Aktuelle Infos der Bayerischen Landesärztekammer

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    Pressekonferenz anlässlich des 19. Suchtforums in Bayern 2020

    Die Pres­­se­­kon­­fe­renz anläss­­lich des 19. Sucht­­fo­rums in Bayern mit dem Thema: „Guter Rausch, böser Rausch“ findet am Mitt­woch, den 11. März 2020 von 11.00 bis ca. 12.30 Uhr im Klini­­kum Innen­­stadt, Nußbaum­­straße, Alzhei­­mer Saal (A301), statt.

    Dazugehörige Dokumente

  • Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen

    Welche Ärztin­­nen und Ärzte, Kran­ken­häu­­ser und Einrich­tun­­gen führen in Deutsch­­land Schwan­­ger­­schafts­ab­­brü­che durch? Bei der Beant­wor­tung dieser Frage kann eine Liste helfen, die die Bunde­­särz­te­­kam­­mer (BÄK) auf ihrer Inter­­netseite zur Verfü­­gung stellt. Diese Liste wird auch von der Bundes­­zen­trale für gesun­d­heit­­li­che Aufklä­rung (BZgA) unter „Fami­­li­en­­pla­­nung“ veröf­­fent­­licht und gemein­­sam mit der BÄK monat­­lich aktua­­li­­siert.
    Baye­ri­­sche Ärztin­­nen und Ärzte, Kran­ken­häu­­ser und Einrich­tun­­gen, die nach den Vorschrif­ten des Baye­ri­­schen Schwan­­ge­ren­hil­­fe­er­­gän­­zungs­­­ge­­setz‘ (BaySchwHEG) zur Durch­­füh­rung von Schwan­­ger­­schafts­ab­­brü­chen berech­tigt sind, können die Aufnahme in diese Liste bean­tra­­gen. Ein mehr­­stu­­fi­­ger Regis­trie­rungs- und Veri­­fi­­zie­rungs­­pro­­zess gewähr­leis­tet dabei die Sicher­heit und Korrek­t­heit der Anga­­ben. Nutzer des elek­tro­­ni­­schen Arzt­aus­wei­­ses haben die Möglich­keit, sich mit dessen Hilfe nach der Online-Regis­trie­rung elek­tro­­nisch anzu­­mel­­den. Alle ande­ren Ärztin­­nen und Ärzte erhal­ten die Anmel­­de­un­ter­la­­gen nach der Online-Regis­trie­rung auf dem Post­­weg. Allge­­meine Anfra­­gen können über die E-Mail: liste@­­baek.de an die BÄK gerich­tet werden.
    Die Erlaub­­nis gem. Art. 3 BaySchwHEG benö­ti­­gen Kran­ken­häu­­ser, Privat­­kran­ken­an­­stal­ten und ärzt­­li­che Praxen, es sei denn, sie sind im Kran­ken­haus­­plan mit der Fach­rich­tung „Gynä­­ko­lo­­gie und Geburts­hilfe“ aufge­nom­­men oder werden von öffent­­lich-recht­­li­chen Trägern in einer Rechts­­form des öffent­­li­chen oder priva­ten Rechts betrie­­ben.

  • Bornavirus-Infektionen in Bayern

    2018 konn­ten Unter­­su­chun­­gen des Frie­d­rich-Loeff­­ler-Insti­tuts erst­­mals das „klas­­si­­sche“ Borna­vi­rus (BoDV-1) als Auslö­­ser von schwe­ren Enze­­pha­­litiden beim Menschen iden­ti­­fi­­zie­ren. BoDV-1-Genom und -Anti­­gen wurden mittels RT-qPCR, Next-gene­ra­tion-sequen­­cing, neu entwi­­ckel­ter Verfah­ren der Immu­no­hi­­sto­che­­mie und In-situ-Hybri­­di­­sie­rung nach­­ge­wie­­sen. Die Erkran­­kun­­gen traten zunächst bei drei Empfän­­gern von Spen­­der­or­­ga­­nen dessel­­ben post­­mor­ta­len Organ­s­pen­­ders auf. Zwei der trans­­plan­tier­ten Pati­en­ten verstar­­ben im weite­ren Verlauf. Der Spen­­der stammte aus der Region Allgäu. Weitere Fälle unab­hän­­gig von dem initia­len Clus­ter und auch unter­ein­an­­der wurden nach­­fol­­gend in Bayern detek­tiert.

    Aufgrund laufen­­der Labor­un­ter­­su­chun­­gen von Enze­­pha­­li­tis-Pati­en­ten (auch retro­­spek­tiv in Bioban­ken) muss in der nächs­ten Zeit mit weite­ren Fällen gerech­­net werden. Momen­tan (Stand: Dezem­­ber 2019) sind dem Baye­ri­­schen Landes­­amt für Gesun­d­heit und Lebens­­mit­tel­­si­cher­heit (LGL) mehr als 20 Fälle von BoDV-1-Infek­tio­­nen beim Menschen bekannt, die im Zeit­raum 1996 – 2019 auftra­ten. Bis auf eine Ausnahme sind alle Pati­en­ten infolge einer fulmi­nant verlau­­fen­­den Enze­­pha­­li­tis verstor­­ben, eine Person über­­lebte mit schwe­ren Folge­schä­­den. Klinisch zeig­ten die erkrank­ten Perso­­nen in der Initi­al­­phase Kopf­schmer­­zen und Fieber für einige Tage. Danach setz­ten die neuro­lo­­gi­­schen Symptome ein, die sich in ver-schwom­­me­­ner Spra­che, Konfu­­sion, Apathie, Ataxie und Anfäl­len äußer-ten. Die späte Phase war gekenn­­zeich­­net durch ein tiefes Koma und den Verlust der Hirn­­stam­m­re­flexe.

    Aufgrund der hohen Leta­­li­tät von huma­­nen BoDV-1-Erkran­­kun­­gen sowie dem (bisher) allei­­ni­­gen Auftre­ten in Bayern, hält das LGL es für wich­tig, die Ärzte­­schaft in Bayern für das Thema zu sensi­­bi­­li­­sie­ren.

    Mehr Infor­­ma­tio­­nen zu BoDV-1-Infek­tio­­nen beim Menschen, Borna­vi­ren und deren Vorkom­­men finden Sie hier:

  • Epidemiologisches Bulletin 2/2020 - Mitteilung der Ständigen Impfkommission

    Mittei­­lung der Stän­­di­­gen Impf­­kom­­mis­­sion beim Robert Koch-Insti­tut
    Wissen­­schaft­­li­che Begrün­­dung für die Anglei­chung der beruf­­lich indi­­zier­ten MMR- und Vari­­zel­len-Impfung

    Die Empfeh­­lun­­gen zur Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln aufgrund einer beruf­­li­chen Tätig­keit werden in einer Empfeh­­lung zur beruf­­lich indi­­zier­ten Impfung zusam­­men­­ge­fasst und in Bezug auf Indi­­ka­ti­­ons­­grup­­pen unter Berück­­sich­ti­­gung der vorlie­­gen­­den Evidenz ange­g­li­chen.

    Bei der beruf­­li­chen Vari­­zel­len-Impf­emp­­feh­­lung gleicht die STIKO die Tätig­keits­­be­rei­che für die Indi­­ka­tion zur 2-mali­­gen Vari­­zel­len-Impfung von sero­­ne­­ga­ti­­ven Perso­­nen denen der beruf­­li­chen MMR-Impf­emp­­feh­­lung an.

    Ein verbes­­ser­ter Impf­­schutz unter­­stützt die Ziele der Impf­emp­­feh­­lun­­gen der STIKO, das Auftre­ten impf­prä­­ven­ta­b­ler Erkran­­kun­­gen, insbe­­son­­dere auch das Auftre­ten von Fällen mit Kompli­­ka­tio­­nen zu senken und kann zudem eine hilf­rei­che Maßnahme dars­tel­len, die Elimi­na­tion der Masern in Deutsch­­land zu errei­chen.

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Presseinformationen

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Deutscher Ärztetag

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