Coronavirus

  • Informationen für Ärzte und Patienten zum Coronavirus
info
info

Aktu­elle Infor­ma­tio­nen zum neuar­ti­gen Coro­na­vi­rus (2019-nCoV) bietet das Robert-Koch-Insti­tut (RKI) auf seiner Inter­netseite.

Ferner stellt das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­rium für Gesund­heit und Pflege (STMGP) im Rahmen des Infek­ti­ons­mo­ni­tors Bayern unter folgen­dem Link Infor­ma­tio­nen zu 2019-nCoV bereit:
Infek­ti­ons­mo­ni­tor Bayern

Des Weite­ren infor­miert das STMGP die Ärzte in den Praxen zusätz­lich über den Umgang mit Verdachts­fäl­len einer Infek­tion mit dem neuen 2019-nCoV. Diese Info finden Sie im unte­ren Abschnitt dieses Beitrags als PDF-Datei zum Down­load.

Die Deut­sche Gesell­schaft für Viro­lo­gie hat auf ihrer Inter­netseite eine Infor­ma­ti­ons­samm­lung zum neuar­ti­gen Coro­na­vi­rus einge­stellt, darun­ter auch eine Über­sicht der univer­si­tären Einrich­tun­gen, die den 2019n-CoV PCR Test anbie­ten.

Origi­nal­pu­bli­ka­tio­nen zum neuen 2019-nCoV aus China finden Sie unter www.thelan­cet.com/coro­na­vi­rus. Unter www.nejm.org/coro­na­vi­rus findet sich u. a. ein Kurz­be­richt Münch­ner Auto­ren über die ersten Übetra­gun­gen in Deutsch­land.

Was soll­ten Betrof­fene tun, die fürch­ten, am neuar­ti­gen Coro­na­vi­rus erkrankt zu sein?
Das Robert-Koch-Insti­tut (RKI) empfiehlt: „Perso­nen, die sich in einem Risi­ko­ge­biet aufge­hal­ten haben (z. B. in Wuhan, China) oder Perso­nen, die Kontakt mit einer an 2019-nCoV erkrank­ten Person hatten, und inner­halb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atem­wegs­pro­bleme entwi­ckeln, soll­ten ihre Ärztin oder Arzt aufsu­chen. Wich­tig ist, vorher anzu­ru­fen. Kündi­gen Sie Ihren Praxis-/Kran­ken­haus-Besuch an und schil­dern Sie, dass Sie in der betrof­fe­nen Region waren oder Kontakt mit einer erkrank­ten Person hatten und entspre­chende Symptome (z. B. Fieber) haben.“ Stand: 28.01.2020

hinweis

Wann sollte der Arzt den Verdacht auf eine Erkran­kung mit dem neuar­ti­gen Coro­na­vi­rus bei einem Pati­en­ten stel­len?

Das RKI hat eine Fall­de­fi­ni­tion und ein Fluss­schema erstellt, die eine Hilfe­stel­lung geben, bei welchen Pati­en­ten eine Labor­un­ter­su­chung auf das neuar­tige Coro­na­vi­rus durch­ge­führt werden sollte. Das sind zum einen Perso­nen mit respi­ra­to­ri­schen Sympto­men, die Kontakt mit einem bestä­tig­ten Fall mit dem neuar­ti­gen Coro­na­vi­rus hatten. Und zum ande­ren sind das Perso­nen mit einem akuten respi­ra­to­ri­schen Syndrom, bei denen der Verdacht besteht, dass die unte­ren Atem­wege betrof­fen sind (z. B. Pneu­mo­nie oder Akutes Atem­not­syn­drom) und die sich zuvor in einem Risi­ko­ge­biet (z.B. in Wuhan, China) aufge­hal­ten haben. Hier finden Sie eine Liste der Risi­ko­ge­biete.

Hinweise zur Testung von Pati­en­ten auf Infek­tion mit dem in Wuhan entdeck­ten neuar­ti­gen Coro­na­vi­rus (2019-nCoV) des RKI finden Sie hier.

Melde­pflicht nach Infek­ti­ons­schutz­ge­setz (IfSG)

Dem Gesund­heits­amt wird gemäß Coro­na­vi­rus-Melde­pflicht­ver­ord­nung der Verdacht auf eine Erkran­kung, die Erkran­kung sowie der Tod in Bezug auf eine Infek­tion gemel­det, die durch das erst­mals im Dezem­ber 2019 in Wuhan/Volks­re­pu­blik China aufge­tre­tene neuar­tige Coro­na­vi­rus („2019-nCoV“) verur­sacht wurde. Die Meldung des Verdachts auf eine Erkran­kung hat nur zu erfol­gen, wenn der Verdacht nach dem Stand der Wissen­schaft sowohl durch das klini­sche Bild als auch durch einen wahr­schein­li­chen epide­mio­lo­gi­schen Zusam­men­hang begrün­det ist. Die vom Robert Koch-Insti­tut veröf­fent­lichte Empfeh­lung ist zu berück­sich­ti­gen. Als Verdachts­fälle gelten demnach Perso­nen, bei denen eine spezi­fi­sche Unter­su­chung auf eine Erkran­kung durch 2019-nCoV durch­ge­führt werden muss. Ebenso ist dem Gesund­heits­amt der direkte oder indi­rekte Nach­weis von 2019-nCoV zu melden, soweit der Nach­weis auf eine akute Infek­tion hinweist.

(Stand: RKI, 01.02.2020)

Hygie­ne­tipps

Bei der Bundes­zen­trale für gesund­heit­li­che Aufklä­rung unter infek­ti­ons­schutz.de finden Sie unter ande­rem Hygie­ne­tipps zum Schutz vor Infek­ti­ons­krank­hei­ten. Verfüg­bar in sechs Spra­chen.

Infor­ma­ti­ons­ma­te­rial für Ihre Praxis sowie für Ihre Pati­en­ten

Die Deut­sche Gesell­schaft für Allge­mein­me­di­zin und Fami­li­en­me­di­zin (DEGAM) hat Praxis­hil­fen zum neuar­ti­gen Coro­na­vi­rus für nieder­ge­las­sene Hausärz­tin­nen und Hausärzte erstellt, welche wir im unte­ren Abschnitt dieses Beitrags als PDF-Datei zum Down­load anbie­ten. Darin wird das rich­tige Vorge­hen in der Praxis bei Verdacht auf 2019-nCoV-Infek­tion bzw. bei Diagnose einer 2019-nCoV-Infek­tion skiz­ziert.

Ferner stel­len wir eben­falls einen Pati­en­ten­flyer der DEGAM zum Coro­na­vi­rus als Down­load bereit. Diesen können Ärzte in ihren Praxen an Pati­en­ten vertei­len, die sich über den Unter­schied zwischen einer Gripp­e­in­fek­tion und einer 2019-nCoV-Infek­tion infor­mie­ren wollen.

Hinter­grund

Ende Dezem­ber 2019 wurde das WHO-Landes­büro in China über eine Häufung von Lungen­ent­zün­dun­gen mit unkla­rer Ursa­che in Wuhan, einer Metro­pole mit elf Millio­nen Einwoh­nern in der Provinz Hubei/China, infor­miert. Die chine­si­schen Behör­den haben ein neuar­ti­ges Coro­na­vi­rus als Ursa­che der Erkran­kung iden­ti­fi­ziert. Mehrere Mensch-zu-Mensch-Über­tra­gun­gen wurden von den chine­si­schen Behör­den bestä­tigt, ebenso Erkran­kungs­fälle bei medi­zi­ni­schem Perso­nal. Außer­halb von China sind bisher einzelne Fälle aufge­tre­ten. Das „Baye­ri­sche Ärzte­blatt“ stellt aus aktu­el­lem Anlass vier Fragen an Profes­sor Dr. August Stich, Chef­arzt der Tropen­me­di­zin, Missio­kli­nik des Klini­kums Würz­burg Mitte.

Vielleicht ebenfalls interessant:

Wegweiser

loewe-wegweiser

Prävention

rezept
icon-arrow-download icon-arrow-right-round icon-arrow-right icon-bars icon-checkmark--checked icon-checkmark icon-chevron-left icon-chevron-right icon-contact-external icon-contact icon-down icon-login icon-parapgrah icon-search icon-up