Wie wirken sich Krankheiten auf die soziale Teilhabe aus? Und welchen Beitrag können Prävention und Gesundheitsförderung leisten, um Chronifizierung und soziale Isolation zu verhindern? Diese und viele weitere Fragen stehen im Zentrum der Kurs-Weiterbildung Sozialmedizin, die ab dem 16. März 2026 in München beginnt und aus mehreren Modulen besteht.
Organisiert von der Bayerischen Landesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin, dem Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V. und dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), vermittelt die Kurs-Weiterbildung ein interdisziplinäres Programm zur fundierten Bewertung gesundheitlicher Störungen – und deren Auswirkungen auf Leistungsfähigkeit, Teilhabe und soziale Integration.
Zielgruppe:
Ärztinnen und Ärzte, welche die Zusatzbezeichnung Sozialmedizin erwerben wollen.
Fortbildungspunkte:
Im Rahmen der Kurs-Weiterbildung können 320 Fortbildungspunkte erworben werden.
Programmauszug:
• Grundlagen der Sozialmedizin und der Rehabilitation
• Soziale Sicherungssysteme und Versorgungsstrukturen
• Grundsätze der Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation
• Leistungsarten, Leistungsformen und Organisation der Rehabilitation
• Arbeitsmedizinische Grundlagen
• Grundlagen ärztlicher Begutachtung unter Berücksichtigung sozialmedizinisch relevanter leistungsrechtlicher Begriffe und Vorgaben
• Trägerspezifische und –übergreifende Begutachtung
• Beurteilungskriterien bei ausgewählten Krankheitsgruppen
Veranstaltungsort:
Alle Veranstaltungen finden im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Akademie für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Pfarrstraße 3, 80538 München, statt.
Weitere Informationen zur Kurs-Weiterbildung Sozialmedizin und zur Anmeldung finden Sie unter dem folgenden Link.