliche Kommunikation

    Auszug Berufsordnung für die Ärzte Bayerns

    2. Berufliche Kommunikation

  • Recht

  • Muss ich von meinen Patienten ab dem 25. Mai 2018 (Inkrafttreten EU-DSGVO) eine Vereinbarung zur Datenverarbeitung unterschreiben lassen?

    (Art. 9 Abs. 2 h) DSGVO erlaubt die Verar­­bei­tung von Gesun­d­heits­­da­ten u. a. dann, wenn diese für Zwecke der Gesun­d­heits­­vor­­­sorge, für die medi­­zi­­ni­­sche Diagno­s­tik, die Versor­­gung oder Behan­d­­lung im Gesun­d­heits­­­be­reich oder aufgrund eines Vertra­­ges mit einem Ange­hö­ri­­gen eines Gesun­d­heits­­­be­ru­­fes erfor­­der­­lich ist. Diese Daten müssen gemäß Art. 9 Abs. 3 DSGVO von Fach­­per­­so­nal oder unter dessen Verant­wor­tung verar­­bei­tet werden und dieses Fach­­per­­so­nal muss dem Berufs­­­ge­heim­­nis unter­­lie­­gen.

    Diese Voraus­­set­­zun­­gen sehen wir – in Abstim­­mung mit dem Baye­ri­­schen Landes­­amt für Daten­­schutz­auf­­sicht – in einer Arzt­pra­­xis als erfüllt an, so dass eine Einwil­­li­­gung des Betrof­­fe­­nen / Pati­en­ten nicht erfor­­der­­lich ist. Zum einen ist die Verar­­bei­tung perso­­nen­­be­­zo­­ge­­ner Daten für die medi­­zi­­ni­­sche Diagno­s­tik notwen­­dig, zum ande­ren besteht zwischen Arzt und Pati­ent ein Behan­d­­lungs­­­ver­­­trag, weshalb die Date­­ner­he­­bung (Verar­­bei­tung) auch durch § 630 f BGB zwin­­gend vorge­­schrie­­ben ist.

    Datenschutz DSGVO Patienteninformation
    Datenverarbeitung
    MFA
  • Besteht zwischen einem externen Betriebsarzt und der ihn beauftragenden Firma ein Auftragsdatenverarbeitungsverhältnis gemäß Art. 28 EU-DSGVO?

    Der Betriebs­­arzt eines betrie­b­s­ärz­t­­li­chen Diens­tes wird vom Unter­­neh­­mer schrift­­lich bestellt (exter­­ner Arzt oder Ange­­stell­ter des Unter­­neh­­mens) und ist diesem direkt unter­­stellt. Eine Weisungs­­­be­­fug­­nis gegen­­über den Mitar­­bei­tern ergibt sich hieraus nicht, so dass keine Auftrags­da­ten­­ver­­ar­­bei­tung gemäß Art. 28 EU-DSGVO vorliegt und somit auch kein Verzeich­­nis von Verar­­bei­tungs­­tä­tig­kei­ten (Art. 30 EU-DSGVO) geführt werden muss.

    Datenschutz DSGVO
    Betriebsarzt Auftragsdatenverarbeitung
  • Darf ich nach der DSGVO weiterhin personenbezogene Daten via E-Mail, Telefax und / oder WhatsApp versenden?

    Es ist drin­­gend zu empfeh­len, bei der Kommu­­ni­­ka­tion mit den Pati­en­ten via E-Mail eine Verschlüs­­se­­lung vorzu­­se­hen, da andern­falls die sensi­blen Pati­en­ten­da­ten nicht End-zu-End verschlüs­­selt und damit letz­t­en­d­­lich wie eine Post­­karte für Dritte einseh­­bar sind. Es sollte daher streng darauf geach­tet werden, welche Infor­­ma­tio­­nen über den „nor­­ma­len“ E-Mail-Weg verschickt werden. Unpro­ble­­ma­tisch sind sicher­­lich Inhalte zur Praxis­or­­ga­­ni­sa­tion, die even­tu­ell auch auf der Website der Arzt­pra­­xis auffin­d­­bar sind. Auch Termi­­ne­rin­­ne­run­­gen oder reine Termin­­ver­­ein­­ba­run­­gen sind weni­­ger kritisch, wenn sie keine Hinweise auf die Art der Unter­­su­chung enthal­ten und zuvor das Einver­­­stän­d­­nis des Pati­en­ten einge­holt wurde. Deshalb ist auch in solchen Fällen zu beach­ten, dass Termin­­ver­­ein­­ba­run­­gen, aus denen der Grund des Arzt­­be­­su­ches hervor­­­geht, vertrau­­lich sind. Daher sollte insbe­­son­­dere auch das Praxis­­per­­so­nal für einen daten­­schutz­­kon­­for­­men Umgang mit Pati­en­ten­da­ten sensi­­bi­­li­­siert werden.

    Grun­d­­sätz­­lich ist auch bei der Versen­­dung von Pati­en­ten­da­ten per Fax eine beson­­dere Sorg­falt anzu­wen­­den, da es sich auch hier­­bei um eine Art „offene Zustel­­lung“ handelt. Soweit dennoch im Einzel­fall Pati­en­ten­da­ten per Fax versandt werden sollen, muss zwin­­gend beim Versen­­den der Pati­en­ten­da­ten sicher­­ge­­stellt sein, dass nur der Empfän­­ger selbst oder ausdrück­­lich dazu ermäch­tigte Dritte Kennt­­nis vom Inhalt des Schrei­­bens erhal­ten. Dies gilt insbe­­son­­dere dann, wenn ärzt­­li­che Mittei­­lun­­gen an den Pati­en­ten gefaxt werden (in dessen Wohnung bezie­hungs­­­weise an dessen Arbeits­­platz). Diese Siche­rung kann zum Beispiel durch Ankün­­di­­gung der Über­­sen­­dung beim Empfän­­ger erreicht werden. Wich­tig ist eben­falls, dass regel­mä­­ßig gespei­cherte Fax-Rufnum­­mern über­­­prüft werden.

    Bitte beach­ten Sie: Eine Fehl­­zu­s­tel­­lung bei der Über­tra­­gung von Tele­fa­­xen mit beson­­ders schutz­wür­­di­­gem Inhalt, wie beispiels­­weise medi­­zi­­ni­­sche Daten, kann gravie­rende Folgen für den Absen­­der, Empfän­­ger und den Betrof­­fe­­nen haben. Deshalb sollte zumin­­dest in diesen Fällen eine unver­­schlüs­­selte Daten­­über­­tra­­gung unter­blei­­ben. Auch der Kommu­­ni­­ka­ti­­ons­­weg über WhatsApp ist nicht zu empfeh­len. Laut der neuen Richt­­li­­nie dürfen Ärzte und Arbeit­­ge­­ber Messen­­ger-Dienste nur anwen­­den, wenn die Daten­­si­cher­heit und der Schutz vor unbe­rech­tig­ten Daten­­zu­­grif­­fen sicher­­ge­­stellt sind. Dies ist bei WhatsApp gerade nicht der Fall, da die App sich den Zugang zu den Kontak­ten bezie­hungs­­­weise zum Adress­­buch der User verschafft.

    Soll­ten Sie alter­na­tive Kommu­­ni­­ka­ti­­ons-Apps verwen­­den wollen ist drin­­gend zu empfeh­len, sich vor Nutzung mit dem zustän­­di­­gen Baye­ri­­schen Landes­­amt für Daten­­schutz­auf­­sicht (BayLDA), Prome­nade 27, 91522 Ansbach, Tel. 0981 53 1300, Fax 0981 53 98 1300, E-Mail: post­s­tel­le@lda.bayern.de, in Verbin­­dung zu setzen, um dies über­­prü­­fen zu lassen.

    Datenschutz DSGVO
    Fax E-Mail WhatsApp
    MFA
  • Müssen die Mitarbeiter in einer Arztpraxis zum Datengeheimnis verpflichtet werden?

    Die DSGVO enthält zwar keine ausdrück­­li­che Rege­­lung zur Verpflich­tung von Mitar­­bei­tern auf das Daten­­ge­heim­­nis, jedoch hat jeder Verant­wor­t­­li­che die Pflicht, seine Mitar­­bei­ter entspre­chend anzu­wei­­sen. Das Landes­­amt für Daten­­schutz­auf­­sicht empfiehlt deshalb, die Mitar­­bei­ter nach­weis­­bar über ihre Pflich­ten nach der DSGVO zu unter­rich­ten.
    Die Kassen­ärz­t­­li­che Verei­­ni­­gung Bayerns (KVB) hat hierzu im Inter­­net unter www.kvb.de ein entspre­chen­­des Muster „Ver­pflich­tung zur Einhal­tung der daten­­schutz­recht­­li­chen Anfor­­de­run­­gen nach der Daten­­schutz-Grun­d­­ver­­ord­­nung (DS-GVO)“ veröf­­fent­­licht, das auf die Belange einer Arzt­pra­­xis ange­passt wurde.

    Datenschutz DSGVO Mitarbeiterpflichten
    Datengeheimnis
    MFA
  • Wie muss eine datenschutzrechtskonforme Vereinbarung bei einer Praxisgemeinschaft nach Art. 26 DSGVO (gemeinsam Verantwortliche) aussehen?

    Der Bundes­­ver­­­band Infor­­ma­ti­­ons­­wir­t­­schaft, Tele­­kom­mu­­ni­­ka­tion und neue Medien e. V. (Bitkom) hat eine Check­­liste heraus­­ge­­ge­­ben, die als Hilfe­s­tel­­lung für eine Verein­­ba­rung nach Art. 26 DSGVO dienen soll. Daraus geht hervor, dass insbe­­son­­dere folgende Punkte in einer solchen Verein­­ba­rung zwin­­gend mitauf­­ge­nom­­men werden müssen:

    » Fest­hal­ten der Vertrags­par­teien
    » Aufga­­ben­­be­schrei­­bung mit Abgren­­zung, welcher Verant­wor­t­­li­che welche Aufgabe über­­­nimmt
    » Fest­le­­gung des Zwecks und der Mittel der Daten­­ver­­ar­­bei­tung
    » Pflich­ten der jewei­­li­­gen Vertrags­par­tei

    Die Verein­­ba­rung sollte außer­­dem zwin­­gend die tatsäch­­li­chen Funk­tio­­nen und Bezie­hun­­gen der gemein­sa­­men Verant­wor­t­­li­chen gegen­­über der betrof­­fe­­nen Person wider­­spie­­geln. Des Weite­ren sollte eine interne Ausgleichs­re­­ge­­lung für den Fall getrof­­fen werden, dass ein Verant­wor­t­­li­cher wegen des Fehlers des ande­ren von der betrof­­fe­­nen Person aufgrund von Art. 26 Abs. 3 DSGVO in Anspruch genom­­men wird.

    Datenschutz DSGVO Praxisgemeinschaft
    Art. 26 DSGVO
    MFA
  • Müssen Arztpraxen die Patienteninformation zum Datenschutz von den Patienten unterschreiben lassen?

    Nein.
    Nach Art. 9 Abs. 2 h DSGVO ist die Verar­­bei­tung von Gesun­d­heits­­da­ten u. a. dann erlaubt, wenn diese für Zwecke der Gesun­d­heits­­vor­­­sorge, für die medi­­zi­­ni­­sche Diagno­s­tik, die Versor­­gung oder Behan­d­­lung im Gesun­d­heits­­­be­reich oder aufgrund eines Vertra­­ges mit einem Ange­hö­ri­­gen eines Gesun­d­heits­­­be­ru­­fes erfor­­der­­lich ist. Diese Daten müssen gemäß Art. 9 Abs. 3 DSGVO von Fach­­per­­so­nal oder unter dessen Verant­wor­tung verar­­bei­tet werden und dieses Fach­­per­­so­nal muss dem Berufs­­­ge­heim­­nis unter­­lie­­gen. Diese Voraus­­set­­zun­­gen sehen wir – in Abstim­­mung mit dem Baye­ri­­schen Landes­­amt für Daten­­schutz­auf­­sicht – in einer Arzt­pra­­xis als erfüllt an, so dass eine Einwil­­li­­gung des Betrof­­fe­­nen / Pati­en­ten nicht erfor­­der­­lich ist. Zum einen ist die Verar­­bei­tung perso­­nen­­be­­zo­­ge­­ner Daten für die medi­­zi­­ni­­sche Diagno­s­tik notwen­­dig, zum ande­ren besteht zwischen Arzt und Pati­ent ein Behan­d­­lungs­­­ver­­­trag, weshalb die Date­­ner­he­­bung (Verar­­bei­tung) auch durch § 630 f BGB zwin­­gend vorge­­schrie­­ben ist.

    Datenschutz DSGVO Patienteninformation
    MFA Patient
  • Brauche ich eine schriftliche Einwilligung des Patienten für die Einbeziehung einer privaten Verrechnungsstelle?

    Ja, in diesen Fällen müssen Praxen nach­wei­­sen können, dass die Pati­en­ten eine Einwil­­li­­gungs­­er­­klä­rung zur Daten­wei­ter­­gabe unter­­schrie­­ben haben. Zu beach­ten ist, dass seit dem 25. Mai 2018 Einwil­­li­­gungs­­er­­klä­run­­gen den Hinweis erhal­ten müssen, dass der Pati­ent sein Einver­­­stän­d­­nis jeder­­zeit wider­ru­­fen kann.

    Datenschutz DSGVO
    Einwilligung Datenweitergabe Verrechnungsstelle
    MFA Patient
  • Muss ich nach der DSGVO 2018 von jedem Patienten, der mir mit einem gültigen Überweisungsschein zugewiesen wird, einen Verarbeitungsvertrag für personenbezogene Daten unterschreiben lassen?

    Nein.
    Der Abschluss eines Vertra­­ges zur Auftrags­­ver­­ar­­bei­tung ist immer nur dann notwen­­dig, wenn Dritte als Dienst­leis­ter die perso­­nen­­be­­zo­­ge­­nen Daten im Auftrag des Verant­wor­t­­li­chen verar­­bei­ten, z. B. die Praxis­­soft­­ware warten oder Akten- und Daten­trä­­ger nach Ablauf der Aufbe­­wah­rungs­­­frist vernich­ten.

    Datenschutz DSGVO
    Verarbeitungsvertrag
    MFA
  • Müssen eigene Patienten eine Einverständniserklärung zur Weitergabe unterschreiben, wenn ich Befunde, z. B. Laborwerte oder selbst erhobene Befunde, an andere Kollegen weiterleiten möchte?

    Für die Weiter­­gabe an Dritte ist auf das aktua­­li­­sierte Infor­­ma­ti­­ons­­blatt der Bunde­­särz­te­­kam­­mer und der KBV hinzu­wei­­sen. Darin finden Sie unter Punkt 2.4.1 die Voraus­­set­­zun­­gen für eine Einwil­­li­­gung zur Daten­wei­ter­­gabe. Im Grun­d­­satz gilt hier, dass eine Weiter­­gabe nur mit Einwil­­li­­gung erfol­­gen kann, wobei eine Schrift­­form nicht in jedem Fall notwen­­dig ist und konklu­­den­tes Verhal­ten ausrei­chen kann. In Zwei­­fels­­fäl­len ist zu Beweis­zwe­­cken eine schrift­­li­che Einwil­­li­­gung empfeh­lens­wert.

    Datenschutz DSGVO
    Schweigepflicht Datenweitergabe
    MFA
  • Ist bei der Beauftragung eines Labors ein Auftragsverarbeitungsvertrag zu schließen?

    Nein.
    Der behan­­delnde Arzt beauf­­tragt das Labor mit still­schwei­­gen­­der Voll­­macht (sog. Innen­voll­­macht) des Pati­en­ten mit Labor­un­ter­­su­chun­­gen. Der Vertrag über die Labor­un­ter­­su­chung wird also unmit­tel­­bar zwischen Pati­ent und Labor­­arzt geschlos­­sen, d. h. nicht der behan­­delnde Arzt schließt den Vertrag mit dem Labor, sondern der Pati­ent, vertre­ten durch den behan­­deln­­den Arzt. Der behan­­delnde Arzt über­­­mit­telt die Pati­en­ten­da­ten daher nicht selbst als verant­wor­t­­li­che Stelle, sondern als Vertre­ter des Pati­en­ten. Da es nicht zu einer Daten­­über­­­mit­t­­lung durch den behan­­deln­­den Arzt im recht­­li­chen Sinne kommt, benö­tigt der behan­­delnde Arzt auch keine daten­­schutz­recht­­li­che Einwil­­li­­gung des Pati­en­ten. Es bedarf daher auch keines Vertrags zur Auftrags­da­ten­­ver­­ar­­bei­tung nach Art. 28 DSGVO. Bei der Ertei­­lung von Labor­auf­trä­­gen handelt es sich nicht um eine Auftrags­­ver­­ar­­bei­tung, weil es sich bei der labo­r­ärz­t­­li­chen Tätig­keit um eine Tätig­keit „höhe­­rer Art“ handelt, die der stren­­gen Weisungs­­­ge­­bun­­den­heit der Auftrags­da­ten­­ver­­ar­­bei­tung fremd ist. Die unab­hän­­gi­­gen Daten­­schutz­­be­hör­­den des Bundes und der Länder (Daten­­schutz­­kon­­fe­renz, DSK) stel­len hierzu in ihrem Kurz­pa­pier Nr. 13 aller­­dings fest, dass ein Austausch zwischen Berufs­­­ge­heim­­nis­trä­­gern (§ 203 StGB) keine Auftrags­da­ten­­ver­­ar­­bei­tung nach Art. 28 DSGVO darstellt. Die Über­wei­­sung der Labor­tä­tig­keit ist für Kassen­pa­ti­en­ten wie bisher nach SGB V mit den Über­wei­­sungs­­­schei­­nen absch­lie­­ßend gere­­gelt. Für Pati­en­ten ist weiter­hin eine schrift­­li­che Infor­­ma­tion zur Proben- und Daten­wei­ter­­gabe an das Labor erfor­­der­­lich.

    Datenschutz DSGVO
    Auftragsdatenverarbeitung Labor
    MFA
  • Wer ist die in der Patienteninformation anzugebende Aufsichtsbehörde?

    Baye­ri­­sches Landes­­amt für Daten­­schutz­auf­­sicht (BayLDA)

    Haus­an­­schrift:
    Prome­nade 18
    91522 Ansbach
    Deutsch­­land

    Erreich­­bar­keit:
    Tele­­fon +49 (0) 981 180093–150
    Tele­fax +49 (0) 981 180093–850
    E-Mail: post­s­tel­le@lda.bayern.de
    Inter­­net: www.lda.bayern.de

    Das BayLDA über­­wacht die Einhal­tung des Daten­­schutz­rechts im nicht-öffent­­li­chen Bereich in Bayern, das heißt, in den priva­ten Wirt­­schafts­un­ter­­neh­­men, bei den frei­­­be­­ruf­­lich Täti­­gen, in Verei­­nen und Verbän­­den sowie im Inter­­net.

    Datenschutz DSGVO Patienteninformation
    Aufsichtsbehörde
    MFA
  • Brauche ich einen Datenschutzbeauftragten(DSB) in der Arztpraxis?

    In der Arzt­pra­­xis findet in aller Regel keine umfang­rei­che Verar­­bei­tung beson­­de­­rer Kate­­go­rien perso­­nen­­be­­zo­­ge­­ner Daten statt, die zu einer Benen­­nungs­­pflicht führt. Es ist daher ein DSB nur zu benen­­nen, wenn mindes­tens 20 Perso­­nen stän­­dig mit der auto­­ma­ti­­sier­ten Verar­­bei­tung perso­­nen­­be­­zo­­ge­­ner Daten beschäf­tigt sind. „Stän­­dig beschäf­tigt“ ist z. B. die Sprech­­stun­­den­hilfe. „Nicht stän­­dig beschäf­tigt“ ist dage­­gen beispiels­­weise, wer als Putz­­kraft theo­re­tisch Daten zur Kennt­­nis nehmen kann.

    Datenschutzbeauftragter DSGVO
    MFA
  • Dürfen Auskünfte an Apotheken zu ausgestellten Rezepten erteilt werden?

    Gemäß § 17 Abs. 5 Apothe­ken­­be­triebs­ord­­nung (ApBe­trO) müssen die abge­­­ge­­be­­nen Arznei­­mit­tel den Verschrei­­bun­­gen und den damit verbun­­de­­nen Vorschrif­ten des Sozi­al­­ge­­setz­­buch V (SGB V) zur Arznei­­mit­tel­­ver­­­sor­­gung entspre­chen. Enthält eine Verschrei­­bung einen für den Abge­­­ben­­den erkenn­­ba­ren Irrtum, ist sie nicht lesbar oder erge­­ben sich sons­tige Beden­ken, so darf das Arznei­­mit­tel nicht abge­­­ge­­ben werden, bevor die Unklar­heit besei­tigt ist.

    Daher dürfen auch weiter­hin Anfra­­gen von Apothe­ken zu ausge­­stell­ten Rezep­ten beant­wor­tet werden, auch dann, wenn diese tele­­fo­­nisch erfol­­gen. In einem solchen Fall ist aber sicher­­zu­s­tel­len, dass die Nach­frage auch tatsäch­­lich aus der Apotheke kommt, die der Pati­ent zur Einlö­­sung der Verord­­nung aufge­­sucht hat. Einer Schwei­­ge­pflich­tent­­bin­­dungs­­er­­klä­rung bedarf es nicht.

    Weitere Infor­­ma­tio­­nen finden Sie auf Seite 145 der KVB INFOS 10/2018.

    Datenschutz Auskunft an Apotheken
    Datenschutz Apotheken Rezepte Auskünfte DSGVO
  • Dürfen Anfragen vom Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) beantwortet werden?

    In Abstim­­mung mit dem Baye­ri­­schen Landes­­amt für Daten­­schutz­auf­­sicht kann die Frage dann klar bejaht werden, wenn sich der Pati­ent gegen­­über dem ZBFS einver­­­stan­­den erklärt, dass es bei den von ihm benann­ten Ärzten Befun­d­­be­richte einho­len darf und das ZBFS im Zwei­­fels­fall dem Arzt das Vorlie­­gen dieser Einver­­­stän­d­­nis­er­­klä­rung bestä­tigt (vgl. dazu Baye­ri­­sches Ärzte­­blatt 10/2018, S. 511).

    Datenschutz Schweigepflicht ZBFS
  • Ist es weiterhin möglich, dass Schülerinnen und Schüler ihr Praktikum in einer Arztpraxis ableisten?

    In Abstim­­mung mit dem Baye­ri­­schen Landes­­amt für Daten­­schutz­auf­­sicht kann die Frage dann bejaht werden, wenn die betre­f­­fen­­den Pati­en­ten hier­­über aufge­­klärt und ihre ausdrück­­li­che Einwil­­li­­gung erklärt haben (Art. 9 Abs. 1 lit. a, Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 7 DS-GVO). Wich­tig ist hier­­bei, dass selbst­­ver­­­stän­d­­lich auch die Prak­ti­­kan­ten zur Einhal­tung der daten­­schutz­recht­­li­chen Anfor­­de­run­­gen nach der Daten­­schutz-Grun­d­­ver­­ord­­nung (DS-GVO) verpflich­tet werden.

    Datenschutz Schweigepflicht DSGVO Schülerpraktikum Arztpraxis
    Datenschutz Schweigepflicht
    MFA
  • Inwieweit ist der Einsatz von Cloud-Computing in der Arztpraxis zulässig?

    In Abstim­­mung mit dem Baye­ri­­schen Landes­­amt für Daten­­schutz­auf­­sicht (BayLDA) kann die Frage nur dann bejaht werden, wenn die daten­­schutz­recht­­li­chen Vorga­­ben von Art. 28 Daten­­schutz-Grun­d­­ver­­ord­­nung (DS-GVO) und Art. 35 DS-GVO – wie nach­­fol­­gend kurz darge­­stellt – beach­tet werden.
    Nach den „Hin­­weise und Empfeh­­lun­­gen zur ärzt­­li­chen Schwei­­ge­pflicht, Daten­­schutz und Daten­­ver­­ar­­bei­tung“ der Bunde­­särz­te­­kam­­mer und der Kassen­ärz­t­­li­chen Bundes­­ver­­ei­­ni­­gung ist eine externe Verar­­bei­tung (u. a. Spei­che­rung, Archi­vie­rung, etc.) von Pati­en­ten­da­ten außer­halb des eige­­nen Praxis­­ver­­wal­tungs­­­sys­tems grun­d­­sätz­­lich als möglich erach­tet worden. Dabei sind aber, wie unter Punkt 5.2. der tech­­ni­­schen Anla­­gen aufge­­führt, sehr strenge recht­­li­che Vorga­­ben zu beach­ten (vgl. § 203 Abs. 3 S. 2 StGB und ggf. Arti­kel 28 DS-GVO).

    1. Art. 28 DS-GVO

    Es ist davon auszu­­ge­hen, dass in der Regel eine Fall­­kon­s­tel­la­tion vorliegt, die den Abschluss eines Vertrags zur Auftrags­­ver­­ar­­bei­tung im Sinne des Art. 28 DS-GVO erfor­­dert. Proble­­ma­tisch im Hinblick auf den Abschluss eines DS-GVO konfor­­men Vertra­­ges zur Auftrags­­ver­­ar­­bei­tung im Sinne des Art. 28 DS-GVO erscheint dabei insbe­­son­­dere die Fest­s­tel­­lung der Zuver­­läs­­sig­keit sowie die Durch­­füh­rung wirk­sa­­mer Kontrol­len. Jeden­falls solange keine sinn­vol­len, ausrei­chend umfas­­sen­­den Zerti­­fi­­zie­run­­gen in diesem Sektor vorlie­­gen, kann sich dies, je nach Dienst­leis­tung, schwie­­rig gestal­ten. Gefähr­­dungs­­­po­ten­­zial ist hier unter ande­rem dann vorhan­­den, wenn der Auftrags­­ver­­ar­­bei­ter in einem Drit­t­­land nieder­­ge­las­­sen ist. Eine beson­­ders sorg­­fäl­tige Auswahl der Auftrags­­ver­­ar­­bei­ter ist hier gerade auch im Hinblick auf die Art der verar­­bei­te­ten Daten unab­­köm­m­­lich. Zurück­­hal­tung ist auch gebo­ten in Bezug auf die von Dienst­leis­tern häufig verspro­che­­nen ange­b­­li­chen Anony­­mi­­sie­run­­gen, welche sich nach unse­­rer Erfah­rung häufig als Pseu­d­ony­­mi­­sie­run­­gen entpup­­pen und darüber hinaus insbe­­son­­dere bei vielen Arten ärzt­­li­cher Doku­­men­ta­tion tech­­nisch schwie­­rig umsetz­­bar sind.

    1. Art. 35 DS-GVO

    Das BayLDA ist der Auffas­­sung, dass je nach einge­­setz­tem Produkt, durch­­aus häufig von einem hohen Risiko bei dem Einsatz von Cloud-Diens­ten ausge­­gan­­gen werden muss, weshalb der Einsatz von Cloud-Lösun­­gen häufig die Durch­­füh­rung einer Daten­­schutz­­fol­­gen­ab­schät­­zung auslöst.
    Das Thema wurde aber bislang noch nicht absch­lie­­ßend beur­­teilt und das BayLDA hat uns mitge­­teilt, dass es sich dies­­be­­züg­­lich mit den ande­ren deut­­schen Aufsichts­­be­hör­­den austauscht.

    Datenschutz Arztpraxis Cloud-Computing
    Datenschutz DSGVO
  • Welche erforderlichen Informationen müssen in der Datenschutzerklärung auf der Praxis-Homepage enthalten sein?

    Arti­kel 13 der DSGVO defi­­niert, welche erfor­­der­­li­chen Infor­­ma­tio­­nen in der Daten­­schut­z­er­­klä­rung enthal­ten sein müssen. Hierzu zählen:

    Infor­­ma­tio­­nen zur Iden­ti­tät des Verant­wor­t­­li­chen (Art. 13 Abs. 1 DSGVO)

    • Name und Kontak­t­da­ten des Verant­wor­t­­li­chen sowie gege­­be­­nen­falls seines Vertre­ters;
    • gege­­be­­nen­falls die Kontak­t­da­ten des Daten­­schutz­­be­auf­­trag­ten;
    • die Zwecke, für die die perso­­nen­­be­­zo­­ge­­nen Daten verar­­bei­tet werden sollen, sowie die Rechts­­grun­d­lage für die Verar­­bei­tung;
    • wenn die Verar­­bei­tung auf Arti­kel 6 Absatz 1 f ) beruht, die berech­tig­ten Inter­es­­sen, die von dem Verant­wor­t­­li­chen oder einem Drit­ten verfolgt werden;
    • gege­­be­­nen­falls die Empfän­­ger oder Kate­­go­rien von Empfän­­gern der perso­­nen­­be­­zo­­ge­­nen Daten und
    • gege­­be­­nen­falls Über­­mit­t­­lung in Drit­t­­staa­ten

    Infor­­ma­tio­­nen zur fairen und trans­pa­ren­ten Verar­­bei­tung (Art. 13 Abs. 2 DSGVO)

    • Dauer der Spei­che­rung
    • Rechte der Betrof­­fe­­nen auf Auskunft über die betre­f­­fen­­den perso­­nen­­be­­zo­­ge­­nen Daten sowie auf Berich­ti­­gung oder Löschung oder auf Einschrän­­kung der Verar­­bei­tung oder eines Wider­­spruchs­rechts gegen die Verar­­bei­tung sowie des Rechts auf Daten­­über­­­trag­­bar­keit;
    • Wider­­ruf­­bar­keit von Einwil­­li­­gun­­gen
    • das Beste­hen eines Beschwer­­de­rechts bei einer Aufsichts­­be­hörde
    • Verpflich­tung zur Bereit­s­tel­­lung perso­­nen­­be­­zo­­ge­­ner Daten
    • Infor­­ma­tio­­nen über auto­­ma­ti­­sierte Entschei­­dungs­­­fin­­dung und Profi­­ling

    Welche der aufge­­zähl­ten Punkte für die eigene Webseite rele­vant werden, hängt von den erho­­be­­nen Daten ab. Nach Art. 12 DSGVO sind die Infor­­ma­tio­­nen in präzi­­ser, trans­pa­ren­ter, verstän­d­­li­cher und leicht zugäng­­li­cher Form zu ertei­len.

    Datenschutz DSGVO Homepage Datenschutzerklärung
    Homepage
  • Wer ist der Ansprechpartner für Arbeitssicherheit?

    Die zustän­­dige Berufs­­­ge­nos­­sen­­schaft für Gesun­d­heits­­­dienst und Wohl­fahrts­pflege (BGW) ist hier der Ansprech­par­t­­ner. Erreich­­bar unter www.bwg-online.de oder tele­­fo­­nisch: 040 20207–0.

    Die Arbeit­­ge­­ber haben ihre Arbeit­­neh­­mer über ihre zustän­­dige Berufs­­­ge­nos­­sen­­schaft und über den Sitz der für Entschä­­di­­gun­­gen zustän­­di­­gen Geschäfts­­stelle zu unter­rich­ten.

    Arbeitssicherheit
  • An wen kann ich mich in Belangen des Vertragsarztrechts wenden?

    Die Kassen­ärz­t­­li­che Verei­­ni­­gung Bayerns (KVB) ist Ansprech­s­par­t­­ner für die Vertrag­­särzte und -psycho­the­ra­­peu­ten in spezi­­fi­­schen Belan­­gen des Vertrags­­arz­t­rechts.

    Vertragsarztrecht
  • Anfragen von gesetzlichen Krankenkassen – Wann bedarf es der Einverständniserklärung des Patienten?

    Ergän­­zend zu den gesetz­­li­chen Grun­d­la­­gen, regeln die zwischen der Kassen­ärz­t­­li­chen Bundes­­ver­­ei­­ni­­gung (KBV) und den Spit­­zen­­ver­­­bän­­den der Kran­ken­­kas­­sen geschlos­­se­­nen Bundes­­man­tel­­ver­­­träge (BMV), einschließ­­lich der Vordruck­­ver­­ein­­ba­run­­gen, die Moda­­li­tä­ten zur Auskunft­s­er­laub­­nis und -verpflich­tung gegen­­über Kran­ken­­kas­­sen.
    Danach ist der Vertrags­­arzt grun­d­­sätz­­lich berech­tigt und verpflich­tet, den Kran­ken­­kas­­sen für die Erfül­­lung ihrer gesetz­­li­chen Aufga­­ben Auskünfte zu ertei­len.

    Die Kassen­ärz­t­­li­che Verei­­ni­­gung Bayerns (KVB) hat sich ausführ­­lich mit dem Thema befasst und hierzu ein Infor­­ma­ti­­ons­pa­pier veröf­­fent­­licht, dass insbe­­son­­dere auch die Frage klärt, wann Praxen berech­tigt sind, die Auskunft zu verwei­­gern.

    DSGVO Schweigepflicht Krankenkasse Datenschutz
    Datenschutz Einverständnis
    MFA
  • Seminare & Veranstaltungen

  • Allgemein: Bis wann kann ich spätestens kostenfrei stornieren?

    Rück­tritte von bereits gebuch­ten Veran­­stal­tun­­gen sind der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer ausschließ­­lich schrift­­lich mitzu­tei­len.

    1. Bei Zugang des Rück­tritts sechs Wochen vor Veran­­stal­tungs­­­be­­ginn, wird eine Bear­­bei­tungs­­­ge­­bühr in Höhe von 25 € erho­­ben.
    2. Bei Zugang des Rück­tritts vier Wochen vor Veran­­stal­tungs­­­be­­ginn, wird eine Stor­no­­ge­­bühr in Höhe der halben Semi­nar­­ge­­bühr erho­­ben.
    3. Bei Zugang des Rück­tritts zwei Wochen vor Veran­­stal­tungs­­­be­­ginn bzw. Nicht-Erschei­­nen zur Veran­­stal­tung wird eine Stor­no­­ge­­bühr in Höhe der vollen Semi­nar­­ge­­bühr erho­­ben.
    4. Sofern der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer durch den Semi­nar­rück­tritt Stor­no­­kos­ten im Tagungs­­ho­tel / der Veran­­stal­tungs-Loka­­li­sa­tion ents­te­hen, werden diese in voller Höhe dem Teil­­neh­­mer in Rech­­nung gestellt.
    5. Bei Abmel­­dung wird in jedem Fall für die Nutzung der kurss­­pe­­zi­­fi­­schen E-Lear­­ning Plat­t­­form der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer ein Beitrag in Höhe von 185 € in Rech­­nung gestellt, sofern Sie sich auf der Plat­t­­form schon einge­loggt haben.
    6. Bei Benen­­nung eines Ersatz­­teil­­neh­­mers – bis maxi­­mal 10 Tage vor Veran­­stal­tungs­­­be­­ginn möglich, der die Veran­­stal­tung auch tatsäch­­lich besucht, redu­­zie­ren sich die Stor­no­­ge­­büh­ren (Punkt 1. – 4.) auf eine Bear­­bei­tungs­­­ge­­bühr in Höhe von 25 €.

    Hinweis: Die Stor­no­­be­­din­­gun­­gen sehen keine kosten­freien Rück­tritt im Krank­heits­­fall vor. Hier gelten die voran­­ge­­gan­­ge­­nen Stor­no­­staf­­fe­­lun­­gen.

    Fortbildung Seminare Veranstaltung
    Storno Stornobedingungen
    MFA Patient
  • Allgemein: Kann ich an dem Seminar teilnehmen, auch wenn der Zahlungseingang noch nicht bei der Bayerischen Landesärztekammer erfolgt ist?

    Ja, eine Teil­­nahme ist möglich. Bitte berück­­sich­ti­­gen Sie dennoch die ange­­ge­­be­­nen Zahlungs­­ter­­mine.
    Eine Woche nach Kursende wird, sofern bis dahin noch kein Zahlungs­­ein­­gang erfolgt ist, das Mahn­­ver­­fah­ren gest­ar­tet.

    Seminar Fortbildung
    Zahlungseingang
    MFA
  • Allgemein: Fallen für die äquivalente Anerkennung von Seminaren Kosten an?

    Ja, für die Aner­ken­­nung exter­­ner Veran­­stal­tun­­gen wird gemäß Gebüh­ren­­sat­­zung der BLÄK (Nr. 5 Gebüh­ren­­ver­­­zeich­­nis – Anlage zur Gebüh­ren­­sat­­zung) eine aufwan­d­s­ab­hän­­gige Bear­­bei­tungs­­­ge­­bühr erho­­ben.

    Aner­ken­­nung / Teilan­er­ken­­nung curri­­cu­la­­rer ärzt­­li­cher Quali­­fi­­zie­run­­gen gemäß den von Bunde­­särz­te­­kam­­mer und / oder der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer erstell­ten Curri­­cula für Absol­­ven­ten von Semi­na­ren Drit­ter mit ggf. Ausfer­ti­­gung einer Abschluss­­be­­schei­­ni­­gung durch die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer: € 50,- bis 250,- je Antrag
    Aner­ken­­nung / Teilan­er­ken­­nung curri­­cu­la­­rer ärzt­­li­cher Quali­­fi­­zie­run­­gen gemäß den von Bunde­­särz­te­­kam­­mer und / oder der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer erstell­ten Curri­­cula für Semi­naran­­bie­ter: € 100,- bis 500,- je Antrag

    Anerkennung Gebührensatzung
  • Antibiotic Stewardship (ABS): Werden Fortbildungen zum ABS-Experten gefördert?

    Ja, für Kran­ken­häu­­ser, die nach Kran­ken­hau­­sent­­gel­t­­ge­­setz (KHEntgG) abrech­­nen, erfolgt eine Förde­rung bis einschließ­­lich 2019 (siehe hierzu § 4 Abs. 11 KHEntgG).

    Antibiotic Stewardship Fortbildung Seminar
    ABS
  • Antibiotic Stewardship (ABS): Was ist erforderlich, um sich "ABS-Experte" zu nennen?

    Es sind die fünf Module gemäß aktu­ell gülti­­ger struk­tu­rier­ter curri­­cu­la­­rer Fort­­bil­­dung „Anti­­bio­tic Stewar­­ship (ABS)“ voll­­stän­­dig zu absol­vie­ren.

    Antibiotic Stewardship Fortbildung
    ABS
  • Antibiotic Stewardship (ABS): Ist der ABS-beauftragte Arzt ankündbar?

    Ja, nach § 27 Abs. 4 Satz 3 Berufs­­ord­­nung.

    Antibiotic Stewardship Fortbildung Seminar
    ABS

    Auszug Berufsordnung für die Ärzte Bayerns

    § 27
    Erlaubte Information und berufswidrige Werbung

    (1)
    Zweck der nach­ste­hen­den Vorschrif­ten der Berufs­ord­nung ist die Gewähr­leis­tung des Pati­en­ten­schut­zes durch sach­ge­rechte und ange­mes­sene Infor­ma­tion und die Vermei­dung einer dem Selbst­ver­ständ­nis des Arztes zuwi­der­lau­fen­den Kommer­zia­li­sie­rung des Arzt­be­rufs.
    (2)
    Auf dieser Grund­lage sind dem Arzt sach­li­che berufs­be­zo­gene Infor­ma­tio­nen gestat­tet.
    (3)
    Berufs­wid­rige Werbung ist dem Arzt unter­sagt. Berufs­wid­rig ist insbe­son­dere eine nach Inhalt oder Form anprei­sende, irre­füh­rende oder verglei­chende Werbung. Der Arzt darf eine solche Werbung durch andere weder veran­las­sen noch dulden. Eine Werbung für eigene oder fremde gewerb­li­che Tätig­kei­ten oder Produkte in Zusam­men­hang mit der ärzt­li­chen Tätig­keit ist unzu­läs­sig. Werbe­ver­bote aufgrund ande­rer gesetz­li­cher Bestim­mun­gen blei­ben unbe­rührt.
    (4)
    Der Arzt kann
    1.
    sonstige nach der Weiterbildungsordnung erworbene Bezeichnungen,
    2.
    nach anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften erworbene Qualifikationen,
    3.
    sonstige Qualifikationen,
    4.
    als solche gekennzeichnete „Besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden“,
    5.
    organisatorische Hinweise
    ankün­di­gen. Die nach Nr. 1 erwor­be­nen Bezeich­nun­gen dürfen nur in der nach der Weiter­bil­dungs­ord­nung zuläs­si­gen Form und können zusam­men mit der unter der Nr. 301 04 494 beim Deut­schen Patent- und Marken­amt einge­tra­ge­nen Marke „Zur Führung berech­tigt“ (A N H A N G nach Kapi­tel D Nr.1) geführt werden. Andere Quali­fi­ka­tio­nen und „Beson­dere Unter­su­chungs- und Behand­lungs­me­tho­den“ dürfen nur so ange­kün­digt werden, dass diese Anga­ben nicht mit solchen nach gere­gel­tem Weiter­bil­dungs­recht erwor­be­nen Quali­fi­ka­tio­nen verwech­selt werden können. Anga­ben nach Nr. 1 bis 4 sind nur zuläs­sig, wenn der Arzt die umfass­ten Tätig­kei­ten nicht nur gele­gent­lich ausübt. Der Arzt hat dem ärzt­li­chen Bezirks­ver­band auf sein Verlan­gen die zur Prüfung der Vorraus­set­zun­gen der Ankün­di­gung erfor­der­li­chen Unter­la­gen vorzu­le­gen. Der ärzt­li­che Bezirks­ver­band kann ergän­zende Auskünfte verlan­gen.
    (5)
    Medi­zi­nisch-akade­mi­sche Grade und ärzt­li­che Titel dürfen ange­kün­digt werden. Andere akade­mi­sche Grade dürfen nur in Verbin­dung mit der Fakul­täts­be­zeich­nung genannt werden.
    (6)
    Die Bezeich­nung „Pro­fes­sor“ darf geführt werden, wenn sie auf Vorschlag der medi­zi­ni­schen Fakul­tät (Fach­be­reich) durch die Hoch­schule oder das zustän­dige Landes­mi­nis­te­rium verlie­hen worden ist. Dasselbe gilt für die von einer medi­zi­ni­schen Fakul­tät einer auslän­di­schen wissen­schaft­li­chen Hoch­schule verlie­hene Bezeich­nung, wenn sie nach Beur­tei­lung durch die Kammer der deut­schen Bezeich­nung „Pro­fes­sor“ gleich­wer­tig ist. Die Bezeich­nung „Pro­fes­sor“ muss in den Fällen des Satzes 2 mit einem auf die Herkunft hinwei­sen­den Zusatz sowie mit etwai­gen Zusät­zen nach Maßgabe der Verlei­hungs­ur­kunde geführt werden. Ist die Bezeich­nung „Pro­fes­sor“ von einer ande­ren als einer medi­zi­ni­schen Fakul­tät verlie­hen worden, so darf die Bezeich­nung „Pro­fes­sor“ nur unter Angabe der Fakul­täts- und Hoch­schul­zu­ge­hö­rig­keit geführt werden.
  • Antibiotic Stewardship: Sind Inhalte aus dem Hygienebeauftragten Arzt anrechenbar?

    Nein, seit der Einfüh­rung des neuen Curri­­cu­lums 11/2017 der Bunde­­särz­te­­kam­­mer sind die Inhalte nicht mehr anre­chen­­bar.

    Antibiotic Stewardship Fortbildung Seminar
    ABS
  • Ernährungsmedizin: Kann ich Teil 1 und Teil 2 separat buchen?

    Nein, Semi­nar­­teil 1 und 2 müssen zusam­­men gebucht werden.

    Ernährungsmedizin Ernährung
    Buchung
    MFA Patient
  • GenDG: Ich mache nur Blutabnahme und Diagnostik und rechne keine Leistung bei der KVB ab. Muss ich dann die Wissenskontrolle absolvieren?

    Die Wissens­­kon­trolle ist unab­hän­­gig von der Hono­rie­rung. Der Quali­­fi­­zie­rungs­­um­fang ist aller­­dings abhän­­gig von Art und Umfang der Diagno­s­tik und/oder Bera­tung.

    Genetik fachgebundene genetische Beratung Gendiagnostik
    Genetik genetische Beratung fachgebundene genetische Beratung Gendiagnosik
  • GenDG: Ich besitze die Zusatzbezeichnung „Medizinische Genetik“. Ist für mich eine Wissenskontrolle erforderlich?“

    In den Richt­­li­­nien zum Gendia­­gno­s­ti­k­­ge­­setz unter Kapi­tel VII Abs. 2 wird ausdrück­­lich darauf hinge­wie­­sen, dass Fachärzte mit der Zusatz­­be­­zeich­­nung „Medi­­zi­­ni­­sche Gene­tik“ keinen Quali­­fi­­ka­ti­­ons­nach­weis erbrin­­gen müssen.

    GEN GenDG fachgebundene genetische Beratung Humangenetik Gendiagnostik Gendiagnostikgesetz
    Genetik fachgebundene genetische Beratung Gendiagnostik Gendiagnostikgesetz
  • GenDG: Ich bin Facharzt für Transfusionsmedizin mit der Zusatzbezeichnung Hämostaseologie und Ärztliches Qualitätsmanagement. Als Transfusionsmediziner und auch Hämostaseologe untersuche und berate ich Patienten auch hämostaseologisch. Muss ich bezüglich der fachgebundenen genetischen Beratung die Wissenskontrolle mit 20 Fragen absolvieren oder habe ich die Voraussetzung zur fachgebundenen genetischen Beratung durch meine Weiterbildung erfüllt?

    Ausschließ­­lich Kolle­­gen mit folgen­­den Weiter­­bil­­dungs-Abschlüs­­sen erfül­len bereits die Voraus­­set­­zun­­gen nach GenDG i.d.F. v. 31.7.09 und GEKO-RiLi i.d.F. v. 1.7.11:

    • FÄ für Human­­ge­­ne­tik und FÄ mit der früher erwer­b­­ba­ren Zusatz­­be­­zeich­­nung „Medi­­zi­­ni­­sche Gene­tik“,
    • FÄ für Frau­en­heil­­kunde und Geburts­hilfe mit der erwor­­be­­nen Schwer­­punk­t­­be­­zeich­­nung „Spe­­zi­elle Geburts­hilfe und Präna­tal­­me­­di­­zin“
      (es ist kein Nach­weis erfor­­der­­lich für die „fach­­ge­­bun­­dene gene­ti­­sche Bera­tung im Kontext zu vorge­­bur­t­­li­chen Risi­­ko­ab­­klä­rung“ entspre­chend der Wissens­­kon­trolle mit zehn gynä­­ko­lo­­gi­­schen Fragen).

    Gemäß o. g. Rechts­­grun­d­la­­gen ist die Wissens­­kon­trolle mit 20 Fragen zu absol­vie­ren.

    Gendiagnostik
  • GenDG: Als Gynäkologin führe ich das Ersttrimester-Screening in der Praxis durch. Ich kläre die Patientinnen auf, mache den Ultraschall und nehme Blut ab. Die Auswertung erfolgt in einem auswärtigen Labor. Ab und zu nehme ich Patientinnen Blut zur Thrombophilie-Diagnostik bzw. selten für eine molekulargenetische Untersuchung ab. Auch diese Auswertung erfolgt in einem anderen Labor. Muss ich nun die Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung gemäß §7 Abs. 3 und § 23 Abs. 2 GenDG oder die Qualifikation zur genetischen Beratung im Kontext der vorgeburtlichen Risikoabklärung (prädiktiv) nachweisen?

    Die Unter­­schei­­dung, ob eine Unter­­su­chung unter die Quali­­fi­­ka­tion zur gene­ti­­schen Bera­tung im Kontext der vorge­­bur­t­­li­chen Risi­­ko­ab­­klä­rung gefasst werden kann, rich­tet sich nach dem Kontext, unter dem die Unter­­su­chung veran­lasst wird.
    Sobald die Unter­­su­chung veran­lasst wird, weil ein begrün­­de­ter Verdacht auf eine gene­ti­­sche Störung besteht, wird die Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung (große Wissens­­kon­trolle, 20 Fragen) benö­tigt.
    Werden die glei­chen Unter­­su­chun­­gen rein vorsor­g­­lich, routi­­ne­mä­­ßig durch­­­ge­­führt, ist die kleine Wissens­­kon­trolle (10 Fragen) ausrei­chend.

    Risikoabklärung Gynäkologie vorgeburtliche Risikoabklärung
    fachgebundene genetische Beratung GenDG genetisch Qualifikation
  • GenDG: Muss ich den Nachweis im Rahmen des Gendiagnostikgesetzes erbringen, wenn ich nur das allgemeine Ultraschallscreening incl. Doppler im Rahmen der MUV mache?

    Sobald die Unter­­su­chung veran­lasst wird, weil ein Verdacht auf eine gene­ti­­sche Störung besteht, ist die Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung (große Wissens­­kon­trolle, 20 Fragen) gemäß GenDG/GEKO-RL notwen­­dig. Wird die Unter­­su­chung rein vorsor­g­­lich, routi­­ne­mä­­ßig durch­­­ge­­führt, ist die kleine Wissens­­kon­trolle (10 Fragen) gemäß genann­ten Rechts­­grun­d­la­­gen ausrei­chend.

    Gendiagnostik fachgebundene genetische Beratung Doppler Gynäkologie
    Gen genetisch Gendiagnostik genetische Untersuchung
  • GenDG: Ist auch für die Blutabnahme zur Gerinnungsdiagnostik, z. B. bei familiärem Risiko vor der Rezeptur eines oralen Antikonzeptivums, eine solche Fortbildung nötig?

    Schwie­­rig wird es, wenn Unter­­su­chun­­gen veran­lasst werden, um eine Blut­­ge­rin­­nungs­­­stö­rung auszu­sch­lie­­ßen. Bei diesen Unter­­su­chun­­gen kommt es sehr auf den Kontext an:
    Wenn der Arzt Unter­­su­chun­­gen (auch z. B. die gene­ti­­sche Analyse auf FV-Leiden) veran­lasst, um grun­d­­sätz­­lich eine Blut­­ge­rin­­nungs­­­stö­rung auszu­sch­lie­­ßen, so wird laut GenDG von einer diagno­s­ti­­schen Unter­­su­chung ausge­­gan­­gen. Demzu­­folge ist eine gene­ti­­sche Bera­tung vor der Analyse nicht zwin­­gend erfor­­der­­lich.
    Möchte der Arzt aber nach einem posi­ti­­ven Befund die gene­ti­­sche Bera­tung selber durch­­­füh­ren, benö­tigt er die Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung (20 Fragen).
    Wird dieselbe Unter­­su­chung jedoch durch­­­ge­­führt, weil in der Fami­­lie Hinweise auf eine Blut­­ge­rin­­nungs­­­stö­rung vorlie­­gen, muss gleich das GenDG berück­­sich­tigt werden und die Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung (20 Fragen) nach­­ge­wie­­sen werden.

    Blutabnahme Gerinnungsdiagnostik familiäres Risiko diagnostische Untersuchung
    Gen Gendiagnostik genetische Untersuchung GenDG
  • GenDG: Als Facharzt für Labormedizin mit der Zusatzbezeichnung Hämostaseologie sehe ich Patienten zur hämostaseologischen Anamnese und Diagnostik einschließlich molekulargenetischer Untersuchungen zur Thrombophilie-Abklärung. Selbstverständlich berate ich diese Patienten vor der Diagnostik sowie nach Vorliegen des Untersuchungsergebnisses. Brauche ich als Laborarzt dafür die Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung?

    Die Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung brau­chen Sie nur, wenn Sie prädi­k­tive gene­ti­­sche Unter­­su­chun­­gen vorneh­­men oder wenn Sie nach einem posi­ti­­ven diagno­s­ti­­schen gene­ti­­schen Befund die Bera­tung selber durch­­­füh­ren möch­ten. Ob es sinn­voll ist, an einer Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung teil­­zu­­neh­­men, müssen Sie entschei­­den, da die Beschei­­ni­­gung nicht zum Tätig­wer­­den außer­halb der Fach­­ge­­biets­­gren­­zen berech­tigt. Diese sind für jedes Gebiet durch die Defi­­ni­tion des Gebie­tes in der Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung für die Ärzte Bayerns fest­­ge­legt. Das Gebiet Labo­ra­to­ri­ums­­me­­di­­zin umfasst nach dieser Defi­­ni­tion die Bera­tung und Unter­­stüt­­zung der in der Vorsorge und Kran­ken­­be­han­d­­lung Täti­­gen, nicht jedoch die unmit­tel­­bare Pati­en­ten­­be­ra­tung.

    Labormedizin Hämostaseologie Thrombophilie-Abklärung
    Gen Gendiagnostik fachgebundene genetische Beratung
  • GenDG: Wenn ich die Wissenskontrolle absolviert habe, muss ich dann nach den fünf Jahren Übergangsfrist das 72-stündige Seminar absolvieren?

    Mit der bestan­­de­­nen Wissens­­kon­trolle ist Ihre Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung nach­­ge­wie­­sen. Eine weitere Quali­­fi­­ka­tion, wie das 72-stün­­dige Semi­­nar, ist nach derzei­ti­­ger Geset­­zes­lage nicht erfor­­der­­lich.

    Wissenskontrolle 72Stundenkurs Übergangsfrist
    Gen Gendiagnostik fachgebundene genetische Beratung
  • GenDG: Sind für die Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung gem. § 7 Abs. 1 und 3 sowie § 23 Abs. 2, d. h. die prädiktive Untersuchung, eine oder zwei getrennte Prüfungen erforderlich?

    Der Erwerb der Quali­­fi­­ka­tion der fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung schließt die Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung im Kontext vorge­­bur­t­­li­cher Risi­­ko­ab­­klä­rung mit ein.

    prädikative Untersuchung Gynäkologie
    Fachgebundene genetische Beratung Gen Gendiagnostik
  • GenDG: Bisher führe ich als Gynäkologin Nackentransparenzmessungen (NT) mit Risikoberechnung für Trisomie 21,13, weiterführende Sonografie (DEGUM II) und Amniozentesen durch. Benötige ich jetzt die "Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung gemäß § 7 Abs. 3 u. § 23 Abs. 2 GenDG (20 Fragen) oder die unter Punkt 2 genannte Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung im Kontext der vorgeburtlichen Risikoabklärung (prädiktiv) gemäß § 7 Abs. 1 GenDG (10 Fragen)?

    Die Beant­wor­tung rich­tet sich in erster Linie nicht nur nach den Unter­­su­chungs­­­me­tho­­den, sondern nach der Anamnese. Sobald die Unter­­su­chung veran­lasst wird, weil ein begrün­­de­ter Verdacht auf eine gene­ti­­sche Störung vorliegt, wird die Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung (große Wissens­­kon­trolle, 20 Fragen) benö­tigt. Werden die glei­chen Unter­­su­chun­­gen rein vorsor­g­­lich, routi­­ne­mä­­ßig durch­­­führt, reicht die kleine Wissens­­kon­trolle (10 Fragen) gemäß GenDG-GEKO-RL. Für die gene­ti­­sche Bera­tung vor und nach Amnio­­zen­tese, Chorion­­zot­ten­­bi­op­­sie und Nabel­schnur­­punk­tion wird immer die Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung (20 Fragen) benö­tigt.

    Gynäkologie Nackentranzparenzmessung Trisomie Sonografie vorgeburtliche Risikoabklärung begründeter Verdacht
    Gen fachgebundene genetische Beratung GenDG
  • GenDG: Wie ist die rechtliche Lage, wenn der Gynäkologe lediglich die NT-Messung macht, die Patientin zur Blutabnahme aber ins Labor schickt?

    Wird die NT-Messung routi­­ne­mä­­ßig durch­­­ge­­führt, reicht gemäß GenDG-RL die kleine Wissens­­kon­trolle (zehn Fragen). Sobald die NT-Messung aber in einem begrün­­de­ten Verdachts­fall veran­lasst wird, wird die große Wissens­­kon­trolle (20 Fragen) benö­tigt.

    Gynäkologie NT-Messung Blutabnahnme Wissenskontrolle
    Gen Gendiagnostik fachgebundene genetische Beratung GenDG
  • GenDG: Als Klinikarzt bin ich die verantwortliche ärztliche Person im Sinne des Gendiagnostikgesetzes. In unserer Klinik erfolgt die Dokumentation elektronisch. Habe ich wegen der Zugriffsrechte besondere Vorkehrungen zu treffen?

    Bezüg­­lich der Führung der elek­tro­­ni­­schen Pati­en­ten­akte ist zunächst auf die Empfeh­­lun­­gen zur ärzt­­li­chen Schwei­­ge­pflicht, Daten­­schutz und Daten­­ver­­ar­­bei­tung in der Arzt­pra­­xis der Bunde­­särz­te­­kam­­mer und der Kassen­ärz­t­­li­chen Bundes­­ver­­ei­­ni­­gung, die auch über­­­trag­­bar ist auf den statio­nären Bereich, hinzu­wei­­sen und deren Lektüre zu empfeh­len (Deut­­sches Ärzte­­blatt vom 9. Mai 2008 Seite A 1026 ff.).
    Pati­en­ten­da­ten stehen auch vor diesem Hinter­­grund ohne­hin unter einem beson­­ders hohen Daten­­schutz. Im Einzel­fall ist es immer ratsam, die einzel­­nen Gesun­d­heits­­­ge­­setze nach spezi­el­len Vorga­­ben durch­­­zu­­se­hen, ebenso das Gendia­­gno­s­ti­k­­ge­­setz.

    Betrach­tet man vor diesem Hinter­­grund das Gendia­­gno­s­ti­k­­ge­­setz genauer, so ergibt sich daraus, dass beispiels­­weise gemäß § 11 Abs. 3 GenDG dafür Sorge getra­­gen werden muss, dass auch bei einer elek­tro­­nisch geführ­ten Arztakte nur die entspre­chend auto­ri­­sierte Person Zugriff zu den einzel­­nen Daten hat. Es ist ferner dafür Sorge zu tragen, dass, wenn ein Fall des § 11 Abs. 4 GenDG vorliegt, dies­­be­­züg­­lich ebenso keine Mittei­­lung erfolgt und dies auch in der elek­tro­­ni­­schen Pati­en­ten­akte von dem auto­ri­­sier­ten Arzt entspre­chend sicher­­ge­­stellt wird. Schließ­­lich ist der Voll­­stän­­dig­keit halber auf § 12 Abs. 1 Satz 2 GenDG zu verwei­­sen, wonach die verant­wor­t­­li­che ärzt­­li­che Person die Erge­b­­nisse gene­ti­­scher Unter­­su­chun­­gen und Analy­­sen unver­­­züg­­lich in den Unter­­su­chungs­­un­ter­la­­gen über die betrof­­fene Person zu vernich­ten hat, wenn

    1. die Aufbe­­wah­rungs­­pflicht nach Satz 1 (zehn Jahre) abge­­lau­­fen ist oder
    2. soweit diese Person nach § 8 Abs. 1 Satz 1 in Verbin­­dung mit Satz 2 entschie­­den hat, dass die Erge­b­­nisse der gene­ti­­schen Unter­­su­chung und Analy­­sen zu vernich­ten sind.

    Es empfiehlt sich also so vorzu­­ge­hen, wie dies in den einschlä­­gi­­gen Vorschrif­ten im Hinblick auf die Doku­­men­ta­tion und letz­t­­lich auch im Hinblick auf die Vernich­tung entspre­chen­­der Doku­­men­ta­tio­­nen gere­­gelt ist. Vor diesem Hinter­­grund besteht Anlass, die Vorschrif­ten der §§ 8 ff. GenDG unter diesem Aspekt durch­­­zu­­se­hen und dement­spre­chend zu verfah­ren.

    Dokumentation Datenschutz Schweigepflicht elektronische Patientenakte
    Gen Gendiagnostik fachgebundene genetische Beratung
  • GenDG: Muss ich als Facharzt für Orthopädie, wenn ich zu diagnostischen Zwecken HLA-Bestimmungen bei Rheumapatienten veranlasse, die spezielle Qualifikation (nach dem Gendiagnostik-Gesetz) erwerben oder kann ich das wie bisher veranlassen ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen?

    Die HLA-Bestim­­mung kann z.B. aus zwei Grün­­den erfol­­gen:
    1) HLA-Bestim­­mung, wegen Gewebe-(Organ-)Trans­­plan­ta­tion:keine gene­ti­­sche Ziel­­set­­zung, daher fällt diese HLA-Bestim­­mung nicht unter das GenDG.
    2) HLA-Bestim­­mung z.B. bei Verdacht auf M. Bech­te­rew: hier erfolgt die HLA-Bestim­­mung um eine Erbkrank­heit zu diagno­s­ti­­zie­ren.
    HLA-Unter­­su­chun­­gen bei Rheuma sind eher in die zweite Gruppe einzu­­sor­tie­ren.

    Grun­d­­sätz­­lich müssen Sie nach dem GenDG unter­­schei­­den, ob Sie eine diagno­s­tisch (=diffe­ren­ti­al­­dia­­gno­s­ti­­sche) gene­ti­­sche Unter­­su­chung oder eine prädi­k­tive gene­ti­­sche Unter­­su­chung veran­las­­sen. Eine diagno­s­tisch gene­ti­­sche Unter­­su­chung liegt dann vor, wenn Sie bei einem Pati­en­ten mit klini­­schen Sympto­­men eine gene­ti­­sche Erkran­­kung nach­wei­­sen oder aussch­lie­­ßen wollen. Bei einer prädi­k­ti­­ven gene­ti­­schen Unter­­su­chung haben Sie einen („noch“) gesun­­den Pati­en­ten (Ratsu­chen­­den) vor sich, der z.B. wissen will, ob er später an der zu unter­­su­chen­­den Erbkrank­heit erkran­ken wird, oder ob er z.B. hetero­­zy­­go­ter Muta­ti­­ons­trä­­ger ist.

    Die Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung benö­ti­­gen Sie insbe­­son­­dere, wenn Sie eine prädi­k­tive Diagno­s­tik veran­las­­sen, da diese in eine gene­ti­­sche Bera­tung einge­­bun­­den sein muss (Trias: gene­ti­­sche Bera­tung – Unter­­su­chung – gene­ti­­sche Bera­tung).
    Veran­las­­sen Sie eine diagno­tisch gene­ti­­sche Unter­­su­chung, benö­ti­­gen Sie keine Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung, da Sie nach Abschluss der Unter­­su­chung dem Pati­en­ten den Befund mittei­len und ihn dann an einen FA für Human­­ge­­ne­tik zur gene­ti­­schen Bera­tung über­­wei­­sen können.
    Es gilt jedoch für Sie auch das GenDG bei der der diagno­s­tisch gene­ti­­schen Unter­­su­chung, insbe­­son­­dere: Sie müssen den Pati­en­ten über die Unter­­su­chung aufklä­ren, die Aufklä­rung muss in der Pati­en­ten­akte doku­­men­tiert werden, sinn­voll ist es, den Pati­en­ten dies mit Unter­­schrift bestä­ti­­gen zu lassen, der Pati­ent muss schrift­­lich einwil­­li­­gen, dass er mit der Unter­­su­chung einver­­­stan­­den ist.

    Orthopädie Rheumapatienten HLA-Bestimmungen prädikative Untersuchung diagnostische Untersuchung Erbkrankheit
    Gen GenDG fachgebundene genetische Beratung
  • Krankenhaushygiene: Wenn ich nur Teilzeit arbeite, gilt dies auch für die von mir zu absolvierende Hospitationszeit?

    Nein, für die Hospi­ta­tio­­nen gilt:
    1 Woche = 1 Arbeits­wo­che = 5 Tage á 8 Std. arbeits­­täg­­li­cher Nach­weis.

    HBA KHH Hospitation
    Hospitation HBA KHH Hygiene
  • Krankenhaushygiene: Wie kann ich ein Modul, das ich bei einem anderen Veranstalter/in einem anderen Bundesland absolviert habe, äquivalent anerkennen lassen?

    Bitte reichen Sie folgende Doku­­mente bei der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer ein:

    • voll­­stän­­dig ausge­­füll­tes und unter­­schrie­­be­­nes Antrags­­for­mu­lar
    • Teil­­nah­­me­­be­­schei­­ni­­gung/Zerti­­fi­­kat des exter­­nen Semi­naran­­bie­ters in amtlich beglau­­big­ter Kopie (z.B. über Ärzt­­li­cher Kreis­­ver­­­band)
    • Ausführ­­li­ches und detail­­lier­tes Kurs­pro­­gramm mit Angabe von Themen und zuge­hö­ri­­gen Zeiten sowie Namen der Refe­ren­ten/Tuto­ren
    • Refe­ren­ten­­liste mit voll­­stän­­di­­gem Namen, Tätig­keit­s­ort und ausge­üb­ter Tätig­keit – bei Ärzten einschließ­­lich führ­­ba­­rer und/oder ankün­d­­ba­­rer Bezeich­­nun­­gen.

    Bei einer Äqui­va­lenzan­er­ken­­nung handelt es sich um eine Einzel­fall­ent­­schei­­dung, welche nur für den Zustän­­dig­keits­­be­reich der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer ohne Präju­­diz für poten­ti­ell ähnlich gela­­gerte Situa­tio­­nen gilt.

    HBA Anerkennung Hygiene
    HBA Hygiene Anerkennung
  • Krankenhaushygiene: Wann ist ein Hygienebeauftragter Arzt in einer Praxis/in einem MVZ notwendig?

    Einrich­tun­­gen für ambu­lan­­des Operie­ren sind nach § 14 Medi­­zi­­ni­­sche Hygie­­ne­­ver­­ord­­nung (MedHygV) verpflich­tet, ihre opera­tive Tätig­keit dem zustän­­di­­gen Gesun­d­heits­­amt anzu­­zei­­gen. Der Leiter der Einrich­tung für ambu­lan­tes Operie­ren führt dazu eine Selb­st­ein­schät­­zung der opera­ti­­ven Tätig­keit am jewei­­li­­gen Stan­d­ort durch und ordnet diese Tätig­keit der jeweils höchs­ten der folgen­­den Kate­­go­rien zu:

    • Kate­­go­rie A – Opera­tio­­nen
    • Kate­­go­rie B – Opera­tive Eingriffe
    • Kate­­go­rie C – Inva­­sive Eingriffe

    Um die genaue Zuord­­nung der opera­ti­­ven Tätig­keit in einer Einrich­tung zu gewähr­leis­ten, haben Exper­ten des Landes­­­ver­­­ban­­des für ambu­lan­tes Operie­ren in Bayern (LAOB), weitere ärzt­­li­che Berufs­­­ver­­­bände und die KVB diese Liste von opera­ti­­ven Maßnah­­men erstellt und abge­­­stimmt.

    Einrich­tun­­gen der Kate­­go­rie A und B sind verpflich­tet, eine Bera­tung durch einen Kran­ken­haus­hy­­gie­­ni­ker und eine Hygie­­ne­fach­­kraft sicher­­zu­s­tel­len, bei Bedarf mit Exter­­nen vertrag­­lich zu verein­­ba­ren.

    Einrich­tun­­gen der Kate­­go­rie A müssen zusätz­­lich Hygie­­ne­fach­­per­­so­nal auch intern bestel­len (heißt: bereits jetzt doku­­men­tiert zu benen­­nen und gege­­be­­nen­falls in Folge dafür zu quali­­fi­­zie­ren): den Hygie­­ne­­be­auf­­trag­ten Arzt sowie die Hygie­­ne­­be­auf­­trag­ten in der Pflege (=MFA). Für die Quali­­fi­­zie­rung besteht eine Über­­gangs­re­­ge­­lung bis zum 31. Dezem­­ber 2019. Danach ist die entspre­chende Quali­­fi­­ka­tion des dafür benann­ten Mitar­­bei­ters nach­­zu­wei­­sen.

    Weitere Infor­­ma­tio­­nen finden Sie hier

    HBA Hygiene
    MVZ Praxis
    MFA
  • Krankenhaushygiene: Muss ich, wenn ich in meiner Klinik/Praxis/MVZ als Hygienebeauftragter Arzt arbeiten möchte oder arbeite, den von mir besuchten Kurs bei der Bayerischen Landesärztekammer äquivalent anerkennen lassen?

    Sofern Sie die Module II – VI der curri­­cu­la­ren Fort­­bil­­dung Kran­ken­haus­hy­­giene nicht absol­vie­ren, ist eine äqui­va­lente Aner­ken­­nung nicht notwen­­dig.

    Hygiene
    HBA Anerkennung
  • Krankenhaushygiene: Gibt es für Hygienefachpersonal (z.B. HBA) auch eine Pflicht zur regelmäßigen Fortbildung?

    Gemäß § 12 MedHygV ist das Hygie­­ne­fach­­per­­so­nal zur regel­mä­­ßi­­gen Fort­­bil­­dung mindes­tens in einem Abstand von zwei Jahren verpflich­tet. Es werden in der MedHygV keine Anga­­ben zur Gestal­tung der Fort­­bil­­dung gemacht.

    § 12 MedHygV: Infor­­ma­tion und Schu­­lung des Perso­nals:
    Das Hygie­­ne­fach­­per­­so­nal nach §§ 6 bis 9 ist verpflich­tet, sich mit dem aktu­el­len Stand der Infek­ti­­ons­hy­­giene vertraut zu machen und mindes­tens im Abstand von zwei Jahren an entspre­chen­­den Fort­­bil­­dungs­­­ver­­an­­stal­tun­­gen teil­­zu­­neh­­men. Dem Fach­­per­­so­nal muss hier­­für Gele­­gen­heit zur Teil­­nahme an den für sie bestim­m­ten Fort­­bil­­dungs­­­ver­­an­­stal­tun­­gen auf dem Gebiet der Infek­ti­­ons­hy­­giene gege­­ben werden.

    Hygiene MedHygV
    MedHygV Hygiene HBA
  • Krankenhaushygiene: Welche Zugangsvoraussetzungen gibt es für die Seminare Krankenhaushygiene?

    Für das Modul I (Hygie­­ne­­be­auf­­trag­ter Arzt) gilt folgende Voraus­­set­­zung:

    • Appro­­ba­tion
    • Hinweis: Gemäß § 8 Baye­ri­­sche Medi­­zin­hy­­gie­­ne­­ver­­ord­­nung – MedHygV darf als Hygie­­ne­­be­auf­­trag­ter Arzt nur bestellt werden, wer eine Aner­ken­­nung als Fach­­arzt erhal­ten hat, weisungs­­­be­­fugt ist und an einer struk­tu­rier­ten curri­­cu­la­ren Fort­­bil­­dung zum hygie­­ne­­be­auf­­trag­ten Arzt im Umfang von mindes­tens 40 Stun­­den teil­­ge­nom­­men hat.

    Für das Modul II bis VI gelten folgende Voraus­­set­­zun­­gen:

    • abge­­schlos­­sene Fach­­arzt-Weiter­­bil­­dung aus einem Gebiet der unmit­tel­­ba­ren Pati­en­ten­­ver­­­sor­­gung gemäß § 2a Abs. 7 der gülti­­gen Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung für die Ärzte Bayerns oder aus dem öffent­­li­chen Gesun­d­heits­­­dienst (ÖGD).
    • Erlan­­gung der Quali­­fi­­ka­tion „Hygie­­ne­­be­auf­­trag­ter Arzt“ (entspricht Modul I der curri­­cu­la­ren Fort­­bil­­dung „Kran­ken­haus­hy­­giene“)
    Krankenhaushygiene Hygiene HBA MedHygV
    Hygiene HBA MedHygV
  • Krankenhaushygiene: Kann ich Modul II – VI bei einem anderen Veranstalter und/oder in einem anderen Bundesland absolvieren?

    Ja, alle Module können auch bei einem ande­ren Veran­­stal­ter oder in ande­ren Bundes­län­­dern absol­viert werden. Hier ist darauf zu achten, dass das besuchte Modul inhal­t­­lich und zeit­­lich dem Curri­­cu­lum Kran­ken­haus­hy­­giene der Bunde­­särz­te­­kam­­mer (2011) entspricht.

    HBA Hygiene MedHygV
    MedHygV Hygiene HBA
  • Krankenhaushygiene : Gibt es einen zeitlichen Rahmen innerhalb dessen ich die curriculare Fortbildung Krankenhaushygiene absolviert haben muss?

    Ja, alle Elemente der Fort­­bil­­dungs­­­maß­­nahme (Module II bis VI, Fall­­kon­­fe­ren­­zen, Hospi­ta­tio­­nen, Prüfung) sollen in einem Zeit­raum von 24 Mona­ten absol­viert werden.
    (Gemäß Beschluss des Vorstan­­des der Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer 11/2013).

    MedHygV Hygiene HBA
    MedHygV HBA Hygiene
  • Krankenhaushygiene: Muss ich die Module in der aufeinanderfolgenden Reihenfolge II – VI absolvieren?

    Grun­d­­sätz­­lich können die Sie die Module in der von Ihnen gewün­sch­ten Reihen­­folge absol­vie­ren. Es ist jedoch ratsam, das Modul VI als letz­tes zu besu­chen.

    Hygiene HBA MedHygV
    MedHygV hygiene HBA
  • Krankenhaushygiene: Kann ich auch im Ausland hospitieren?

    Aus recht­­li­cher Sicht gibt es zunächst prüfungs­­­be­­zo­­gen keinen Grund, warum Sie Ihre Hospi­ta­tion nicht im euro­päi­­schen Ausland absol­vie­ren könn­ten.
    Bitte beach­ten Sie, dass zu Ihrer eige­­nen Rechts­­si­cher­heit die Inhalte der Hospi­ta­tio­­nen den recht­­li­chen Rahmen­­be­­din­­gun­­gen der Bundes­re­­pu­b­lik Deutsch­­land und somit der Verord­­nung zur Hygiene- und Infek­ti­­ons­prä­­ven­tion in medi­­zi­­ni­­schen Einrich­tun­­gen (MedHygV) vom 1. Dezem­­ber 2010 i.d.Ä.F. 08/2012 und 12/2016 und den Inhal­ten der Hospi­ta­tio­­nen der Bunde­­särz­te­­kam­­mer vom 5. Septem­­ber 2013 entspre­chen müssen. Diese Inhalte soll­ten –zutre­f­­fen­­den­falls- in Ihrem Inter­esse von der jewei­­li­­gen Insti­tu­tion im EU-Ausland entspre­chend beschei­­nigt sein.

    Hospitation HBA Hygiene
    Hospitation HBA Hygiene
  • Leitender Notarzt: An wen muss ich den sog. Laufzettel - Einweisung auf regionaler Basis senden?

    Bitte senden Sie den Lauf­­zet­tel mit allen Stem­­peln und Unter­­schrif­ten per Post an folgende Adresse:

    Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer
    Fort­­bil­­dung/Quali­täts­­ma­na­­ge­­ment
    z. Hd. Frau Ryska
    Mühl­­baur­­straße 16
    81677 München

    Leitender Notarzt Seminar Fortbildung
    LNA
  • Leitender Notarzt: Kann ich das LNA-Seminar auch in einem anderen Bundesland absolvieren und wird das dann in Bayern anerkannt?

    Ein in einem ande­ren Bundes­­land absol­vier­ter LNA-Kurs, gemäß aktu­ell gülti­­gem Curri­­cu­lum der Bunde­­särz­te­­kam­­mer, wird von der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer äquvi­va­lent aner­­kannt.
    Ergän­­zend ist aus einsatz­tak­ti­­schen Grün­­den eine Einwei­­sung auf regio­na­­ler Basis obli­­gat nach­­zu­wei­­sen. Zur eige­­nen Rechts­­si­cher­heit empfiehlt die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer, bei LNA-Semi­na­ren in einem ande­ren Bundes­­land, für die eigene nach­hal­tige rechts­or­­ga­­ni­sa­to­ri­­sche Kompe­tenz für eine LNA-Tätig­keit in Bayern Sorge zu tragen.

    Leitender Notarzt Seminar Fortbildung
    LNA
  • Leitender Notarzt: Benötige ich eine abgeschlossene Facharztweiterbildung für die Teilnahme am Seminar?

    Eine Teil­­nahme am Semi­­nar ist im Einzel­fall auch ohne abge­­schlos­­sene Fach­­arz­t­wei­ter­­bil­­dung möglich, jedoch kommt es immer auf den persön­­li­chen Ausbil­­dungs­­­stand und das Tätig­keits­­feld an. Somit ist eine Teil­­nah­­memög­­lich­keit ohne Fach­­arzt jeweils eine Einzel­fall­ent­­schei­­dung – ohne Präju­­diz für ähnlich gear­tete Fälle.
    Für Detail­fra­­gen wenden Sie sich bitte an die semi­nar­­ver­­ant­wor­t­­li­chen Ansprech­par­t­­ner.

    Leitender Notarzt Fortbildung Seminar
    LNA
  • Medizinethik: Kann man die Qualifikation "Medizinethik" ankündigen?

    Ja, nach § 27 Abs. 4 Satz 3 Beru­f­ord­­nung

    Medizinethik Seminare Fortbildung
    Ethik

    Auszug Berufsordnung für die Ärzte Bayerns

    § 27
    Erlaubte Information und berufswidrige Werbung

    (1)
    Zweck der nach­ste­hen­den Vorschrif­ten der Berufs­ord­nung ist die Gewähr­leis­tung des Pati­en­ten­schut­zes durch sach­ge­rechte und ange­mes­sene Infor­ma­tion und die Vermei­dung einer dem Selbst­ver­ständ­nis des Arztes zuwi­der­lau­fen­den Kommer­zia­li­sie­rung des Arzt­be­rufs.
    (2)
    Auf dieser Grund­lage sind dem Arzt sach­li­che berufs­be­zo­gene Infor­ma­tio­nen gestat­tet.
    (3)
    Berufs­wid­rige Werbung ist dem Arzt unter­sagt. Berufs­wid­rig ist insbe­son­dere eine nach Inhalt oder Form anprei­sende, irre­füh­rende oder verglei­chende Werbung. Der Arzt darf eine solche Werbung durch andere weder veran­las­sen noch dulden. Eine Werbung für eigene oder fremde gewerb­li­che Tätig­kei­ten oder Produkte in Zusam­men­hang mit der ärzt­li­chen Tätig­keit ist unzu­läs­sig. Werbe­ver­bote aufgrund ande­rer gesetz­li­cher Bestim­mun­gen blei­ben unbe­rührt.
    (4)
    Der Arzt kann
    1.
    sonstige nach der Weiterbildungsordnung erworbene Bezeichnungen,
    2.
    nach anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften erworbene Qualifikationen,
    3.
    sonstige Qualifikationen,
    4.
    als solche gekennzeichnete „Besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden“,
    5.
    organisatorische Hinweise
    ankün­di­gen. Die nach Nr. 1 erwor­be­nen Bezeich­nun­gen dürfen nur in der nach der Weiter­bil­dungs­ord­nung zuläs­si­gen Form und können zusam­men mit der unter der Nr. 301 04 494 beim Deut­schen Patent- und Marken­amt einge­tra­ge­nen Marke „Zur Führung berech­tigt“ (A N H A N G nach Kapi­tel D Nr.1) geführt werden. Andere Quali­fi­ka­tio­nen und „Beson­dere Unter­su­chungs- und Behand­lungs­me­tho­den“ dürfen nur so ange­kün­digt werden, dass diese Anga­ben nicht mit solchen nach gere­gel­tem Weiter­bil­dungs­recht erwor­be­nen Quali­fi­ka­tio­nen verwech­selt werden können. Anga­ben nach Nr. 1 bis 4 sind nur zuläs­sig, wenn der Arzt die umfass­ten Tätig­kei­ten nicht nur gele­gent­lich ausübt. Der Arzt hat dem ärzt­li­chen Bezirks­ver­band auf sein Verlan­gen die zur Prüfung der Vorraus­set­zun­gen der Ankün­di­gung erfor­der­li­chen Unter­la­gen vorzu­le­gen. Der ärzt­li­che Bezirks­ver­band kann ergän­zende Auskünfte verlan­gen.
    (5)
    Medi­zi­nisch-akade­mi­sche Grade und ärzt­li­che Titel dürfen ange­kün­digt werden. Andere akade­mi­sche Grade dürfen nur in Verbin­dung mit der Fakul­täts­be­zeich­nung genannt werden.
    (6)
    Die Bezeich­nung „Pro­fes­sor“ darf geführt werden, wenn sie auf Vorschlag der medi­zi­ni­schen Fakul­tät (Fach­be­reich) durch die Hoch­schule oder das zustän­dige Landes­mi­nis­te­rium verlie­hen worden ist. Dasselbe gilt für die von einer medi­zi­ni­schen Fakul­tät einer auslän­di­schen wissen­schaft­li­chen Hoch­schule verlie­hene Bezeich­nung, wenn sie nach Beur­tei­lung durch die Kammer der deut­schen Bezeich­nung „Pro­fes­sor“ gleich­wer­tig ist. Die Bezeich­nung „Pro­fes­sor“ muss in den Fällen des Satzes 2 mit einem auf die Herkunft hinwei­sen­den Zusatz sowie mit etwai­gen Zusät­zen nach Maßgabe der Verlei­hungs­ur­kunde geführt werden. Ist die Bezeich­nung „Pro­fes­sor“ von einer ande­ren als einer medi­zi­ni­schen Fakul­tät verlie­hen worden, so darf die Bezeich­nung „Pro­fes­sor“ nur unter Angabe der Fakul­täts- und Hoch­schul­zu­ge­hö­rig­keit geführt werden.
  • Medizinische Begutachtung: Ich möchte als Gutachter tätig sein. Was muss ich hierfür beachten? Werden bei der Bayerischen Landesärztekammer Gutachter-Listen geführt?

    Die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer (BLÄK) bietet Semi­nare zur „Medi­­zi­­ni­­schen Begut­ach­tung“ gemäß aktu­ell gülti­­gem Curri­­cu­lum der Bunde­­särz­te­­kam­­mer (BÄK) an. Als Teil­­nah­­me­vor­­aus­­set­­zung ist hier ledig­­lich die Appro­­ba­tion gefor­­dert.

    Um die Endbe­­schei­­ni­­gung absch­lie­­ßend zu erwer­­ben ist Folgen­­des voraus­­ge­­setzt:

    • Fach­arz­t­aus­­bil­­dung
    • Absol­vie­rung der 64 Unter­richts­ein­hei­ten „Medi­­zi­­ni­­sche Begut­ach­tung“ gemäß aktu­ell gülti­­gem Curri­­cu­lum der BÄK
    • Erstel­len jeweils eines Final- und Kausal­­gut­ach­tens
    • Absol­vie­rung einer Lerner­­folgs­­kon­trolle

    Seitens der BLÄK wird keine Liste geführt. Es gibt jedoch eine weitere Möglich­keit:
    Das Baye­ri­­sche Landes­­­so­­zi­al­­ge­richt bittet darum, dass Sie dort kund tun, dass Sie das Semi­­nar „Medi­­zi­­ni­­sche Begut­ach­tung“ absol­viert haben und berech­tigt sind, auf Ihrem Brie­f­­bo­­gen und auf ande­ren Medien darauf hinzu­wei­­sen.

    Medizinische Begutachtung Fortbildung Seminar
    Begutachtung
  • Medizinische Begutachtung: Wann sind die Probegutachten zu schreiben und bekommt man hierfür Feedback?

    Die beiden Fälle für das Final- und Kausal­­gut­ach­ten werden am Ende des Semi­nar­­teils 1 ausge­­ge­­ben. Im Hinblick auf den Erwerb der Abschluss­­be­­schei­­ni­­gung sind diese bis zum im Semi­­nar mitge­­teil­ten Stich­­tag frist­­ge­recht abzu­­ge­­ben.
    Die Probe­­gut­ach­ten werden von Exper­ten kommen­tiert. Das Feed­­back erhal­ten Sie ansch­lie­­ßend schrift­­lich. Weiter­hin besteht beim Semi­nar­­teil 2 die Möglich­keit des münd­­li­chen Austauschs mit den entspre­chen­­den Exper­ten.

    Medizinische Begutachtung Fortbildung Seminar
    Begutachtung
  • Medizinische Begutachtung: Kann ich die Seminarteile auch in unabhängiger Reihenfolge buchen oder sind diese aufeinander aufbauend?

    Die Semi­ar­­teile können unab­hän­­gig gebucht werden. Aus didak­ti­­schen Grün­­den empfeh­len wir jedoch die Semi­nar­­teile aufbau­end und, wenn möglich, in einer Sequenz zu absol­vie­ren.

    Medizinische Begutachtung Fortbildung Seminar
    Begutachtung
  • Notfallmedizin: Kann ich mit meiner Fachkunde "Rettungsdienst" als Notarzt tätig sein?

    Eine Fach­­kunde „Ret­tungs­­­dienst“ oder eine in einem ande­ren Kammer­­be­reich erwor­­bene Zusatz­­be­­zeich­­nung „Ret­tungs­­­dienst“ sind als Quali­­fi­­ka­ti­­ons­nach­weis gemäß Baye­ri­­schem Rettungs­­­dienst­­ge­­setz für eine Tätig­keit im Notarz­t­­dienst weiter­hin gültig. Die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer benennt deshalb bis zum Vorlie­­gen weite­­rer Erkennt­­nisse die bishe­­rige „Fach­­kunde Rettungs­­­dienst“ als die nach Arti­kel 43 Abs. 4 des Baye­ri­­schen Rettungs­­­dienst­­ge­­set­­zes fest­­ge­legte Mindest­qua­­li­­fi­­ka­tion für eine Tätig­keit im Notarz­t­­dienst.

    Bitte beach­ten Sie auch die notärz­t­­li­che Fort­­bil­­dungs­­pflicht nach Arti­kel 44 Abs. 2 des Baye­ri­­schen Rettungs­­­dienst­­ge­­set­­zes.

    Notfallmedizin Fortbildung Seminare
    Kompaktkurs Notfallmedizin Notarztkurs Notarzt
  • Notfallmedizin: Ich bin in Österreich bereits als Notarzt tätig und möchte nun auch in Bayern als Notarzt tätig sein. Was muss ich beachten und welche Voraussetzungen gibt es hierfür?

    Voraus­­set­­zung für eine notärz­t­­li­che Tätig­keit in Bayern ist die Absol­vie­rung der Themen „Orga­­ni­sa­tion und Rechts­­grun­d­la­­gen im Rettungs­­­dienst“ sowie „Medi­­co­le­­gale Aspekte im Rettungs­­­dienst“ im Rahmen des Kurses Notfall­­me­­di­­zin bei der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer. Die Teil­­nahme an den beiden Themen ist kosten­­frei.

    Des Weite­ren müssen Sie einen 80-stün­­di­­gen notfall­­me­­di­­zi­­ni­­schen Kurs nach­wei­­sen können. Diese Daten werden ansch­lie­­ßend zustän­­dig­keits­hal­­ber vom Refe­rat Weiter­­bil­­dung/Zusatz­­be­­zeich­­nun­­gen geprüft.

    Notfallmedizin Fortbildung Seminare
    Kompaktkurs Notfallmedizin Notarztkurs Notarzt
  • Notfallmedizin: Wann kann ich mich zur Prüfung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung "Notfallmedizin" anmelden und welche Voraussetzungen gibt es hierfür?

    Die Prüfungs­­an­­mel­­dung sowie -orga­­ni­sa­tion über­­­nimmt das Refe­rat Weiter­­bil­­dung/Zusatz­­be­­zeich­­nun­­gen der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer.
    Die Prüfungs­­vor­­aus­­set­­zun­­gen sind wie folgt:

    • 24-mona­tige Weiter­­bil­­dung in einem Gebiet der unmit­tel­­ba­ren Pati­en­ten­­ver­­­sor­­gung bei einem Weiter­­bil­­der gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 im statio­nären Bereich, davon eine 6-mona­tige
      Weiter­­bil­­dung in Inten­­si­v­­me­­di­­zin oder Anäs­the­­sio­lo­­gie oder in der Notfal­l­auf­­nahme unter Anlei­tung eines Weiter­­bil­­ders gemäß § 5 Abs. 1
    • 80 Stun­­den Kurs-Weiter­­bil­­dung gemäß § 4 Abs. 8 Notfall­­me­­di­­zin
    • 50 Einsätze unter Anlei­tung eines verant­wor­t­­li­chen Notarz­tes im Notarz­t­wa­­gen bzw. Rettungs­­hub­schrau­­ber, auf die bis zu 25 Notfall­­ver­­­sor­­gun­­gen, bei denen unter notfall- bzw. inten­­si­v­­me­­di­­zi­­ni­­schem
      Handeln Maßnah­­men des gefor­­der­ten Weiter­­bil­­dungs­­in­halts zur Anwen­­dung kommen, ange­rech­­net werden können
    Notfallmedizin Fortbildung Seminare
    Notarztkurs Notarzt Kompaktkurs Notfallmedizin

    Auszug Weiterbildungsordnung

    Abschnitt A, § 5, (1)
    Befug­nis im Sinn dieser Weiter­bil­dungs­ord­nung ist die Ermäch­ti­gung im Sinn des Abschnit­tes IV des Heil­be­rufe-Kammer­ge­set­zes. Die Weiter­bil­dung zum Erwerb einer Fach­arzt- und/oder Schwer­punkt­be­zeich­nung wird unter verant­wort­li­cher Leitung der vom Vorstand der Kammer befug­ten Ärzte in einer zuge­las­se­nen Weiter­bil­dungs­stätte durch­ge­führt. Glei­ches gilt nach Maßgabe des Abschnit­tes C auch für den Erwerb einer Zusatz­be­zeich­nung.

    Auszug Weiterbildungsordnung

    Abschnitt A, § 4, (8)
    Sofern die Weiter­bil­dungs­ord­nung die Ableis­tung von Kursen vorschreibt, ist eine vorhe­rige Aner­ken­nung des jewei­li­gen Kurses und dessen Leiters durch die für den Ort der Veran­stal­tung zustän­dige Ärzte­kam­mer erfor­der­lich. Die Kurse müssen den von der Kammer fest­ge­leg­ten Anfor­de­run­gen entspre­chen. Dabei sollen die Empfeh­lun­gen der Bunde­särz­te­kam­mer berück­sich­tigt werden.
  • Peer Review: Darf ich nach der Fortbildung gleich Peer Review Besuche durchführen?

    Ja, nach Erhalt der Gesamt-Quali­­fi­­ka­tion (Semi­­nar und Trai­­nings­­peer) gemäß aktu­ell gülti­­gem Curri­­cu­lum „Peer Review“ der Bunde­­särz­te­­kam­­mer können Sie Peer Besu­che durch­­­füh­ren.

    Peer Review Seminare Fortbildung
    Peer
  • Peer Review: Gibt es eine Liste, bei der ich als ausgebildeter Peer geführt werden kann?

    Ja, diese Liste wird von der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer geführt und ist hier verfüg­­bar. Gerne können Sie sich auch hierzu an den zustän­­di­­gen Ansprech­par­t­­ner wenden.

    Peer Review Seminare Fortbildung
    Peer
  • Qualifikation Tabakentwöhnung: Können auch Nicht-Ärzte am Seminar teilnehmen?

    Eine Teil­­nahme ist berufs­­­über­­­grei­­fend möglich.

    Qualifikation Tabakentwöhnung Fortbildung Seminare
    Tabak Sucht Suchtmedizin
    MFA
  • Qualifikation Tabakentwöhnung: Kann ich die Seminarteile unabhängig voneinander buchen?

    Die Semi­nar­­teile können nur zusam­­men­hän­­gend gebucht werden.

    Qualifikation Tabakentwöhnung Fortbildung Seminare
    Tabak Sucht Suchtmedizin
    MFA
  • QM-Hämotherapie: Wann, von wem und in welcher Form sind die Ergebnisse der Qualitätssicherung Hämotherapie an die Ärztekammer zu übermitteln?

    Der Bericht ist vom Quali­täts­­be­auf­­trag­ten (6.4.2.3 Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie) oder vom ärzt­­li­chen Leiter der Einrich­tung (6.4.2.3.1 Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie) jeweils bis spätes­tens 1. März des Folge­jah­res, für den Zeit­raum des jeweils voraus­­ge­­gan­­ge­­nen Kalen­­der­jah­res, an die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer (BLÄK) zu über­­­mit­teln.
    Die BLÄK stellt hierzu bis spätes­tens 1. Januar die Berichts­bö­­gen als Down­loads zur Verfü­­gung.

    Auszug aus den „Richt­­li­­nien zur Gewin­­nung von Blut und Blut­­be­­stan­d­tei­len und zur Anwen­­dung von Blut­pro­­duk­ten (Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie) (Gesam­t­no­­velle 2017) aufge­­stellt gemäß §§ 12a u. 18 Trans­­fu­­si­­ons­­ge­­setz von der Bunde­­särz­te­­kam­­mer im Einver­­­neh­­men mit dem Paul-Ehrlich-Insti­tut:

    6.4.2.3 Einrich­tun­­gen der Kran­ken­­ver­­­sor­­gung, die Blut­pro­­dukte und/oder Plas­­ma­­de­ri­va­ten für die Behan­d­­lung von Hämo­­sta­­se­­stö­run­­gen (außer Fibrinkle­­ber) anwen­­den
    Der Quali­täts­­be­auf­­tragte sendet jähr­­lich bis zum 1. März einen Bericht über die Erge­b­­nisse seiner Über­prü­­fun­­gen für den Zeit­raum des jeweils voraus­­ge­­gan­­ge­­nen Kalen­­der­jah­res zeit­­gleich an die zustän­­dige Ärzte­­kam­­mer und die Leitung der Einrich­tung.

    6.4.2.3.1 Sonder­­fälle
    … Unter diesen Bedin­­gun­­gen hat der Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­che der Einrich­tung der Kran­ken­­ver­­­sor­­gung zur Über­wa­chung der Quali­täts­­si­che­rung der Anwen­­dung von Erythro­­zy­ten­­kon­­zen­tra­ten die folgen­­den Doku­­mente jähr­­lich bis zum 1. März an die zustän­­dige Ärzte­­kam­­mer zu senden:

    • Nach­weis der Quali­­fi­­ka­tion des Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­chen nach Abschnitt 6.4.1.3.2,
    • vom Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­chen unter­­zeich­­nete Arbeits­an­wei­­sung für die Einrich­tung der Kran­ken­­ver­­­sor­­gung zur Trans­­fu­­sion eines Erythro­­zy­ten­­kon­­zen­trats,
    • einen Nach­weis der Meldung des Verbrauchs von Blut­pro­­duk­ten (und Plas­­ma­pro­te­i­­nen zur Behan­d­­lung von Hämo­­sta­­se­­stö­run­­gen) gemäß § 21 TFG an das PEI für das voran­­ge­­gan­­gene Kalen­­der­jahr.
    Richtlinie Hämotherapie Qualitätsbeauftragter Hämotherapie
    Hämo-Rili
    MFA
  • QM-Hämotherapie: Wir sind eine Praxis in Bayern und wissen nicht, ob wir auch unter die Richtlinien der Hämotherapie fallen. Was ist zu beachten?

    Hier ist zu unter­­schei­­den, inwie­weit Hämo­­sta­­se­­stö­run­­gen behan­­delt werden:

    • Einrich­tun­­gen der Kran­ken­­ver­­­sor­­gung, die ausschließ­­lich Fibrinkle­­ber und/oder Plas­­ma­­de­ri­va­ten anwen­­den, die nicht zur Behan­d­­lung von Hämo­­sta­­se­­stö­run­­gen einge­­setzt werden (Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie 6.4.2.4):
      Diese Einrich­tun­­gen benö­ti­­gen die Inte­­gra­tion eines Quali­täts­­si­che­rungs­­­sys­tems und die Benen­­nung eines Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­chen. Die geringe Komple­­xi­tät der orga­­ni­sa­to­ri­­schen Verfah­rens­­schritte bei der Anwen­­dung von Fibrinkle­­ber und/oder Plas­­ma­­de­ri­va­ten, die nicht zur Behan­d­­lung von Hämo­­sta­­se­­stö­run­­gen einge­­setzt werden, recht­­fer­tigt keine Über­wa­chung des QS-Systems der Einrich­tung.
      Bitte füllen Sie die „Erklä­rung zur Quali­täts­­si­che­rung“ aus und senden diese zusam­­men mit den dort gefor­­der­ten Nach­wei­­sen an die BLÄK zurück.

    • Einrich­tun­­gen mit Anwen­­dung von Blut­­kom­­po­­nen­ten und/oder Plas­­ma­­de­ri­va­ten für die Behan­d­­lung von Hämo­­sta­­se­­stö­run­­gen (außer Fibrinkle­­ber) (Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie 6.4.2.3):
      Die Leitung einer Einrich­tung der Kran­ken­­ver­­­sor­­gung benennt im Beneh­­men mit der zustän­­di­­gen Ärzte­­kam­­mer einen ärzt­­li­chen Ansprech­par­t­­ner zur Über­wa­chung des Quali­täts­­si­che­rungs­­­sys­tems (QBH), der nach Abschnitt 6.4.2.2.3 quali­­fi­­ziert und in dieser Funk­tion gegen­­über dem Träger weisungs­­u­n­ab­hän­­gig ist.
      Bitte füllen Sie den „Berichts­­bo­­gen“ aus und senden diesen gege­­be­­nen­falls zusam­­men mit dem Quali­­fi­­ka­ti­­ons­nach­weis des Quali­täts­­be­auf­­trag­ten an die BLÄK zurück.

    Richtlinie Hämotherapie Qualitätsbeauftragter Hämotherapie
    Hämo-Rili QBH
    MFA
  • QM-Hämotherapie: Müssen Ärzte, die nur passive Impfstoffe/Tetagam/Rhesogam (Immunglobuline) geben, auch einen Kurs machen/eine gesonderte Qualifizierung vorweisen?

    Werden in einer Einrich­tung nur Immunglo­­bu­­line zur passi­­ven Immu­­ni­­sie­rung ange­wen­­det, genügt eine Quali­­fi­­zie­rung nach Abschnitt 6.4.1.3.1 der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie (Trans­­fun­­die­ren­­der Arzt). Es besteht keine QM-Semi­­nar-Verpflich­tung. Ein Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­cher und ein QM-System soll­ten trotz­­dem benannt und einge­­führt werden.
    Bitte füllen Sie die „Erklä­rung zur Quali­täts­­si­che­rung“ aus und senden diese zusam­­men mit den dort gefor­­der­ten Nach­wei­­sen an die BLÄK zurück.

    QBH Qualitätsbeauftragter Qualitätsbeauftragter Hämotherapie Hämotherapie-Richtlinie Richtlinie
    Hämo-Rili
    MFA
  • QM-Hämotherapie: Ich transfundiere keine Erythrozytenkonzentrate, sondern lediglich Humanalbumine (Plasmaeiweiß). Welche Nachweise und Qualifikationen muss ich dafür vorweisen?

    Hier gilt Abschnitt 6.4.2.4. der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie: Einrich­tun­­gen der Kran­ken­­ver­­­sor­­gung, die ausschließ­­lich Fibrinkle­­ber und/oder Plas­­ma­­de­ri­vate anwen­­den, die nicht zur Behan­d­­lung von Hämo­­sta­­se­­stö­run­­gen einge­­setzt werden. Die geringe Komple­­xi­tät der orga­­ni­sa­to­ri­­schen Verfah­rens­­schritte bei der Anwen­­dung von Fibrinkle­­ber und/oder Plas­­ma­­de­ri­va­ten, die nicht zur Behan­d­­lung von Hämo­­sta­­se­­stö­run­­gen einge­­setzt werden, recht­­fer­tigt keine Über­wa­chung des QS-Systems der Einrich­tung.
    Bitte füllen Sie die „Erklä­rung zur Quali­täts­­si­che­rung“ aus und senden diese zusam­­men mit den dort gefor­­der­ten Nach­wei­­sen an die BLÄK zurück.

    Richtlinie Hämotherapie Qualitätsbeauftragter
    Hämo-Rili QBH
    MFA
  • QM-Hämotherapie: Können der Qualitätsbeauftragte, der Transfusionsverantwortliche und der Transfusionsbeauftragte von extern bestellt werden?

    Quali­täts­­be­auf­­tragte: Abschnitt 6.4.2.3 der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie
    Die Aufga­­ben des QBH können auch durch Heran­­zie­hung von exter­­nem, ärzt­­li­chem, entspre­chend quali­­fi­­zier­tem Sach­­ver­­­stand gewähr­leis­tet werden. Die Zustän­­dig­keit und Aufga­­ben müssen vertrag­­lich fest­­ge­legt und Inter­es­­sens­­kon­f­likte ausge­schlos­­sen sein.

    Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­cher: Abschnitt 6.4.1.3.2.3 g) der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie
    Die Tätig­keit des Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­chen kann, soweit die Voraus­­set­­zun­­gen von a) bis d) nicht gege­­ben sind, durch Heran­­zie­hung exter­­nen, entspre­chend quali­­fi­­zier­ten Sach­­ver­­­stands [Quali­­fi­­ka­tion nach a) oder b)] entspre­chend § 15 TFG gewähr­leis­tet werden. Die Zustän­­dig­keit und Aufga­­ben müssen vertrag­­lich fest­­ge­legt und Inter­es­­sen­­kon­f­likte ausge­schlos­­sen sein.

    Trans­­fu­­si­­ons­­be­auf­­trag­ter: Abschnitt 6.4.1.3.3 der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie
    Für Einrich­tun­­gen mit mehre­ren Behan­d­­lungs­­ein­hei­ten muss für jede Abtei­­lung ein Trans­­fu­­si­­ons­­be­auf­­trag­ter bestellt werden. Dem kann nicht durch das Heran­­zie­hen von exter­­nem Sach­­ver­­­stand entspro­chen werden. Dies hat beson­­ders für nieder­­ge­las­­sene Ärztin­­nen und Ärzte zur Folge, dass sie zumin­­dest eine der Quali­­fi­­ka­tio­­nen oder Voraus­­set­­zun­­gen nach 6.4.1.3.3.3 Hämo­the­ra­pie-Richt­­li­­nie besit­­zen müssen.

    Richtlinie Hämotherapie Qualitätsbeauftragter
    Hämo-Rili QBH
    MFA Patient
  • QM-Hämotherapie: Darf der Qualitätsbeauftragte gleichzeitig Transfusionsverantwortlicher oder Transfusionsbeauftragter der Einrichtung sein?

    Im Punkt 6.4.2.3 der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie heißt es: Der QBH darf nicht gleich­­zei­tig Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­cher oder Trans­­fu­­si­­ons­­be­auf­­trag­ter der Einrich­tung sein.

    Hämotherapie-Richtlinie Richtlinie Hämotherapie
    Hämo-Rili QBH
    MFA
  • QM-Hämotherapie: Aufgrund eines Personalwechsels hat unser bisheriger Transfusionsverantwortlicher die Praxis/Klinik verlassen. Der nun berufene wird seinen Kurs in vier Monaten absolvieren. Welche Konsequenzen hat dies für uns?

    Gemäß der gülti­­gen Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie ist hier keine Über­­gangs­­frist bei einem Perso­nal­­wech­­sel vorge­­se­hen, dies könnte im hoffent­­lich nicht eintre­ten­­dem Haftungs­­fall von großer Bedeu­tung sein. Da dem Arzt die benö­tigte Quali­­fi­­ka­tion fehlt, ist es die Pflicht der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer, Sie darauf hinzu­wei­­sen, dass die Hämo­the­ra­pie-Richt­­li­­nie nicht erfüllt ist. Wir würden daher empfeh­len, diese Leis­tung von Exter­­nen erbrin­­gen zu lassen.

    Qualitätsbeauftragter Hämotherapie Richtlinie Richtlinie Hämotherapie Hämotherapie-Richtlinie
    Hämo-Rili QBH
    MFA
  • QM-Hämotherapie: In unserer Einrichtung sind noch nicht alle in der Richtlinie Hämotherapie geforderte Qualitätssicherungsmaßnahmen vollzogen. Was bedeutet das für uns?

    Im Scha­­dens­fall durch Blut­pro­­dukte wird die Einhal­tung der gesetz­­li­chen Vorga­­ben geprüft. Soll­ten die Blut­pro­­dukte nicht wie in § 13 Trans­­fu­­si­­ons­­ge­­setz (TFG) „nach dem Stand der medi­­zi­­ni­­schen Wissen­­schaft und Tech­­nik“ ange­wandt worden sein, könnte dies im Haftungs­­fall von größ­ter Bedeu­tung sein und sich auf den Versi­che­rungs­­­schutz auswir­ken.

    Qualitätsbeauftragter Richtlinie Hämotherapie Qualitätsbeauftragter Hämotherapie
    QBH
    MFA
  • QM-Hämotherapie: Ich bin seit mehreren Jahren als Transfusionsverantwortlicher / Transfusionsbeauftragter / Leiter des Labors / Blutdepots tätig - darf ich das weiterhin ausüben, obwohl ich nicht die in den Richtlinie Hämotherapie geforderten Qualifikationen nachweisen kann?

    Der Bestands­­schutz unter 6.4.1.4 der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie besagt:
    a) wer zum 7. Juli 1998 eine entspre­chende Tätig­keit auf der Grun­d­lage der Richt­­li­­nien von 1996 ausübte (vgl. § 33 TFG),
    b) wer auf Grun­d­lage der Über­­gangs­vor­­­schrif­ten der bishe­ri­­gen Hämo­the­ra­pie-Richt­­li­­nien eine entspre­chende Funk­tion ausübte,
    darf diese auch weiter­hin ausüben.

    Qualitätsbeauftragter Richtlinie Hämotherapie Qualitätsbeauftragter Hämotherapie
    Hämo-Rili QBH
    MFA
  • QM-Hämotherapie: Wird das 40-stündige Seminar „Qualitätsbeauftragter Hämotherapie“ von anderen Bundesländern anerkannt?

    Wenn die Semi­na­rin­halte den zeit­­li­chen und inhal­t­­li­chen Vorga­­ben des Beispiel-Curri­­cu­lums „Qua­­li­täts­­be­auf­­trag­ter Hämo­the­ra­pie“ der Bunde­­särz­te­­kam­­mer entspre­chen, ist eine Aner­ken­­nung möglich. Hier­­bei handelt es sich um Einzel­fall-Entschei­­dun­­gen, welche nur für den Zustän­­dig­keits­­be­reich der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer ohne Präju­­diz für poten­­zi­ell ähnlich gela­­gerte Situa­tio­­nen gilt.

    Qualitätsbeauftragter Qualitätsbeauftragter Hämotherapie Hämotherapie-Richtlinie
    Hämo-Rili QBH
    MFA
  • QM-Hämotherapie: „Wir haben Ihr Anschreiben in zweifacher Ausführung erhalten, jeweils für jeden Standort. Reicht es dann aus, wenn wir nur einen Bogen ausfüllen?“

    Für die Quali­täts­­si­che­rung in der Hämo­the­ra­pie ist es notwen­­dig, dass für jeden Stan­d­ort (z. B. bei Kran­ken­häu­­sern) pro Insti­tut­­si­­ons­kenn­­zei­chen (IK) ein eige­­ner Bogen ausge­­füllt wird. Es geht im Rahmen der Quali­täts­­si­che­rung in der Hämo­the­ra­pie nicht um den Träger oder genauer gesagt, um die Gesell­­schaft, der die einzel­­nen Klini­ken ange­hö­ren, sondern wirk­­lich um jede einzelne Klinik. Ein Zusam­­men­fas­­sen ist hier bis auf Weite­res nicht zuläs­­sig.
    Bitte füllen Sie daher für die Stan­d­orte Klinik X und Klinik Y jeweils einen eige­­nen Berichts­­bo­­gen aus und senden diese an uns zurück.

    Qualitätsbeauftragter Hämotherapie Richtlinie Hämotherapie
    QBH Qualitätsbeauftragter
    MFA
  • QM-Hämotherapie: „Ich bin als Belegarzt in einer Klinik mit Qualitätsbeauftragtem tätig, muss ich den Berichtsbogen etc. trotzdem ausfüllen?“

    Bele­­gärzte können einer Behan­d­­lungs­­ein­heit zuge­ord­­net werden (Abschnitt 6.4.1.3.3.1 Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie). Wenn sie im Rahmen ihrer Bele­g­­arz­t­tä­tig­keit trans­­fun­­die­ren, muss sicher­­ge­­stellt sein, dass die Bele­g­ab­tei­­lung einen Trans­­fu­­si­­ons­­be­auf­­trag­ten hat. Die Meldung an das Paul-Ehrlich-Insti­tut und die Über­­sen­­dung des Berichts­­bo­­gens/Quali­täts­­be­richt an die BLÄK erfolgt dann über das Kran­ken­haus.
    Falls ein Bele­g­­arzt nur in seiner Praxis trans­­fun­­diert, muss er ein eige­­nes, dem Leis­tungs­­um­fang seiner Praxis entspre­chen­­des QM-System haben und entspre­chend quali­­fi­­ziert sein.

    Qualitätsbeauftragter Hämotherapie Richtlinie Hämotherapie
    Hämo-Rili QBH Qualitätsbeauftragter
    MFA
  • QM-Hämotherapie: „Die Bayerische Landesärztekammer hat uns auf unsere Mängel im Berichtsbogen hingewiesen. Bis wann müssen wir diese Mängel beheben?“

    Laut der aktu­ell gülti­­gen Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie (Abschnitt 6.4.2.1) ist es Aufgabe der zustän­­di­­gen Ärzte­­kam­­mer gegen­­über der Leitung des jewei­­li­­gen Stan­d­or­tes der Einrich­tung auf die Besei­ti­­gung der Mängel hinzu­wir­ken. Wir empfeh­len, die Mängel im eige­­nen Inter­esse unver­­­züg­­lich zu behe­­ben.

    Richtlinie Hämotherapie QBH
    Hämo-Rili
    MFA
  • QM-Hämotherapie: „Kann die Frist gemäß der Richtlinie Hämotherapie verlängert werden?“

    Die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer hat keine Kompe­tenz, die Bestim­­mun­­gen der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie zu beugen oder zu verän­­dern. Die Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie dient der Sicher­heit von Ärzten und Pati­en­ten; gege­­be­­nen­falls ist die fehlende Erfül­­lung der Regu­la­rien der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie durch Externe zu erbrin­­gen (z. B. fehlen­­der Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­cher Arzt via externe Dienst­leis­tung).

    Qualitätsbeauftragter Richtlinie Richtlinie Hämotherapie
    Hämo-Rili QBH Qualitätsbeauftragter Hämotherapie
    MFA
  • QM-Hämotherapie: Welche Qualifikation wird benötigt, wenn in einer Einrichtung nur Immunglobuline zur passiven Immunisierung (z. B. Tetanusprophylaxe) verabreicht werden?

    Wenn in der Einrich­tung nur Immunglo­­bu­­line zur passi­­ven Immu­­ni­­sie­rung (z. B. Teta­­nuspro­­phy­laxe, auch Rhesuspro­­phy­laxe) ange­wen­­det werden, heißt es gemäß 6.4.1.3.2.3.e) und 6.4.1.3.3.3.e) der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie, dass eine Quali­­fi­­ka­tion nach Abschnitt 6.4.1.3.1 (trans­­fun­­die­ren­­der Arzt) genügt.
    Hier heißt es:
    Jeder Blut­pro­­dukte anwen­­dende Arzt muss die dafür erfor­­der­­li­chen Kennt­­nisse und ausrei­chende Erfah­rung besit­­zen sowie von einem Trans­­fu­­si­­ons­­be­auf­­trag­ten in die einrich­tungs­­s­pe­­zi­­fi­­schen Abläufe und Orga­­ni­sa­ti­­onss­truk­tu­ren doku­­men­tiert einge­wie­­sen worden sein.
    Die Indi­­ka­ti­­ons­s­tel­­lung ist inte­­gra­­ler Bestan­d­­teil des jewei­­li­­gen ärzt­­li­chen Behan­d­­lungs­­­plans. Die Quer­schnitts-Leit­­li­­nien der Bunde­­särz­te­­kam­­mer zur Thera­pie mit Blut­­kom­­po­­nen­ten und Plas­­ma­­de­ri­va­ten in der jeweils gülti­­gen Fassung sind zu beach­ten.

    Hämotherapie-Richtlinie Richtlinie Hämotherapie Qualitätsbeauftragter Hämotherapie
    Hämo-Rili
    MFA
  • QM-Hämotherapie: "Ich habe meine Niederlassung beendet, bin jedoch weiter unregelmäßig ärztlich tätig. Darf ich weiter als QBH tätig sein?"

    Die Quali­­fi­­ka­tion zum Quali­täts­­be­auf­­trag­ten Hämo­the­ra­pie (QBH) gilt bis auf Weite­res.

    Weiter ist zu beach­ten, dass in der Berufs­­ord­­nung für die Ärzte Bayerns Bekannt­­ma­chung vom 9. Januar 2012 i. d. F. der Ände­rungs­­­be­schlüsse vom 21. Okto­­ber 2017 unter § 4 Fort­­bil­­dung steht: (1) Der Arzt, der seinen Beruf ausübt, ist verpflich­tet, sich in dem Umfange beruf­­lich fort­­zu­­bil­­den, wie es zur Erhal­tung und Entwick­­lung der zu seiner Berufs­­aus­­übung erfor­­der­­li­chen Fach­kennt­­nisse notwen­­dig ist.
    Ist auch dieser Punkt gege­­ben, beste­hen keine Einwände gegen eine weitere Tätig­keit als QBH.

    Qualitätsbeauftragter Qualitätssicherung QM-Hämotherapie Richtlinie Hämotherapie
    Hämo-Rili QBH
  • Schutzimpfung: Kann man die Qualifikation "Schutzimpfung" ankündigen?

    Ja, nach § 27 Abs. 4 Satz 3 Berufs­­ord­­nung.

    Impfen Schutzimpfung Fortbildung Seminare
  • Schutzimpfung: Ist der E-Learning-Anteil verpflichtend?

    Nein. Der E-Lear­­ning-Anteil wird fakul­taiv ange­­bo­ten. Bei Absol­vie­rung des E-Lear­­ning­­mo­­duls erhal­ten Sie zusätz­­li­che Fort­­bil­­dungs­­­punkte.

    Schutzimpfung Fortbildung Seminare
    Impfen
  • Schutzimpfung: Kann das Seminar der Bayerischen Landesärztekammer bei "Impfex", das von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns und dem Forum Impfen e. V. für impfende Vertragsärzte angeboten wird, angerechnet werden?

    Bitte wenden Sie sich hierzu an den zustän­­di­­gen Ansprech­par­t­­ner bei der Kassen­ärz­t­­li­chen Verei­­ni­­gung Bayern.

    Schutzimpfung Fortbildung Seminare
    Impfung
  • Suchtforum: Wie hoch ist die Teilnahmegebühr?

    Für das Sucht­­fo­rum wird eine Teil­­nah­­me­­ge­­bühr von 30 Euro erho­­ben. In der Gebühr ist der Down­load der verfüg­­ba­ren Präsen­ta­tio­­nen sowie ein Imbiss in der Pause enthal­ten.
    Eine Stor­­nie­rung der Teil­­nahme muss schrift­­lich erfol­­gen. Die Stor­no­­be­­din­­gun­­gen entneh­­men Sie bitte den Teil­­nah­­me­­be­­din­­gun­­gen zu Veran­­stal­tun­­gen der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer, welche Sie bei der Anmel­­dung erhal­ten haben.

    Suchtforum Seminare
    Sucht Storno Teilnahmegebühr
    MFA Patient
  • Suchtforum: Ich bin kein Arzt, kann ich dennoch teilnehmen?

    Ja, das Sucht­­fo­rum ist eine öffent­­li­che Veran­­stal­tung. Eine Teil­­nahme ist aller­­dings nur nach schrift­­li­cher Anmel­­dung möglich.

    Suchtforum Seminare Fortbildung
    Sucht
    MFA Patient
  • Suchtforum: Gibt es eine Wiederholungsveranstaltung?

    Das Sucht­­fo­rum wird als Koope­ra­ti­­ons­­ver­­an­­stal­tung zwei Mal jähr­­lich (Früh­jahr und Herbst) durch­­­ge­­führt. Die Program­m­­ge­­stal­tung und die Refe­ren­ten sind hier in der Regel iden­tisch.

    Suchtforum Fortbildung Seminare
    Sucht
    MFA Patient
  • Suchtmedizinische Grundversorgung: Wann kann ich mich zur Prüfung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung "Suchtmedizinische Grundversorgung" anmelden und welche Voraussetzungen gibt es hierfür?

    Die Prüfungs­­an­­mel­­dung sowie -orga­­ni­sa­tion über­­­nimmt das Refe­rat Weiter­­bil­­dung/Zusatz­­be­­zeich­­nun­­gen der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer. Als Prüfungs­­vor­­aus­­set­­zun­­gen gilt eine 24-mona­tige Weiter­­bil­­dungs­­­zeit in einem Gebiet der unmit­tel­­ba­ren Pati­en­ten­­ver­­­sor­­gung bei einem Weiter­­bil­­der gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 sowie die Absol­vie­rung der 50 Stun­­den Kurs-Weiter­­bil­­dung gemäß § 4 Abs. 8 in Such­­me­­di­­zi­­ni­­scher Grun­d­­ver­­­sor­­gung.

    Suchtmedizinische Grundversorgung Fortbildung Seminare
    SMGV Sucht

    Auszug Weiterbildungsordnung

    Abschnitt A, § 5, (1)
    Befug­nis im Sinn dieser Weiter­bil­dungs­ord­nung ist die Ermäch­ti­gung im Sinn des Abschnit­tes IV des Heil­be­rufe-Kammer­ge­set­zes. Die Weiter­bil­dung zum Erwerb einer Fach­arzt- und/oder Schwer­punkt­be­zeich­nung wird unter verant­wort­li­cher Leitung der vom Vorstand der Kammer befug­ten Ärzte in einer zuge­las­se­nen Weiter­bil­dungs­stätte durch­ge­führt. Glei­ches gilt nach Maßgabe des Abschnit­tes C auch für den Erwerb einer Zusatz­be­zeich­nung.

    Auszug Weiterbildungsordnung

    Abschnitt A, § 4, (8)
    Sofern die Weiter­bil­dungs­ord­nung die Ableis­tung von Kursen vorschreibt, ist eine vorhe­rige Aner­ken­nung des jewei­li­gen Kurses und dessen Leiters durch die für den Ort der Veran­stal­tung zustän­dige Ärzte­kam­mer erfor­der­lich. Die Kurse müssen den von der Kammer fest­ge­leg­ten Anfor­de­run­gen entspre­chen. Dabei sollen die Empfeh­lun­gen der Bunde­särz­te­kam­mer berück­sich­tigt werden.
  • Suchtmedizinische Grundversorgung: Kann ich die Seminarteile auch in beliebiger Reihenfolge und in verschiedenen Sequenzen absolvieren?

    Die Semi­nare der „Sucht­­me­­di­­zi­­ni­­schen Grun­d­­ver­­­sor­­gung“ können in belie­­bi­­ger Reihen­­folge absol­viert werden. Basie­rend auf dem Muster­­kur­s­­buch „Sucht­­me­­di­­zi­­ni­­sche Grun­d­­ver­­­sor­­gung“ (2010) der Bunde­­särz­te­­kam­­mer wird aus didak­ti­­schen Grün­­den empfoh­­len, mit Baustein I „Grun­d­la­­gen I und II“ zu begin­­nen.

    Die Semi­nar­­teile können auch in verschie­­de­­nen Sequen­­zen absol­viert werden. Hier­­bei besteht keine Garan­tie, dass die einzel­­nen Semi­ar­­teile iden­tisch ange­­bo­ten werden. Mögli­cher­­weise müssen die Themen­in­halte an mehre­ren Tagen absol­viert werden.

    Suchtmedizinische Grundversorgung Fortbildung Seminare
    SMGV Sucht
  • Suchtmedizinische Grundversorgung: Wie oft werden die Seminare der "Suchtmedizinischen Grundversorgung" angeboten?

    Die Semi­nare der „Sucht­­me­­di­­zi­­ni­­schen Grun­d­­ver­­­sor­­gung“ werden in der Regel ein Mal jähr­­lich durch­­­ge­­führt.

    Suchtmedizinische Grundversorgung Fortbildung Seminare
    SMGV Sucht
  • Transfusionsmedizin: Wo ist die Hospitation möglich?

    Auf der Home­page der BLÄK ist unter Weiter­­bil­­dung -> Befug­­nisse -> Trans­­fu­­si­­ons­­me­­di­­zin eine Liste weiter­­bil­­dungs­­­be­­fug­ter Ärztin­­nen/Ärzte gemäß Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung für die Ärzte Bayerns (WO) hinter­legt.

    Transfusionsmedizin Blut Hospitation weiterbildungsbefugt Seminar Fortbildung
    Transfusion Blut Seminar Fortbildung
    MFA Patient
  • Transfusionsmedizin: Kann man die zwei Wochen Hospitation auch in mehreren Teilen absolvieren?

    Eine Unter­tei­­lung in zwei mal eine Woche ist möglich.

    Hospitation Transfusion Blut Seminar Fortbildung
    Blut Hämotherapie-Richtlinie
    MFA Patient
  • Transfusionsmedizin: Was benötigt die BLÄK, wenn man zum Transfusionsverantwortlichen (TV) berufen wird?

    Sofern Sie als Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­cher (TV) bestellt werden und diese Funk­tion im Rahmen der Hämo­the­ra­pie-Richt­­li­­nie ausüben, senden Sie bitte den Nach­weis über das entspre­chende Semi­­nar und die Hospi­ta­tion an die BLÄK.

    Transfusion Transfusionsmedizin Transfusionsverantwortliche TV Hämotherapie-Richtlinie Hämotherapie Semina Fortbildung
    Transfusion Transfusionsmedizin Transfusionsverantwortliche
    MFA Patient
  • Transplantationsbeauftragter Arzt: Was ist erforderlich, um die Gesamtbescheinigung "Transplantationsbeauftragter Arzt" zu erhalten?

    Eine Gesam­t­­be­­schei­­ni­­gung erhal­ten Sie bei voll­­stän­­di­­ger Absol­vie­rung der Teile A (Theo­re­ti­­sche Grun­d­la­­gen), Teil B (Ange­hö­ri­­gen­­be­glei­tung) und Teil C (Beglei­tung einer Organ­s­pende inkl. Entnah­­ma­o­pe­ra­tion) gemäß aktu­ell gülti­­gem Curri­­cu­lum Trans­­plan­ta­ti­­ons­­be­auf­­trag­ter Arzt.

    Transplantation Organspende Angehörigenbegleitung Seminar
    Organspende
    MFA Patient
  • Transplantationsbeauftragter Arzt: Wie gelange ich auf die Plattform der DSO, um das E-Learning für die Teile A und C zu absolvieren?

    Bitte rufen Sie dafür folgende Inter­­netseite auf:
    https://elear­­ning.dso.de/
    Über „Anmel­­den“ können Sie dann selbst Ihr Pass­wort gene­rie­ren.

    Transplantation Organ Seminar Fortbildung E-Learning Plattform DSO
    Transplantation Organ Seminar Fortbildung
    MFA Patient
  • Verkehrsmedizinische Begutachtung: Welche Ärzte besitzen eine verkehrsmedizinische Qualifikation?

    Bitte wenden Sie sich an die regio­nal zustän­­dige Führer­­schein­­be­hörde.

    Jeder poten­­zi­elle Teil­­neh­­mer am Semi­­nar „Ver­kehrs­­me­­di­­zi­­ni­­sche Begut­ach­tung“ wird expli­­zit auf einem Infor­­ma­ti­­ons­­blatt darauf hinge­wie­­sen, sich bei der zustän­­di­­gen Führer­­schein­­be­hörde selbst­­stän­­dig nach gutach­ter­­li­chem Bedarf zu erkun­­di­­gen und sich ggf. auf einer dort geführ­ten, öffent­­li­chen Liste eintra­­gen zu lassen.

    FEV Führerschein Verkehrsmedizinische Gutachten
    Fahrerlaubnisverordnung
  • Verkehrsmedizinische Begutachtung: Wie kann ich als Gutachter tätig werden und wohin muss ich mich wenden?

    Sofern Sie als Gutach­ter tätig werden möch­ten, wenden Sie sich bitte an die regio­nal zustän­­dige Führer­­schein­­be­hörde.

    Jeder poten­­zi­elle Teil­­neh­­mer am Semi­­nar „Ver­kehrs­­me­­di­­zi­­ni­­sche Begut­ach­tung“ wird expli­­zit auf einem Infor­­ma­ti­­ons­­blatt darauf hinge­wie­­sen, sich bei der zustän­­di­­gen Führer­­schein­­be­hörde selbst­­stän­­dig nach gutach­ter­­li­chem Bedarf zu erkun­­di­­gen und sich ggf. auf einer dort geführ­ten, öffent­­li­chen Liste eintra­­gen zu lassen.

    FEV Verkehrsmedizinische Gutachten Fahrerlaubnisverordnung
    Fahrerlaubnisverordnung Führerschein
  • Verkehrsmedizinische Begutachtung: Muss ich eine Facharztausbildung haben, um a) beim Seminar FeV teilzunehmen, b) als Gutachter tätig zu sein und wenn ja, welche?

    a) Nein, man kan nauch als Nicht-Fach­­arzt am Semi­­nar teil­­neh­­men. Dies wird auf der TN-Beschei­­ni­­gung vermerkt.
    b) Ja, siehe hierzu die Über­­sicht für Fach­­ge­­biete/Fachärzte IMS von 2006 (Arbeit­s­pa­pier für eine Aktua­­li­­sie­rung der vorläu­­fi­­gen Empfeh­­lung der Fahr­er­laub­­nis­­ver­­ord­­nung nach § 11, Abs. 2, Nr. 1 FeV)

    FEV Führerschein Verkehrsmedizinische Gutachten Fahrerlaubnisverordnung
  • Fortbildungsanerkennung: Anmelden einer Veranstaltung

  • Für welche Veranstaltungen ist eine webbasierte Zuerkennung von Fortbildungspunkten möglich?

    • Für Veran­­stal­tun­­gen mit fach­­lich-medi­­zi­­ni­­schen Themen, einschließ­­lich ärzt­­li­cher Quali­täts­­si­che­rung, sowie für Themen, die die Grun­d­vor­­aus­­set­­zun­­gen der ärzt­­li­chen Berufs­­aus­­übung betre­f­­fen.
    • Die Zuer­ken­­nung von Fort­­bil­­dungs­­­punk­ten für Veran­­stal­tun­­gen erfolgt ausschließ­­lich, wenn diese sich – entspre­chend ange­­kün­­digt – an Ärzte sowie ärzt­­lich gelei­tete Teams rich­ten.
    • Für Veran­­stal­tun­­gen, für die ein ärzt­­li­cher Kurs­lei­ter als wissen­­schaft­­lich Verant­wor­t­­li­cher bestellt und bei der Veran­­stal­tung anwe­­send ist.

    Fort­­bil­­dungs­­in­halte müssen aus den Empfeh­­lun­­gen der ärzt­­li­chen Fort­­bil­­dung der Bunde­­särz­te­­kam­­mer (2015)
    folgen­­den Krite­rien stan­d­hal­ten:

    1. Nutzen für Pati­en­ten
    2. Verstän­d­­lich­keit
    3. Rele­vanz und Aktua­­li­tät
    4. wissen­­schaft­­li­che Evidenz dem aktu­el­len Stand der Wissen­­schaft entspre­chend
    5. Anwen­d­­bar­keit des Erlern­ten in der beruf­­li­chen Praxis
    6. Nutzen für den Arbeits­ab­lauf
    7. Kosten-Nutzen-Verhäl­t­­nis
    8. Quali­täts­­ma­na­­ge­­ment
    9. Risi­­ko­­ma­na­­ge­­ment und Pati­en­ten­­si­cher­heit
    10. kriti­­sche Wertung im Kontext des Themen­­fel­­des
    11. Unab­hän­­gig­keit von ideo­lo­­gi­­schen und wirt­­schaft­­li­chen Inter­es­­sen
    12. Konfor­­mi­tät mit den Vorga­­ben der verfass­ten Ärzte­­schaft
    13. Konfor­­mi­tät mit ethi­­schen Grun­d­­sät­­zen ( z. B. WHO-Dekla­ra­tion)
    Anmelden einer Fortbildungsveranstaltung
    Fortbildungsordnung CME Richtlinie Fortbildungsmaßnahmen Kongresse Seminare
  • Welche Fortbildungskategorien gibt es?

    Es gibt folgende Fort­­bil­­dungs­­­ka­te­­go­rien:

    • Kate­­go­rie A: Fron­tal­vor­­­träge mit nach­­fol­­gen­­der Diskus­­sion
    • Kate­­go­rie B: Kongresse im In- und Ausland
    • Kate­­go­rie C: Fort­­bil­­dung mit konzep­tio­­nell vorge­­se­he­­ner Betei­­li­­gung jedes einzel­­nen Teil­­neh­­mers
    • Kate­­go­rie D: Fort­­bil­­dungs­­­bei­­träge in Print­­me­­dien oder als elek­tro­­nisch verfüg­­bare Version
    • Kate­­go­rie F: Wissen­­schaft­­li­che Veröf­­fent­­li­chun­­gen und Vorträge
    • Kate­­go­rie G: Hospi­ta­tio­­nen
    • Kate­­go­rie H: Curri­­cu­lar vermit­telte Inhalte, zum Beispiel in Form von curri­­cu­la­ren Fort­­bil­­dungs­­­maß­­nah­­men, Inhalte von Weiter­­bil­­dungs­­­kur­­sen, die nach der Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung für eine Weiter­­bil­­dungs­­­be­­zeich­­nung vorge­­schrie­­ben sind, Inhalte von Zusatz­­stu­­dien­­gän­­gen
    • Kate­­go­rie I: Tuto­ri­ell unter­­stützte Online-Fort­­bil­­dungs­­­maß­­nahme
    • Kate­­go­rie K: Blen­­ded-Lear­­ning-Fort­­bil­­dungs­­­maß­­nahme

    Bitte beach­ten Sie, dass für Veran­­stal­tun­­gen der Kate­­go­rien D und I ein Koope­ra­ti­­ons­­ver­­­trag mit der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer abge­­schlos­­sen sein muss.

    Anmelden einer Fortbildungsveranstaltung
    Kongresse Qualitätszirkel Vorträge Workshop Arbeitsgruppen Peer Review Hospitation
  • Welche Fristen sind bei der webbasierten Anmeldung einer Veranstaltung zu beachten?

    Aktu­ell können Veran­­stal­tun­­gen bis zu sechs Monate im Voraus ange­­mel­­det werden.
    Die Anmel­­dung einer Veran­­stal­tung muss spätes­tens zehn Arbeits­­tage (Montag bis Frei­­tag) vor Beginn der Veran­­stal­tung webba­­siert bei der Kammer erfol­­gen. Bitte beach­ten Sie, dass der Tag der Anmel­­dung nicht mitzählt.

    Anmeldefrist
    Fortbildungsordnung Meine BLÄK-Portal Anmelden

    Auszug Richtlinie zur Bewertung von Fortbildungsmaßnahmen

    1., 1.4,
    **Voraussetzungen und Verfahren zur Anerkennung**
  • Wie melde ich eine Veranstaltung zur Fortbildungspunkte-Zuerkennung in Bayern an?

    Die Anmel­­dung erfolgt ausschließ­­lich webba­­siert über die Home­page der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer.
    Anmel­­dung einer Fort­­bil­­dungs­­­ver­­an­­stal­tung

    Anmeldefrist
    Fortbildungsordnung Fortbildungsrichtlinie
  • Wer darf die ärztliche Kursleitung übernehmen und welche Aufgaben hat die ärztliche Kursleitung?

    Die Veran­­stal­tung muss von einem Arzt gelei­tet werden.
    Die ärzt­­li­che Kurs­lei­tung muss bei der Fort­­bil­­dungs­­­maß­­nahme anwe­­send sein und trägt die wissen­­schaft­­li­che Verant­wor­tung.
    Ausge­nom­­men hier­von sind Strah­len­­schutz-Kurse (Strah­len­­schutz-Verord­­nung – StrlSchV). Hier sind Physi­ker und Medi­­zin­­phy­­si­ker zuläs­­sig.

    Anmelden einer Fortbildungsveranstaltung Veranstalter
    Fortbildungsordnung wissenschaftlicher Leiter
  • Welche Informationen müssen in einem Veranstaltungsprogramm ersichtlich sein?

    Aus einem Veran­­stal­tungs­­pro­­gramm sollen folgende Inhalte zu erken­­nen sein:

    • Einzelne Fort­­bil­­dungs­­in­halte
    • Veran­­stal­tungs­­da­tum
    • Bindende Beginn- und Endzei­ten sowie Pausen­­zei­ten der Veran­­stal­tung
    • Veran­­stal­tungs­­ort
    • Ärzt­­li­cher Kurs­lei­ter
    • Der Veran­­stal­ter
    • Zutre­f­­fen­­den­falls finan­­zi­elle Förde­rung Drit­ter mit Angabe der Förder­­summe mit Verwen­­dungs­­­zweck

    Die webba­­siete Anmel­­dung einer Veran­­stal­tung auf unse­­rer Home­page ersetzt kein sepe­ra­tes Veran­­stal­tungs­­pro­­gramm.

    Anmelden einer Fortbildungsveranstaltung
    Flyer Tagungsprogramm Einladung Broschüre

    Auszug Richtlinie zur Bewertung von Fortbildungsmaßnahmen

    1., ,
    Der Veranstalter übermittelt der Kammer vorab im Rahmen der Online-Anmeldung zur Prüfung ein aktuelles, detailliertes, zutreffendenfalls der ärztlichen Öffentlichkeit zur Verfügung gestelltes Veranstaltungsprogramm, aus dem die einzelnen Fortbildungsinhalte, Veranstaltungsdatum, bindende Beginn- und Endzeiten sowie Pausenzeiten, Veranstaltungsort, ärztlicher Leiter, der Veranstalter sowie gegebenenfalls finanzielle Förderung Dritter (Sponsoren) zu erkennen sind.
  • Was ist ein/e Interessenskonflikt/-kollision ?

    Ein Inter­es­­sens­­kon­f­likt liegt vor, wenn wirt­­schaft­­li­che Bezie­hun­­gen des ärzt­­li­chen Kurs­lei­ters, des Veran­­stal­ters oder auch der Refe­ren­ten zu Unter­­neh­­men und deren Produk­ten/Verfah­ren beste­hen, die an der Veran­­stal­tung betei­­ligt sind.
    Aus den Empfeh­­lun­­gen der Bunde­­särz­te­­kam­­mer zur ärzt­­li­chen Fort­­bil­­dung (2015):
    Inter­es­­sens­­kon­f­likte sind defi­­niert als Gege­­ben­hei­ten, die ein Risiko dafür schaf­­fen, dass profes­­sio­­nel­les Urteils­­ver­­mö­­gen oder Handeln, welches sich auf ein primäres Inter­esse bezieht, durch ein sekun­­däres Inter­esse unan­­ge­­mes­­sen beein­flusst werden.
    Unter primärem Inter­esse werden das Wohl­er­­ge­hen der Pati­en­ten und eine Weiter­ent­wick­­lung des medi­­zi­­ni­­schen Wissens verstan­­den. Sekun­­däre Inter­es­­sen können mate­ri­el­­ler, sozia­­ler und intel­lek­tu­el­­ler Natur sein.

    Die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer bittet gemäß der Fort­­bil­­dungs­­ord­­nung (in Kraft seit 1. Januar 2014) im § 8 Abs. 3 um Offen­le­­gung mögli­cher Inter­es­­sens­­kon­f­likte.
    Des Weite­ren bitten wir Sie, im Antrag auf Fort­­bil­­dungs­­­punk­te­­zu­er­ken­­nung sowie bei Ihrer Veran­­stal­tung even­tu­elle Inter­es­­sens­­kon­f­likte bekannt zu geben.

    • Zu Inve­s­tor: z.B. Akti­en­an­­teile an Produkt und/oder Unter­­neh­­men, die an der Veran­­stal­tung betei­­ligt sind.
    • Zu Produkt: z.B. Refe­rent/Tutor war/ist an Produk­t­ent­wick­­lung (rück­wir­kend bis zu 5 Jahren vor Veran­­stal­tungs­­ter­­min) oder Produk­t­­ver­­­mark­tung invol­viert.
    • Zu Bera­ter: z.B. bera­tend tätig zur Produkt/Unter­­neh­­men (rück­wir­kend bis zu 5 Jahren vor Veran­­stal­tungs­­ter­­min)
    Anmelden einer Fortbildungsveranstaltung
    Fortbildungsordnung Interessenkonflikt Richtlinie Fortbildungsmaßnahmen

    Auszug Fortbildungsordnung

    § 8, (3)
    Für Fort­bil­dungs­maß­nah­men der Kate­go­rien des § 6 Absatz 3 muss grund­sätz­lich ein Arzt als wissen­schaft­li­cher Leiter bestellt und bei Präsenz­fort­bil­dun­gen anwe­send sein. Die bestellte wissen­schaft­li­che Leite­rin oder der wissen­schaft­li­che Leiter muss eine Selbst­aus­kunft über mögli­che Inter­es­sen­kon­flikte vorle­gen. Inter­es­sen­kon­flikte des Veran­stal­ters, der wissen­schaft­li­chen Leitung und der Refe­ren­ten müssen gegen­über den Teil­neh­mern an der Fort­bil­dungs­maß­nahme offen­ge­legt werden.
  • Was geschieht nach der Anmeldung einer Veranstaltung?

    Der Antrag­s­tel­­ler erhält eine auto­­ma­tisch gene­rierte E-Mail (Remail). Diese sollte inner­halb von 24 h nach der Anmel­­dung einge­hen und gilt als Eingangs­­be­­stä­ti­­gung.
    Nach Bear­­bei­tung und Frei­­gabe der Veran­­stal­tung durch die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer, erhält der Veran­­stal­ter eine weitere E-Mail mit Bestä­ti­­gung der zuer­­kann­ten Punk­te­­zahl, Teil­­neh­­mer­­liste, Teil­­nah­­me­­be­­schei­­ni­­gung, Pass­wort für EIV und weitere Hinweise.

    Veranstalter Fortbildungsanerkennung
  • Was ist eine Stammnummer?

    Jede webba­­sierte ange­­mel­­dete Fort­­bil­­dungs­­­ver­­an­­stal­tung erhält eine eigene sog. Stam­m­­num­­mer (SNR), die Sie auf der Eingangs­­be­­stä­ti­­gung (Remail) der Bay. Landes­­ärz­te­­kam­­mer finden können. Bitte halten Sie bei Fragen diese Stam­m­­num­­mer immer bereit.

    Fortbildungsanerkennung Veranstalter
  • Wie lange dauert es, bis Fortbildungspunkte einer Veranstaltung zuerkannt werden?

    Da eine Prüfung indi­vi­­du­ell erfolgt, kann es zu unter­­schie­d­­li­chen Bear­­bei­tungs­­­zei­ten kommen.
    Bitte berück­­sich­ti­­gen Sie, dass zur Bear­­bei­tung Ihrer Anträge unbe­­dingt die Voll­­stän­­dig­keit der Unter­la­­gen erfor­­der­­lich ist (Veran­­stal­tungs­­pro­­gramm, Flyer, Einla­­dung, ggf. Lerner­­folgs­­kon­trol­len).

    Fortbildungsanerkennung
    Bearbeitungszeit
  • Was hat der Veranstalter nach der Veranstaltung zu beachten?

    Der Veran­­stal­ter kann die elek­tro­­ni­­sche Über­­mit­t­­lung der zuer­­kann­ten Fort­­bil­­dungs­­­punkte auf die Punk­te­­kon­ten der teil­­neh­­men­­den Ärztin­­nen und Ärzte über den Elek­tro­­ni­­schen Infor­­ma­ti­­ons­­ver­­tei­­ler (EIV) durch­­­füh­ren.
    Dies sollte möglichst zeit­­nah erfol­­gen, eine Frist ist hier­­für nicht einzu­hal­ten. Aller­­dings können Ände­run­­gen nur bis zu sieben Tage nach der Erst­­mel­­dung vorge­nom­­men werden.

    Die Teil­­neh­­mer­­liste bleibt beim Veran­­stal­ter.

    Folgende Unter­la­­gen muss der Veran­­stal­ter mindes­tens sechs Monate nach Veran­­stal­tungs­­da­tum aufbe­­wah­ren:

    • Teil­­neh­­mer­­liste
    • Fina­les Veran­­stal­tungs­­pro­­gramm
    • ggf. Lerner­­folgs­­kon­trolle (LEK)
    Veranstalter Elektronischer Informationsverteiler (EIV)
    Fortbildungsordnung Richtlinie

    Auszug Richtlinie zur Bewertung von Fortbildungsmaßnahmen

    2., 2.2,
    Die Kammer kann eine Lernerfolgskontrolle und/oder Teilnehmerliste sowie das zuletzt gültige Veranstaltungsprogramm innerhalb von zurzeit sechs Monaten nach Durchführung der Fortbildungsveranstaltung anfordern.
  • Was ist der Elektronische Informationsverteiler (EIV)?

    Der EIV ist ein elek­tro­­ni­­sches Verfah­ren der Bunde­­särz­te­­kam­­mer, das dafür sorgt, dass die Fort­­bil­­dungs­­­punkte, die ein Arzt bei einer aner­­kann­ten Fort­­bil­­dungs­­­ver­­an­­stal­tung in einem belie­­bi­­gen Kammer­­be­reich erwirbt, zeit­­nah am Ende der Veran­­stal­tung auf elek­tro­­ni­­schem Wege an die zustän­­dige Ärzte­­kam­­mer über­­­mit­telt werden.

    Die Regis­trie­rung der Teil­­neh­­mer wird dabei vom Fort­­bil­­dungs­­­ver­­an­­stal­ter vorge­nom­­men.

    Elektronischer Informationsverteiler (EIV)
    Richtlinie Veranstaltung
  • Wo erhalte ich Barcode-Etiketten oder einen Fortbildungsausweis?

    Die Barcode-Etiket­ten bzw. Ihren Fort­­bil­­dungs­­aus­weis erhal­ten Sie über die:

    Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer
    Mühl­­baur­­straße 16
    81677 München
    Tele­­fon: 089 4147–124
    Tele­fax: 089 4147–705
    E-Mail: fobi­­zer­t@blaek.de

    oder

    im geschütz­ten Mitglie­­der­­be­reich Meine-BLÄK-Portal unter der Rubrik Fort­­bil­­dung – Etiket­ten / Ausweis

    Die bestell­ten Barcode-Etiket­ten und der Fort­­bil­­dungs­­aus­weis werden wöchent­­lich am Donner­s­­tag per Post an Ihre Privat­­adresse, welche in unse­­rer Daten­­bank hinter­legt ist, versandt.

    Meine BLÄK-Portal
    Barcode-Etiketten Barcode Fortbildungsaufkleber Fortbildungsausweis

      Fortbildungs-Ausweis (Muster)

      Fortbildungs-Ausweis (Muster)
  • Wie aktualisiere ich meine persönlichen Arztdaten?

    Über „Meine BLÄK-Portal“ kann die Privat- oder Dien­st­­adresse aktua­­li­­siert werden. Ände­run­­gen des Titels erfol­­gen über den jeweils zustän­­di­­gen Ärzt­­li­chen Bezirks- und Kreis­­ver­­­band.

    Meine BLÄK-Portal
    Titeländerung Adressänderung
  • Fortbildung

  • Haben Sie Fragen zu Seminaren und Veranstaltungen der BLÄK?

    Fortbildung Seminar
    MFA Patient
  • Haben Sie Fragen zur Qualitätssicherung in der Hämotherapie?

    Fortbildung Seminar Hämotherapie
Keine Ergebnisse gefunden.

Vielleicht ebenfalls interessant:

Aktuelles

aktuelles

Weiterbildung

was-ist-weiterbildung

Fortbildung

gremium
icon-arrow-download icon-arrow-right-round icon-arrow-right icon-bars icon-checkmark--checked icon-checkmark icon-chevron-left icon-chevron-right icon-contact-external icon-contact icon-down icon-login icon-parapgrah icon-search icon-up