Kammerwahl

  • Die bayerischen Ärztinnen und Ärzte wählen alle fünf Jahre die Delegierten zur Bayerischen Landesärztekammer.
  • Die Delegiertenversammlung ist das höchste Gremium der ärztlichen Standesvertretung in Bayern.
  • Die Urwahl der Delegierten ist die Gelegenheit, seiner Stimme Gewicht zu verleihen.
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Die Ärztin­nen und Ärzte in Bayern wählen alle fünf Jahre die Dele­gier­ten zur Baye­ri­schen Landes­ärz­te­kam­mer (BLÄK). Sie bestim­men damit ihre ärzt­li­che Berufs­ver­tre­tung in Bayern für die kommende Amts­zeit und gestal­ten berufs­po­li­ti­sche Schwer­punkte. Mit der Wahl der Dele­gier­ten bestim­men die Ärztin­nen und Ärzte auch mit, wer künf­tig an der Spitze der BLÄK stehen wird – sprich, wer in der konsti­tu­ie­ren­den Sitzung zur/zum Präsi­dent/-in, wer zur/zum Vize­prä­si­den­ten/-innen bzw. wer in die weite­ren Gremien der BLÄK gewählt wird.
Die Wähle­rin­nen und Wähler stam­men über­wie­gend aus dem ambu­lan­ten bzw. statio­nären Sektor aber ebenso aus dem Bereich „Behör­den/Körper­schaf­ten des öffent­li­chen Rechts“, üben eine „sons­tige ärzt­li­che Tätig­keit“ aus und ein nicht gerin­ger Teil befin­det sich bereits im Ruhe­stand. Die so genannte Ur-Wahl ist die Gele­gen­heit, in der ärzt­li­chen Selbst­ver­wal­tung eine gesunde und impuls­ge­bende Mischung zwischen den Berufs­grup­pen, Tätig­keits­fel­dern, Verbän­den und Orga­ni­sa­tio­nen sowie auch zwischen den Geschlech­tern und Alters­grup­pen zu schaf­fen. Eine hand­lungs­fä­hige ärzt­li­che Selbst­ver­wal­tung ist ein entschei­den­der Faktor, um Quali­tät und Profes­sio­na­li­tät des Arzt­be­rufs zu sichern.