Aktuelle Infos der Bayerischen Landesärztekammer

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    Pressegespräch: 79. Bayerischer Ärztetag in München

    Pres­­se­­ge­spräch anläss­­lich des 79. Baye­ri­­schen Ärzte­ta­­ges der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer (BLÄK), der am 10. Okto­­ber 2020 in München stat­t­­fin­­det, mit Präsi­­dent Dr. Gerald Quit­te­­rer und den Vize­prä­­si­­den­ten Dr. Andreas Botz­lar und Dr. Wolf­­gang Rechl. Der 79. Baye­ri­­sche Ärzte­­tag findet am 10. Okto­­ber 2020 in den Eisbach-Studios (im Osten von München) statt. Die eintä­­gige Arbeits­ta­­gung befasst sich unter ande­rem mit der Ergän­­zung bzw. Ände­rung von eini­­gen Satzungs­­wer­ken und den Finan­­zen der BLÄK. Aufgrund der Beschrän­­kung der Teil­­neh­­mer­­zahl ist ein Besuch des BÄT am Sams­­tag durch Jour­na­­lis­ten nicht vorge­­se­hen. Vor Ort-Inter­views können bei Bedarf vermit­telt werden.
    Info und Anmel­­dung: Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer, Tele­­fon 089 4147–268, Fax 089 4147–202, E-Mail: s.keller@blaek.de.

  • Substitutionsgestützte Behandlung von Opioidabhängigen

    Zur Erleich­te­rung der Durch­­füh­rung der substi­tu­ti­­ons­­ge­­stütz­ten Behan­d­­lung Opioid­ab­hän­­gi­­ger hat das Dezer­nat 1 der Bunde­­särz­te­­kam­­mer (BÄK) in Zusam­­men­ar­­beit mit dem Ausschuss „Sucht und Drogen“ und der Rechts­ab­tei­­lung der BÄK eine FAQ-Liste zur Durch­­füh­rung der substi­tu­ti­­ons­­ge­­stütz­ten Behan­d­­lung Opioid­ab­hän­­gi­­ger auf Basis der Betäu­­bungs­­­mit­tel-Verschrei­­bungs­­­ver­­ord­­nung (BtMVV) und der Richt­­li­­nie der Bunde­­särz­te­­kam­­mer erstellt.

  • Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen

    Welche Ärztin­­nen und Ärzte, Kran­ken­häu­­ser und Einrich­tun­­gen führen in Deutsch­­land Schwan­­ger­­schafts­ab­­brü­che durch? Bei der Beant­wor­tung dieser Frage kann eine Liste helfen, die die Bunde­­särz­te­­kam­­mer (BÄK) auf ihrer Inter­­netseite zur Verfü­­gung stellt. Diese Liste wird auch von der Bundes­­zen­trale für gesun­d­heit­­li­che Aufklä­rung (BZgA) unter „Fami­­li­en­­pla­­nung“ veröf­­fent­­licht und gemein­­sam mit der BÄK monat­­lich aktua­­li­­siert.
    Baye­ri­­sche Ärztin­­nen und Ärzte, Kran­ken­häu­­ser und Einrich­tun­­gen, die nach den Vorschrif­ten des Baye­ri­­schen Schwan­­ge­ren­hil­­fe­er­­gän­­zungs­­­ge­­setz‘ (BaySchwHEG) zur Durch­­füh­rung von Schwan­­ger­­schafts­ab­­brü­chen berech­tigt sind, können die Aufnahme in diese Liste bean­tra­­gen. Ein mehr­­stu­­fi­­ger Regis­trie­rungs- und Veri­­fi­­zie­rungs­­pro­­zess gewähr­leis­tet dabei die Sicher­heit und Korrek­t­heit der Anga­­ben. Nutzer des elek­tro­­ni­­schen Arzt­aus­wei­­ses haben die Möglich­keit, sich mit dessen Hilfe nach der Online-Regis­trie­rung elek­tro­­nisch anzu­­mel­­den. Alle ande­ren Ärztin­­nen und Ärzte erhal­ten die Anmel­­de­un­ter­la­­gen nach der Online-Regis­trie­rung auf dem Post­­weg. Allge­­meine Anfra­­gen können über die E-Mail: liste@­­baek.de an die BÄK gerich­tet werden.
    Die Erlaub­­nis gem. Art. 3 BaySchwHEG benö­ti­­gen Kran­ken­häu­­ser, Privat­­kran­ken­an­­stal­ten und ärzt­­li­che Praxen, es sei denn, sie sind im Kran­ken­haus­­plan mit der Fach­rich­tung „Gynä­­ko­lo­­gie und Geburts­hilfe“ aufge­nom­­men oder werden von öffent­­lich-recht­­li­chen Trägern in einer Rechts­­form des öffent­­li­chen oder priva­ten Rechts betrie­­ben.

  • Bornavirus-Infektionen in Bayern

    2018 konn­ten Unter­­su­chun­­gen des Frie­d­rich-Loeff­­ler-Insti­tuts erst­­mals das „klas­­si­­sche“ Borna­vi­rus (BoDV-1) als Auslö­­ser von schwe­ren Enze­­pha­­litiden beim Menschen iden­ti­­fi­­zie­ren. BoDV-1-Genom und -Anti­­gen wurden mittels RT-qPCR, Next-gene­ra­tion-sequen­­cing, neu entwi­­ckel­ter Verfah­ren der Immu­no­hi­­sto­che­­mie und In-situ-Hybri­­di­­sie­rung nach­­ge­wie­­sen. Die Erkran­­kun­­gen traten zunächst bei drei Empfän­­gern von Spen­­der­or­­ga­­nen dessel­­ben post­­mor­ta­len Organ­s­pen­­ders auf. Zwei der trans­­plan­tier­ten Pati­en­ten verstar­­ben im weite­ren Verlauf. Der Spen­­der stammte aus der Region Allgäu. Weitere Fälle unab­hän­­gig von dem initia­len Clus­ter und auch unter­ein­an­­der wurden nach­­fol­­gend in Bayern detek­tiert.

    Aufgrund laufen­­der Labor­un­ter­­su­chun­­gen von Enze­­pha­­li­tis-Pati­en­ten (auch retro­­spek­tiv in Bioban­ken) muss in der nächs­ten Zeit mit weite­ren Fällen gerech­­net werden. Momen­tan (Stand: Dezem­­ber 2019) sind dem Baye­ri­­schen Landes­­amt für Gesun­d­heit und Lebens­­mit­tel­­si­cher­heit (LGL) mehr als 20 Fälle von BoDV-1-Infek­tio­­nen beim Menschen bekannt, die im Zeit­raum 1996 – 2019 auftra­ten. Bis auf eine Ausnahme sind alle Pati­en­ten infolge einer fulmi­nant verlau­­fen­­den Enze­­pha­­li­tis verstor­­ben, eine Person über­­lebte mit schwe­ren Folge­schä­­den. Klinisch zeig­ten die erkrank­ten Perso­­nen in der Initi­al­­phase Kopf­schmer­­zen und Fieber für einige Tage. Danach setz­ten die neuro­lo­­gi­­schen Symptome ein, die sich in verschwom­­me­­ner Spra­che, Konfu­­sion, Apathie, Ataxie und Anfäl­len äußer­ten. Die späte Phase war gekenn­­zeich­­net durch ein tiefes Koma und den Verlust der Hirn­­stam­m­re­flexe.

    Aufgrund der hohen Leta­­li­tät von huma­­nen BoDV-1-Erkran­­kun­­gen sowie dem (bisher) allei­­ni­­gen Auftre­ten in Bayern, hält das LGL es für wich­tig, die Ärzte­­schaft in Bayern für das Thema zu sensi­­bi­­li­­sie­ren.

    Mehr Infor­­ma­tio­­nen zu BoDV-1-Infek­tio­­nen beim Menschen, Borna­vi­ren und deren Vorkom­­men finden Sie hier:

  • Epidemiologisches Bulletin 2/2020 - Mitteilung der Ständigen Impfkommission

    Mittei­­lung der Stän­­di­­gen Impf­­kom­­mis­­sion beim Robert Koch-Insti­tut
    Wissen­­schaft­­li­che Begrün­­dung für die Anglei­chung der beruf­­lich indi­­zier­ten MMR- und Vari­­zel­len-Impfung

    Die Empfeh­­lun­­gen zur Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln aufgrund einer beruf­­li­chen Tätig­keit werden in einer Empfeh­­lung zur beruf­­lich indi­­zier­ten Impfung zusam­­men­­ge­fasst und in Bezug auf Indi­­ka­ti­­ons­­grup­­pen unter Berück­­sich­ti­­gung der vorlie­­gen­­den Evidenz ange­g­li­chen.

    Bei der beruf­­li­chen Vari­­zel­len-Impf­emp­­feh­­lung gleicht die STIKO die Tätig­keits­­be­rei­che für die Indi­­ka­tion zur 2-mali­­gen Vari­­zel­len-Impfung von sero­­ne­­ga­ti­­ven Perso­­nen denen der beruf­­li­chen MMR-Impf­emp­­feh­­lung an.

    Ein verbes­­ser­ter Impf­­schutz unter­­stützt die Ziele der Impf­emp­­feh­­lun­­gen der STIKO, das Auftre­ten impf­prä­­ven­ta­b­ler Erkran­­kun­­gen, insbe­­son­­dere auch das Auftre­ten von Fällen mit Kompli­­ka­tio­­nen zu senken und kann zudem eine hilf­rei­che Maßnahme dars­tel­len, die Elimi­na­tion der Masern in Deutsch­­land zu errei­chen.

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    Absage von Fortbildungen der Walner-Schulen

    Aufgrund der aktu­el­len SARS-CoV-2 und COVID-19 (Coro­na­vi­rus Disease) Situa­tion werden alle Fort­­bil­­dun­­gen der Walner-Schu­len, Fort­­bil­­dungs­­­zen­trum für med. Berufe der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer, Kursort München und Nürn­­berg, bis einschließ­­lich 30.04.2020 abge­­­sagt.

    Dies dient zur Vermei­­dung von Risi­ken und dem Schutz für Sie selbst, Ihrer Kolle­­gin­­nen und Kolle­­gen sowie Ihrer Dozen­tin­­nen und Dozen­ten und der Mitar­­bei­te­rin­­nen und Mitar­­bei­ter der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer. Ihre Semi­nar­­teil­­nahme soll frei von der Sorge um Anste­­ckung und Gedan­ken zur aktu­el­len infek­tio­lo­­gi­­schen Situa­tion sein, damit Sie Ihren Fokus voll und ganz auf Ihre Fort­­bil­­dung und die darin vermit­tel­ten Inhalte rich­ten können. Daher bitten wir auch in Ihrem Sinne um Verstän­d­­nis.

    Soll­ten Sie andere Teil­­neh­­me­rin­­nen und Teil­­neh­­mer aus Ihrem Kurs kennen, möch­ten wir Sie bitten, sich auch gegen­­sei­tig über die Absage der Fort­­bil­­dun­­gen zu infor­­mie­ren.

    Eine genaue Prognose über die weitere Entwick­­lung ist derzeit nicht möglich. Sobald eine Verbes­­se­rung der Situa­tion eintritt, werden wir Sie unver­­­züg­­lich infor­­mie­ren.

  • Lieferengpässe bei Pneumokokkenimpfstoffen - STIKO Handlungsanweisung

    Bis auf weite­res sind die Pneu­­mo­­ko­k­ken­impf­­stoffe „Pneu­­mo­vax® 23“ und „Pre­­ven­ar® 13“ nur einge­schränkt liefer­­bar. Aufgrund dessen hat die Stän­­dige Impf­­kom­­mis­­sion (STIKO) eine Priso­ri­­sie­rungs­­emp­­feh­­lung veröf­­fent­­licht.

    Prio­ri­­sie­rungs­­emp­­feh­­lung der STIKO:

    Um beson­­ders vulne­ra­­ble Perso­­nen­­grup­­pen möglichst effek­tiv und entspre­chend ihrem Risiko zu schüt­­zen, soll wie folgt vorge­­gan­­gen werden:

    Preven­ar®13 soll ausschließ­­lich für die Grun­­dim­mu­­ni­­sie­rung im Säug­­lings­­al­ter bis zu einem Alter von 2 Jahren verwen­­det werden. Sollte Preven­ar®13 nicht verfüg­­bar sein, kann auf Synflo­rix® (10-valen­ter Pneu­­mo­­ko­k­ken­­kon­ju­­ga­timpf­­stoff) ausge­wi­chen werden.

    Pneu­­mo­va­x®23 soll prio­ri­tär für folgende Perso­­nen­­grup­­pen verwen­­det werden:

    • Pati­en­ten mit Immun­­de­­fi­­zi­enz
    • Senio­ren ab dem Alter von 70 Jahren
    • Pati­en­ten mit chro­­ni­­schen Atem­­wegs­er­­kran­­kun­­gen

    Auch bei Wieder­­ver­­­füg­­bar­keit der Impf­­stoffe soll­ten Pneu­­mo­­ko­k­ken-Impfun­­gen ausschließ­­lich dem Perso­­nen­­kreis vorbe­hal­ten blei­­ben, der in den gülti­­gen Impf­emp­­feh­­lun­­gen der STIKO benannt ist (die aktu­el­len STIKO-Empfeh­­lun­­gen finden Sie hier: www.rki.de/stiko-empfeh­­lun­­gen).

    Der STIKO Hand­­lungs­­hin­weis wird in Kürze auch von der Liefe­reng­pass-Seite des PEI aus verlinkt werden:

    https://www.pei.de/DE/arznei­­mit­tel/impf­­stoffe/liefe­reng­paesse/liefe­reng­paesse-node.html

    UPDATE:
    Das Paul-Ehrlich-Insti­tut (PEI) hat darüber infor­­miert, dass voraus­­sicht­­lich ab dem 03. April 2020 der Impf­­stoff Pneu­­mo­vax 23 wieder zur Verfü­­gung stehen wird.

    Nähere Infor­­ma­tio­­nen hierzu erhal­ten Sie im beige­­füg­ten PDF sowie im „Meine BLÄK-Portal“. https://secure.blaek.de/meineblaek/anwen­­dung/mittei­­lun­­gen/index.cfm

    Dazugehörige Dokumente

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    Abschlussprüfung für Medizinische Fachangestellte

    Die schrift­­li­che Abschluss­prü­­fung für Medi­­zi­­ni­­sche Fachan­­ge­­stellte findet wie geplant am 27. Mai 2020 statt. Das entspre­chende Zulas­­sungs­­schrei­­ben mit den genauen Anga­­ben zu Ort und Zeit der Prüfung sowie weite­ren Hinwei­­sen werden Sie recht­­zei­tig vor der Prüfung erhal­ten. Nach dem derzei­ti­­gen Stand werden die prak­ti­­schen Prüfun­­gen ab Ende Juni/Anfang Juli 2020 stat­t­­fin­­den. Die genauen Termine erfah­ren Sie durch Ihren Prüfungs­­aus­­schuss an Ihrer Berufs­­­schule. Bitte beach­ten Sie hierzu auch die Prüfungs­­­fälle auf unse­­rer Home­page.

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    Absage der Zwischenprüfung für Medizinische Fachangestellte

    Aufgrund der aktu­el­len Lage in Bezug auf die SARS-CoV-2-Epide­­mie hat sich die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer entschie­­den, die Zwischen­prü­­fung für Medi­­zi­­ni­­sche Fachan­­ge­­stellte am 31. März sowie am 1. April 2020 abzu­sa­­gen.

    Eine Wieder­ho­­lung der Zwischen­prü­­fung findet nicht statt!

  • Wichtige Information für die Ausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten

    Wir bitten um Beach­tung, dass für die prak­ti­­sche Abschluss­prü­­fung in der Ausbil­­dung zur/zum Medi­­zi­­ni­­schen Fachan­­ge­­stell­ten ab sofort die neuen Übungs­­­fälle für die prak­ti­­sche Prüfung gelten.

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    Ausgangsbeschränkungen: Meldebestätigungen für Ärzte/ Bescheinigungen für Praxismitarbeiter

    Aufgrund der SARS-CoV-2-Pande­­mie hat die Baye­ri­­sche Staats­­re­­gie­rung ab Sams­­tag, den 21. März 2020, Ausgangs­­be­schrän­­kun­­gen verord­­net. Das Verlas­­sen der eige­­nen Wohnung ist demnach nur noch bei Vorlie­­gen trif­ti­­ger Gründe erlaubt. Dazu zählen der Weg zur Arbeit, notwen­­dige Einkäufe, Arzt- und Apothe­ker­­be­­su­che, Hilfe­leis­tun­­gen für andere, Sport und Bewe­­gung (alleine bezie­hungs­­­weise mit den Mitglie­­dern des eige­­nen Haus­halts) sowie der Besuch von Leben­s­par­t­­nern.

    Melde­­be­­stä­ti­­gun­­gen für Ärzte

    Deshalb bieten wir für Ärzte und Ärztin­­nen im „Meine BLÄK-Portal“ perso­na­­li­­sierte Melde­­be­­stä­ti­­gun­­gen an, die Sie down­loa­­den oder ausdru­­cken können. Darin wird bekräf­tigt, dass Sie als Arzt bei der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer gemel­­det sind und das Aufsu­chen Ihres Tätig­keit­­sor­tes bezie­hungs­­­weise Ihrer Pati­en­tin­­nen und Pati­en­ten zur Aufrecht­er­hal­tung des Gesun­d­heits­­­sys­tems erfor­­der­­lich ist.

    Beschei­­ni­­gun­­gen für Praxis­­mit­ar­­bei­ter

    Für nieder­­ge­las­­sene Ärzte haben wir ferner ein Muster einer Tätig­keits­­be­­schei­­ni­­gung erstellt, das (Nach Bear­­bei­tung durch Sie) an die Mitar­­bei­ter der eige­­nen Praxis ausge­­ge­­ben werden kann. Dieses soll bei einer Kontrolle als Nach­weis dienen, dass die Praxis­­mit­ar­­bei­ter sich auf dem Weg zur Arbeit bezie­hungs­­­weise von der Arbeit nach Hause befin­­den.

    Dazugehörige Dokumente

  • Absage des Sommer-Gesprächs der Bayerischen Landesärztekammer

    Das „Som­­mer-Gespräch 2020“ der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer wird aufgrund der SARS-CoV-2-Pande­­mie nicht stat­t­­fin­­den.
    Größere Veran­­stal­tun­­gen sind vor dem Hinter­­grund der Pande­­mie in Deutsch­­land bis zum 31. August 2020 abzu­sa­­gen. Jeder Einzelne kann dazu beitra­­gen, die Verbrei­tung des Virus zu verlang­sa­­men, indem man den Kontakt zu ande­ren redu­­ziert und damit Infek­ti­­ons­mög­­lich­kei­ten mini­­miert.

  • Start der Corona-Warn-App am 16. Juni 2020

    Die Bundes­re­­gie­rung hat ihre neue Corona-Warn-App am Diens­­tag, den 16. Juni 2020 offi­­zi­ell vorge­­stellt. Die App soll Menschen nach­­träg­­lich darüber infor­­mie­ren, wenn sie sich in der Nähe infi­­zier­ter Perso­­nen aufge­hal­ten haben.

    Dazu misst die Corona-App über den Kurz­stre­­cken­­funk Blue­tooth, ob sich Anwen­­der über einen Zeit­raum von 15 Minu­ten oder länger näher als unge­­fähr zwei Meter gekom­­men sind. Dabei werden stoß­­weise alle zwei­ein­halb bis fünf Minu­ten anony­­mi­­sierte Iden­ti­­fi­­ka­ti­­ons­­num­­mern über­­tra­­gen. Der Ort der Begeg­­nung wird nicht erfasst.

    Wer posi­tiv auf Covid-19 getes­tet wurde, trägt das selbst in die App ein. Darauf­hin werden die betrof­­fe­­nen Kontakte darüber infor­­miert, dass sie sich in der Vergan­­gen­heit in der Nähe einer infi­­zier­ten Person aufge­hal­ten haben.

    Je früher eine Person über ein Infek­ti­­ons­ri­­siko Bescheid weiß, desto schnel­­ler kann sie selbst Schutz­­maß­­nah­­men ergrei­­fen: Sich selbst testen lassen und sich in Quaran­täne bege­­ben, um andere vor einer Anste­­ckung zu bewah­ren.

    Down­load der App

    Die App steht im Apple-App-Store oder im Google-Play-Store zum Down­load bereit. Man benö­tigt dazu ein Smar­t­­phone mit dem aktu­el­len Apple-Betriebs­­sys­tem iOS 13.5 – das gibt es für Geräte ab dem iPhone 6s oder dem iPhone SE, ältere Geräte reichen nicht aus.

    Bei Android-Handys benö­tigt man die Version Android 6 (Mars­h­­mel­low), zudem muss Blue­tooth Low Energy unter­­stützt werden. Auch auf neuen Huawei-Gerä­ten wie dem Mate 30, P40 oder Honor 30 soll die App laufen.

  • Cybersicherheit für medizinische Einrichtungen

    Das Baye­ri­­sche Landes­­amt für Daten­­schutz­auf­­sicht hat ein Best-Prac­tice-Papier zu Cyber­­si­cher­heit veröf­­fent­­licht, um medi­­zi­­ni­­schen Einrich­tun­­gen eine Hilfe­s­tel­­lung bei der Präven­tion von Scha­d­pro­­gramm-Angrif­­fen zur Verfü­­gung zu stel­len.

    Nach Anga­­ben des Landes­­amts könne bereits ein einzi­­ger, erfol­g­rei­cher Scha­d­pro­­gramm-Angriff eine komplette medi­­zi­­ni­­sche Einrich­tung – sei es Arzt­pra­­xis, Kran­ken­haus oder Labor –, sofort zum Erlie­­gen brin­­gen. Selbst wenn Sicher­heits­­­ko­pien vorhan­­den seien, brau­che es danach oft mehrere Tage, mitun­ter Wochen, bis zur Wieder­her­s­tel­­lung der Betriebs­­fä­hig­keit.

    Deshalb gelte es, die Hürde für Atta­­cken aus dem Inter­­net möglichst hoch zu setzen. Dabei sei es häufig so, dass mit gerin­­gem Aufwand ein effek­ti­­ver zusätz­­li­cher Schutz geschaf­­fen werden könne.

    Das Best-Prac­tice-Papier „Cyber­­si­cher­heit für medi­­zi­­ni­­sche Einrich­tun­­gen“ kann von der Website https://www.lda.bayern.de/de/best_prac­ti­­ces.html herun­ter­­ge­la­­den werden. Mit den darin genann­ten Maßnah­­men kann der betriebs­ei­­gene Schutz vor Cybe­r­at­ta­­cken über­­­prüft und gege­­be­­nen­falls bei Bedarf verstärkt werden.

    Zusätz­­lich ist auf der Website https://www.lda.bayern.de/de/thema_cybe­r­ab­wehr_bayern.html der Info-Flyer „Cyber­­si­cher­heit für baye­ri­­sche Unter­­neh­­men und Behör­­den – An wen wende ich mich?“ digi­tal verfüg­­bar.

  • Wiederaufnahme von Facharzt-Präsenzprüfungen

    Seit dem 1. Juli 2020 werden wieder Fach­­arzt-Präsenz­prü­­fun­­gen in den Räum­­lich­kei­ten der Neumark­ter Straße durch­­­ge­­führt. Aufgrund der aktu­el­len Hygie­­ne­­maß­­nah­­men wird der Prüfungs­­­be­trieb weiter­hin in einem redu­­zier­ten Maß stat­t­­fin­­den müssen.

    Die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer wird sich nach wie vor darum bemü­hen, alle Fächer zu berück­­sich­ti­­gen. Bei sämt­­li­chen Planun­­gen müssen jedoch stets tages­­ak­tu­elle Erkennt­­nisse und Entschei­­dun­­gen im Rahmen der immer noch beste­hen­­den Pande­­mie mitein­­be­­zo­­gen werden. Wir danken Ihnen für ihr bishe­ri­­ges Verstän­d­­nis und bitten Sie auch zukün­f­tig bei der Vergabe von Prüfungs­­ter­­mi­­nen um Geduld.

  • Online-Fragebogen zur psychotherapeutischen Behandlung querschnittgelähmter Patienten

    Im Rahmen einer Studie zur psycho­­so­­zia­len Versor­­gungs­­­si­tua­tion von Pati­en­ten mit Quer­schnit­t­läh­­mung hat die Klinik für Psycho­­so­­ma­ti­­sche Medi­­zin und Psycho­the­ra­pie am Univer­­­si­täts­k­li­­ni­­kum Ulm einen Online-Frage­­bo­­gen veröf­­fent­­licht.

    Der Online-Frage­­bo­­gen „Wheel-Quest“ rich­tet sich an ärzt­­li­che und psycho­lo­­gi­­sche Psycho­the­ra­­peu­ten aus
    Bayern und Baden-Würt­tem­­berg und beleuch­tet dabei folgende Frage­s­tel­­lun­­gen:

    • Welche Hinder­­nisse oder Barrie­ren exis­tie­ren bezüg­­lich der psycho­the­ra­­peu­ti­­schen Behan­d­­lung quer­schnit­t­­ge­lähm­ter Pati­en­ten?
    • Fühlen sich Psycho­the­ra­­peu­ten ausrei­chend geschult für die Behan­d­­lung von quer­schnit­t­­ge­lähm­ten Pati­en­ten?
    • Welche Ansatz­­punkte gibt es, um den Zugang zu Psycho­the­ra­pie für diese Pati­en­ten zu erleich­tern?

    Nähere Infor­­ma­tio­­nen hierzu sowie eine Kontak­t­mög­­lich­keit, um Zugang zum Online-Frage­­bo­­gen zu erhal­ten, finden Sie im beige­­füg­ten Flyer.

    Dazugehörige Dokumente

  • Umfrage zur Situation von Krankenhausmitarbeitern während der SARS-CoV-2-Pandemie

    Die Frie­d­rich-Schil­­ler-Univer­­­si­tät Jena führt derzeit eine deutsch­­lan­d­weite Umfrage durch, im Rahmen derer eruiert werden soll, wie Kran­ken­haus­­mit­ar­­bei­ter die Hoch­­phase der Covid-19-Pande­­mie in ihrem Kran­ken­haus erlebt haben.

    Im Zuge dessen möchte die Univer­­­si­tät unter­­su­chen, wie Kran­ken­haus­­mit­ar­­bei­ter mit schwie­ri­­gen Situa­tio­­nen umge­­gan­­gen sind und welche Erfah­run­­gen sie für die Zukunft aus der Pande­­mie­­si­tua­tion mitneh­­men.

    Für das Ausfül­len des Frage­­bo­­gens werden etwa 20 Minu­ten benö­tigt. Die Befra­­gung ist sowohl frei­­wil­­lig als auch anonym. Die Erge­b­­nisse werden ausschließ­­lich aggre­­giert ausge­wer­tet und vergli­chen, nicht auf einzelne Perso­­nen oder Kran­ken­häu­­ser bezo­­gen.

  • Aktuelle Umfrage des IFB zu den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie für die Freien Berufe

    Das Insti­tut für Freie Berufe (IFB) star­tete vor Kurzem die turnus­­ge­­mäß durch­­­ge­­führte Erhe­­bung zu Geschäfts­lage und erwar­te­ter Entwick­­lung bei den Freien Beru­­fen für den Winter 2020, mit einem Sonder­­teil zu den wirt­­schaft­­li­chen Folgen der Corona-Pande­­mie für die Freien Berufe.

    Die Erge­b­­nisse der aktu­el­len Befra­­gung, die den Fokus noch mehr auf die von den Frei­­be­­ruf­­lern ergrif­­fe­­nen Maßnah­­men zur wirt­­schaft­­li­chen Siche­rung ihrer Unter­­neh­­men legt, schließt an die beiden Sonder­­be­fra­­gun­­gen und die erste Konjunk­tur­­be­fra­­gung an.

    Die Befra­­gung ist bis zum 1. Novem­­ber 2020 zugäng­­lich und bean­­sprucht etwa 10 Minu­ten, wobei nur die persön­­li­chen Einschät­­zun­­gen der Frei­­be­­ruf­­ler abge­­fragt werden.

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